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30. Uwe-Seeler-Preis Verdienste um den Jugendfußball im Rathaus ausgezeichnet

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Ehrung geht in diesem Jahr an SC Sternschanze und Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel-Club

Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat am heutigen Donnerstag (17. November) den Uwe-Seeler-Preis im Bürgermeistersaal des Rathauses verliehen. Mit der 30. Auflage des Preises wurden erneut im Hamburger Fußball-Verband organisierte Vereine gewürdigt, die sich um den Jugendfußball im Bereich des Breiten- und Leistungssports besonders verdient gemacht haben. Der Preis wird für Maßnahmen eines Sportvereins gewährt, die unmittelbar den Jugendlichen zugutekommen.

Logo der Behörde für Inneres und Sport Archivbild: Uwe Seeler und Spieler des Rahlstedter SC bei der Verleihung des Uwe-Seeler-Preises 2013

Uwe-Seeler-Preis verliehen - Innenbehörde Hamburg - FHH

Sportsenator Andy Grote hat den Preis gemeinsam mit Hamburgs Ehrenbürger Uwe Seeler und dem Präsidenten des Hamburger Fußball-Verbands Dirk Fischer im Bürgermeistersaal des Rathauses übergeben.

Wie in den Vorjahren hat das Preisrichtergremium entschieden, auch im Zuge der 30. Verleihung zwei Sieger zu küren. Das Preisgeld von insgesamt 10.000 € wurde dementsprechend gleichermaßen auf die Gewinner verteilt: Preisträger sind der SC Sternschanze von 1911 e.V. (5.000 €) und Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel-Club von 1911 e.V. (HEBC) (ebenfalls 5.000 €).

Der HEBC ist der erste Verein, der zum zweiten Mal mit dem Uwe-Seeler-Preis geehrt wird. Nach 1991 fiel die Entscheidung des Preisrichterkollegiums, dem Vertreter des Hamburger Fußball-Verbandes e.V. (HFV), der Hamburger Sportjugend sowie der Behörde für Inneres und Sport angehören, erneut auf diesen Club. Als Preisträger kommen gemäß Satzung alle Sportvereine in Betracht, die im HFV e.V. organisiert sind. Dazu gehören auch solche Vereine, die ihren Sitz nicht in Hamburg haben.

Beide Preisträger haben sich um den Jugendfußball im Bereich des Breitensports und des Leistungssports besonders verdient gemacht.

Dem SC Sternschanze ist vor allem die frühzeitige und freiwillige Teilnahme an der Fair-Play-Liga (Junioren-Spielbetrieb ohne Schiedsrichter) anzuerkennen und dem Verein in dieser Hinsicht eine Vorreiter-Rolle zuzuschreiben. Bereits bevor die Teilnahme für die Vereine zur Pflicht geworden ist, engagierte sich der SC Sternschanze hier besonders. Zusätzlich schafft es der Verein, sich den zum Teil schwierigen Rahmenbedingungen für die Jugendarbeit im Stadtteil zu stellen und erfolgreich eine funktionierende Vereinsarbeit auf die Beine zu stellen. Dem SC Sternschanze gelingt es stetig, allen Kindern und Jugendlichen eine Spielmöglichkeit zu geben. Der Verein hat derzeit 21 Juniorenmannschaften (1 x A, 1 x B, 4 x C, 4 x D, 4 x E, 5 x F und 2 x G) und engagiert sich zudem auch mit vier Mädchenmannschaften (1 x C, 1 x D, 1 x E, und 1 x F) im Spielbetrieb.

Der HEBC zeigt, welche Erfolge durch strukturelle Veränderungen möglich sind. Hatte man vor fünf Jahren keine A-, B- und C-Junioren und somit im gesamten gerade mal 16 Mannschaften, wurde zielstrebig an einer Verbesserung gearbeitet. Der HEBC steht mittlerweile für eine nachhaltig gute Jugendarbeit, die in den vergangenen Jahren am deutlichen Zuwachs an Mannschaften im Nachwuchsbereich abzulesen ist. Heute kann man sowohl bei den Junioren als auch bei den Mädchen fast jede Altersklasse anbieten. Nicht unerheblich für die Wahl des HEBC ist darüber hinaus auch die Akzeptanz in der Bevölkerung und die dadurch resultierende gute Integration des Vereins in die gesellschaftlichen Strukturen des Stadtteils. Der Verein hat derzeit 24 Juniorenmannschaften (1 x A, 2 x B, 4 x C, 4 x D, 5 x E, 5 x F und 3 x G) und vier Mädchenmannschaften (1 x B, 1 x C, 1 x D und 1 x E) im Spielbetrieb.

Hamburgs Sportsenator Andy Grote: „Insbesondere bei der Arbeit mit dem Fußball-Nachwuchs leisten die Sportvereine in unserer Stadt unermüdlich Herausragendes. Sie vermitteln Werte und Tugenden, bauen Brücken zwischen den unterschiedlichen Kulturen und Nationalitäten und entwickeln Persönlichkeiten. Ich freue mich deshalb, dass wir mit dem SC Sternschanze und dem Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel-Club heute zwei Vereine ehren können, die sich dem Nachwuchssport auf besonders vorbildliche Art und Weise widmen. Beiden Vereinen gratuliere ich herzlich zum Uwe-Seeler-Preis 2016 und bedanke mich zugleich für ihr Engagement.“

Uwe Seeler, Ehrenbürger Hamburgs und wohl bekanntester Fußballer, ließ es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, persönlich an der Preisverleihung teilzunehmen: „Auch bei der 30. Auflage des Uwe Seeler Preises freue ich mich sehr, dass die ausgezeichneten Vereine mit Verleihung dieses Preises ein kleines Stück Anerkennung und Respekt für die unermüdliche Nachwuchsarbeit ihrer Jugendabteilungen erhalten und man Ihnen damit auch im gesellschaftlichen Sinne Respekt zollt. Mit dem vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg in meinem Namen gestifteten Preis identifiziere ich mich gern, da er den Fokus vor allem auch auf die nicht selbstverständlichen Leistungen der zumeist ehrenamtlich tätigen Übungsleiterinnen und Übungsleiter legt, die bei der sportlichen und vor allem auch persönlichen Entwicklung unserer Jugend tätig sind. Beiden Vereinen gratuliere ich deshalb mit großer Anerkennung für ihr Wirken.“

HFV-Präsident Dirk Fischer: „Mit dem SC Sternschanze und dem HEBC erhalten zwei Vereine den Preis, die sich zum einen seit Jahren durch nachhaltig gute Jugendarbeit im Mädchen- und Juniorenbereich auszeichnen und voll in das Leben ihres Stadtteils integriert sind. Wir danken dem Senat der FHH, dass er dieses tolle Engagement mit jeweils 5.000,00 € auszeichnet. Ein großer Dank aber auch an Uwe Seeler, der die Fußball-Jugendarbeit engagiert verfolgt und die Preisverleihung immer persönlich vornimmt. Eine Anerkennung der jeweiligen Vereinsarbeit, die insbesondere für die jungen Nachwuchskicker/-innen immer wieder ein unvergessliches Erlebnis ist.“

Die Behörde für Inneres und Sport im Internet: www.hamburg.de/innenbehoerde

Kontakt

Frank Reschreiter

Pressesprecher

Freie und Hansestadt Hamburg
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Johanniswall 4
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