Beh?rde f?r Wirtschaft, Verkehr und Innovation

Er?ffnet Erster dezentraler switchh-Punkt

Ergebnis des Pilotprojekts Firstmover.Hamburg: Carsharing und Parkpl?tze f?r E-Roller, Lasten- und andere Fahrr?der erweitern Mobilit?tsangebote in Ottensen / Drei weitere Stationen im Quartier f?r n?chstes Jahr geplant

Mit Platz f?r vier Carsharing-Fahrzeuge, zwei Lastenr?der, zwei E-Roller und neun Fahrr?der ist heute in Ottensen der erste dezentrale switchh-Punkt er?ffnet worden. Dieses Konzept geht aus dem Projekt Firstmover.Hamburg hervor und ist ein neuartiges Mobilit?tsangebot f?r die Stadt. Es soll den Bewohnern dicht bebauter Quartiere wie Ottensen und Eimsb?ttel erm?glichen, ihr eigenes Auto abzuschaffen und ihr Mobilit?tsbed?rfnis durch Sharing-Angebote ohne Verzicht zu decken. Projektpartner sind die Beh?rde f?r Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die BMW Group, die Bezirke Altona und Eimsb?ttel, sowie die Hamburger Hochbahn AG.

Erster dezentraler switchh-Punkt

Der erste von vier Ottenser switchh-Punkten befindet sich Bei der Reitbahn und wurde von Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof, dem HOCHBAHN-Vorstandsvorsitzenden Henrik Falk, Christian Steiner (Leiter Strategie Mobilit?tsdienstleistungen und Gesch?ftsentwicklung, BMW AG) und Altonas Bezirksamtsleiterin Dr. Liane Melzer eingeweiht. Weitere Stationen in Ottensen sollen 2018 in der Planckstra?e, Holl?ndischen Reihe und im Nernstweg er?ffnet werden. Die Pl?ne f?r dezentrale switchh-Punkte in Eimsb?ttel werden zun?chst im Kerngebietsausschuss der Bezirksversammlung zur Entscheidung vorgestellt.

Staatsrat Andreas Rieckhof: ?Hamburg ist auf dem besten Weg zur Modellstadt f?r moderne Mobilit?t. Ein Aspekt setzt dabei aufs Teilen: Wer ohne sich einzuschr?nken kein eigenes Auto mehr haben m?chte und stattdessen per Carsharing, Lastenrad, E-Roller sowie Bus und Bahn unterwegs ist, schont die Umwelt und entlastet die Stra?en. Mit den switchh-Punkten geben wir gr?nes Licht f?r volle Mobilit?t ohne Verlust von Flexibilit?t.?

HOCHBAHN-Vorstandsvorsitzender Henrik Falk: ?Dieser erste dezentrale switchh-Punkt in Ottensen ist ein weiterer wichtiger Schritt f?r unser Projekt switchh. Unser Ziel ist es, geteilte Mobilit?tsangebote f?r Hamburgerinnen und Hamburger so attraktiv wie m?glich zu machen. Das Pilotprojekt Firstmover.Hamburg liefert einen smarten Ansatz, das bestehende Netz aus switchh-Punkten an den Schnellbahnen nun auch bis in die Quartiere zu erweitern ? nah am Bedarf der Bewohner und direkt vor der Haust?r.?

Christian Steiner, Leiter Strategie Mobilit?tsdienstleistungen und Gesch?ftsentwicklung, BMW AG: ?Elektromobilit?t und Carsharing stehen f?r die BMW Group als Treiber einer nachhaltigen urbanen Mobilit?t im Fokus. Unsere strategische Partnerschaft mit der Freien und Hansestadt Hamburg ist beispielhaft f?r unser Bestreben, urbanen Verkehr insgesamt umweltfreundlicher und effizienter zu gestalten. Das Firstmover-Konzept entspricht unserer Vorstellung davon, wie wir urbane Mobilit?t k?nftig gemeinsam mit Stadt, Verkehrsbetrieben und insbesondere den B?rgern weiter entwickeln wollen ? hier in Hamburg, aber k?nftig auch in anderen St?dten.?

Bezirksamtsleiterin Dr. Liane Melzer: ?Ich freue mich, dass mit der Er?ffnung dieses ?switchh-Punkts?, als Baustein eines modularen Angebotsmixes, ein erster Schritt auf dem Weg getan ist, den B?rgerinnen und B?rger in dichtbesiedelten Stadtteilen ein neues flexibles Mobilit?tsverhalten zu erm?glichen.?

Verkehrsraum in Hamburg ist knapp. Das gilt vor allem f?r Stadtteile wie Ottensen und Eimsb?ttel, in denen auf wenig Fl?che sehr viele Menschen leben. Wie kann es hier gelingen, die Fl?che einerseits optimal zu nutzen, den Bewohnern andererseits eine m?glichst gro?e Mobilit?t zu bieten? Einen L?sungsansatz bieten dezentrale switchh-Punkte. Diese Stationen werden sich in der Nachbarschaft ihrer Nutzer befinden und unterschiedliche Verkehrsmittel miteinander kombinieren. Je nach Bed?rfnis k?nnen die Nutzer Auto, Lastenrad, Fahrrad und Elektroroller fahren. So sind sie einerseits flexibel unterwegs. Andererseits m?ssen Sie sich nicht mehr um die Parkplatzsuche in ihrem Quartier k?mmern, da sie das Fahrzeug auf dem reservierten Stellplatz abstellen k?nnen. Davon profitieren auch die Anwohner und Autofahrer im Quartier, die nicht an dem Projekt teilnehmen. Denn die Anzahl der Parkpl?tze bleibt dieselbe. Weil sich aber mehrere Menschen ein Auto teilen, wird der Bedarf an Stellpl?tzen geringer.

Den Umsetzungsvorhaben voraus gingen wissenschaftliche Befragungen zur Ermittlung der individuellen Anforderungen und Bed?rfnisse der Quartiersbewohner. Daf?r wurden rund 560 Bewohnerinnen und Bewohnern in Eimsb?ttel und Ottensen durch das Karlsruher Institut f?r Technologie im Auftrag der BMW Group nach Ihrer allt?glichen Mobilit?t befragt. In Workshops erarbeiteten Projektbeteiligte und Quartiersbewohner gemeinsam die individuellen Anforderungen an die Standorte und Ausstattung der Stationen. Die Planungen f?r die Realisierung von dezentralen switchh-Punkten im Firstmover.Hamburg-Pilotquartier Eimsb?ttel werden demn?chst dem Kerngebietsausschuss der Bezirksversammlung Eimsb?ttel vorgestellt.

Die Stationen stehen grunds?tzlich allen Anbietern und Partnern von switchh zur Verf?gung: Cambio, car2go, Drive Now, Emmy, StadtRad. F?r den heute Bei der Reitbahn er?ffneten switchh-Punkt befindet sich die Hamburger Hochbahn AG in Gespr?chen zur Suche nach einem Betreiber f?r Lastenr?der. Im ersten Quartal des kommenden Jahres werden zwei Lades?ulen f?r Elektroautos installiert.