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Zukunftssicher lernen Kultusministerkonferenz: Länder bekennen sich zu Eckpunkten des „DigitalPakts Schule“

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Senator Ties Rabe: schulische Bildung zukunftssicher machen - Lernen für die digitale Welt ist dabei zentraler Baustein

Die Länder haben sich im Rahmen der Kultusministerkonferenz zu den Eckpunkten einer Bund-Länder-Vereinbarung zur Unterstützung der Bildung in der digitalen Welt im Bereich der Schule („Digitalpakt Schule“) bekannt. Diese Eckpunkte wurden in monatelangen intensiven Verhandlungen zwischen Bund und Ländern auf Ebene der Staatssekretäre ausverhandelt.

DigitalPakt Schule

Damit liegen nunmehr die Voraussetzungen dafür vor, dass die Schulen die vielfältigen digitalen Möglichkeiten effektiv für die Bildungs- und Erziehungsarbeiten nutzen können. Im Rahmen der Gespräche hat der Bund rund fünf Milliarden Euro im Zeitraum vom 2018 bis 2022 für den Ausbau der IT-Infrastruktur in den allgemeinbildenden Schulen, berufsbildenden Schulen und sonderpädagogischen Bildungseinrichtungen (Schulen) in öffentlicher und privater Trägerschaft  in Aussicht gestellt.

Ties Rabe, Hamburgs Schulsenator und Sprecher der SPD- und Grünen-geführten Bildungsministerien: „Mit der Verabschiedung des gemeinsamen Eckpunkte-Papiers sind wir einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Wir wollen die schulische Bildung zukunftssicher machen – Lernen für die digitale Welt ist dabei ein zentraler Baustein. Wir setzen darauf, dass der Bund zu seinem Wort steht, denn auch die Länder werden ihre Verpflichtungen einhalten.“

In den Eckpunkten bekennen sich die Länder dazu, innerhalb ihrer jeweils eigenen Zuständigkeit und inhaltlichen Gestaltungshoheit Bildung in der digitalen Welt zu realisieren. Dabei stellen die Länder umfangreiche Mittel im Rahmen der Umsetzung der Strategie der Kultusministerkonferenz (KMK) „Bildung in der digitalen Welt“ für entsprechende pädagogische Konzepte sowie die Gestaltung der Lehreraus- und –fortbildung bereit.

Die Länder tragen Sorge dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler, die zum Schuljahr 2018/2019 in die Grundschule eingeschult werden oder in die Sekundarstufe I eintreten bis zum Ende ihrer Schulzeit umfangreiche Kompetenzen in der digitalen Welt erwerben können. Die Länder prüfen und entwickeln die Bildungs- und Lehrpläne aller Unterrichtsfächer in Bezug auf den verbindlichen KMK-Kompetenzrahmen weiter. In Einrichtungen der Lehrerbildung für den Vorbereitungsdienst sowie für Fortbildungen übernehmen die Länder zudem den Ausbau der IT-Infrastruktur.

Hintergrund

Ausgehend vom Beschluss der KMK zur „Bildung in der digitalen Welt“ im Dezember 2016 und der „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom Oktober 2016 haben die Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF) und die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder am 30. Januar 2017 eine Arbeitsgruppe auf Staatssekretärsebene mit der Erarbeitung einer Bund-Länder-Vereinbarung zur Unterstützung der Bildung in der digitalen Welt im Bereich der Schule bis spätestens Ende Dezember 2017 beauftragt. Die hier verabschiedeten Eckpunkte sehen KMK und BMBF als maßgeblichen Zwischenstand an.

Kontakt

Peter Albrecht

Pressesprecher

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22083 Hamburg
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