Behörde für Umwelt und Energie

Bienen Erster Honig vom Dach der Umweltbehörde

„Echt amtlich – Wilhelmsburger Inselgold“ heißt das Produkt der 200.000 fliegenden Mitarbeiterinnen

Honig-Verkostung auf dem Dach der Umweltbehörde. Zum ersten Mal wurde heute der Honig der 200.000 fliegenden Mitarbeiterinnen probiert. Umweltsenator Jens Kerstan und der Hamburger Imker Peter Hornberger überzeugten sich von der Qualität des Honigs.

Erster Honig vom Dach der Umweltbehörde

Insgesamt 35 Kilogramm Honig hatten die im Mai diesen Jahres auf das Gründach der Umweltbehörde in Wilhelmsburg gesetzten vier Bienenvölker produziert. „Echt amtlich“ heißt der Honig und ist in 250 Gramm-Gläser abgepackt. Mit „Wilhelmsburger Inselgold“ weist das Etikett treffend auf seine Herkunft hin. Umweltsenator Jens Kerstan sagte: „Ich freue mich sehr über den amtlichen Honig und bin sehr stolz auf die Leistung meiner Mitarbeiterinnen. Der Honig ist lecker und nicht zu süß. Leider reicht die Menge nicht aus, um den Honig zu verkaufen. Aber jetzt habe ich für Besucher ein schönes Präsent.“

Peter Hornberger, der das Projekt betreuende Imker, sagte: Der Wassergehalt von gutem Honig darf 20 Prozent nicht übersteigen. Der ‚echt amtliche‘ hat einen Anteil von 18 Prozent.“

Mit der Aktion wollte Umweltsenator Jens Kerstan auch für Dachgärten in der Stadt werben. „Sie machen das Leben in unserer Stadt lebenswerter, verbessern  das Klima und sie stellen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge eine wichtige Nahrungsquelle dar. Da natürliche Standorte mit Trocken- und Magerrasenvegetation in den letzten Jahren stark zurückgegangen sind, hat die Umweltbehörde gemeinsam mit dem NABU und dem Verein Deutscher Wildsamen- und Wildpflanzenproduzenten (VWW e.V.) eine Pflanzliste mit regionalen Arten für Gründächer entwickelt: die „Hamburger Naturdach-Mischung“, die jetzt auch zum Teil den Geschmack des „amtlichen“ Honigs prägt.

 

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