Beh?rde f?r Gesundheit und Verbraucherschutz

Senioren Rat und Hilfe f?r Menschen mit Demenz

Brosch?ren der Gesundheitsbeh?rde bieten Informationen und praktische Hilfen f?r Menschen mit Demenz und ihre Angeh?rigen

Die Anzahl ?lterer Menschen nimmt zu ? und damit auch die Zahl derjenigen, die von einer Demenz betroffen sind. Sch?tzungen gehen davon aus, dass es in Hamburg aktuell ?ber 31.000 demenziell Erkrankte gibt, 2030 werden es etwa 39.000 sein. Die Beh?rde f?r Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) reagiert auf den wachsenden Informations- und Beratungsbedarf von Betroffenen und ihren Angeh?rigen und hat deshalb zwei stark nachgefragte Brosch?ren zum Thema in ?berarbeiteter Form neu aufgelegt. Sie informieren unter anderem ?ber Versorgungs-, Betreuungs- und Freizeitangebote in der Hansestadt sowie ?ber ambulant betreute Wohngemeinschaften f?r Menschen mit Demenz.

Brosch?ren der Gesundheitsbeh?rde bieten Informationen und praktische Hilfen f?r Menschen mit Demenz und ihre Angeh?rigen

?Eine demenzielle Erkrankung ist ein gravierender Einschnitt im Leben der Betroffenen und ihrer Angeh?rigen. Sie werden vor schwierige Entscheidungen gestellt. Die beiden Brosch?ren sollen ihnen in dieser Situation Hilfestellungen geben. Sie vermitteln einen aktuellen ?berblick ?ber die umfangreichen Angebote zur Beratung und Versorgung in Hamburg und zeigen, wie sich innovative Projekte wie die Gr?ndung einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft verwirklichen lassen?, sagt Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Pr?fer-Storcks.

Die Brosch?re ?Leben mit Demenz in Hamburg ? Rat und Hilfe f?r Menschen mit Demenz und ihre Angeh?rigen? wurde im Rahmen der ?Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg? 2014 entwickelt und jetzt grundlegend aktualisiert. Die dritte Auflage enth?lt Informationen ?ber die Erkrankung, ?ber Therapiem?glichkeiten sowie ?ber die verschiedenen Unterst?tzungs- und Beratungsangebote f?r Erkrankte sowie Angeh?rige. Die neue Brosch?re informiert auch ?ber M?glichkeiten der Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Demenz, ?ber kulturelle Angebote und ?ber das Thema ?Technik im Alter? sowie die Leistungen der Pflegeversicherung. Ein umfangreicher Adressteil erleichtert die Kontaktaufnahme mit den Beratungsstellen, Leistungsanbietern und anderen Institutionen.

Da es ein wachsendes Interesse an kleinr?umigen Pflegeangeboten als alternative Wohn- und Versorgungsform zwischen der Pflege zu Hause und in einer station?ren Pflegeeinrichtung gibt, wurde auch die Brosch?re ?Ambulant betreute Wohngemeinschaften f?r Menschen mit Demenz? ?berarbeitet und neu herausgegeben. Ambulante Wohn-Pflege-Gemeinschaften sind eine M?glichkeit, weiter in famili?rer Atmosph?re zu leben und gut gepflegt zu werden. Die Brosch?re enth?lt Informationen zum Aufbau einer Gruppe, zur Finanzierung und bietet auch eine Auswahl an Mustervereinbarungen. Sie richtet sich daher insbesondere an Angeh?rige und andere pers?nliche Interessenvertreter, die sich ?ber diese neue Wohnform informieren wollen. Pers?nliche Unterst?tzung und Beratung erhalten Interessierte und Gr?nder zum Beispiel bei der Hamburger Koordinationsstelle f?r Wohn-Pflege-Gemeinschaften (http://www.koordinationsstelle-pflege-wgs-hamburg.de/).

Die beiden Brosch?ren stehen online unter www.hamburg.de/bgv/veroeffentlichungen zur Verf?gung und sind per E-Mail unter publikationen@bgv.hamburg.de sowie telefonisch unter 040 ? 4 28 37-23 68 zu bestellen.