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Sportlärm-Diskussion Grote: Rückenwind für den Sport

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In der politischen Diskussion über den Umgang mit so genanntem Sportlärm gibt es Rückenwind für den Sport. „Die Sportministerkonferenz unterstützt in Bezug auf die Privilegierung des Sportlärms einstimmig die Intention und die Stoßrichtung der entsprechenden Hamburger Bundesratsinitiative“, sagte Hamburgs Sportsenator Andy Grote am Donnerstag in Dortmund am Rande der Sportministerkonferenz. „Dadurch erhöht sich der Druck auf die Bundesregierung, die Rechtsänderung jetzt schnell umzusetzen.“

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Sportministerkonferenz unterstütze Hamburgs Bundesratsinitiative zum Sportlärm - Innenbehörde Hamburg - FHH

Die Sportministerkonferenz hatte sich zuvor in einem Beschluss nachdrücklich für einen gerechten Ausgleich zwischen dem Lärmschutz für Anwohner und dem Interesse an wohnortnahen Sportanlagen ausgesprochen. Das gelte besonders für Großstädte und Ballungsräume, die von der Problematik besonders betroffen sind. Die Sportressortchefs und –chefinnen der Bundesländer forderten die Bundesregierung weiter „nachdrücklich dazu auf, die Interessen des Sports und die Interessen der Anwohner von Sportanlagen in immissionsschutzrechtlichen Konfliktlagen angemessen zu berücksichtigen und sehr zeitnah eine Fortentwicklung der Sportanlagenlärmschutzverordnung auf den Weg zu bringen“. In diesem Zusammenhang unterstrich die Konferenz insbesondere die Forderung nach einer Sicherung des so genannten „Altanlagenbonus“. Für bereits errichtete Sportanlagen müsse auch bei einer Modernisierung ein Standortschutz gewährleistet werden.

Die Sportministerkonferenz hält es darüber hinaus für dringend erforderlich, auch die Geräusche von sportaktiven Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahre auf Sportanlagen zu privilegieren. Kinderlärm gehöre zum Leben. Deshalb halte es die Sportministerkonferenz für unverzichtbar, dass Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre auf Sportanlagen immissionsrechtlich genauso behandelt werden wie beispielsweise auf Kinderspiel- oder Bolzplätzen.

Die Behörde für Inneres und Sport im Internet: www.hamburg.de/innenbehoerde

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Pressesprecher

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