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Finanzsenator Carsten Frigge: „Ein Umzug des Bezirksamts Hamburg-Mitte in die HafenCity ist zu teuer“

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Behörde für Wirtschaft und Arbeit zieht 2013 in das Überseequartier der HafenCity

Der Umzug des Bezirksamts Hamburg-Mitte in das Überseequartier der HafenCity ist vom Tisch. Aufgrund der erheblichen Mehrkosten, die mit den notwendigen Umbaumaßnahmen im Überseequartier verbunden gewesen wären, um die Immobilie als Publikumsdienststelle herzurichten, wurde diese Variante vom Senat als zu kostenintensiv verworfen. Stattdessen wird die Behörde für Wirtschaft und Arbeit (BWA) den Standort beziehen. Das Bezirksamt Hamburg-Mitte wechselt nun an den bisherigen Sitz der BWA.

Finanzsenator Carsten Frigge: „Ein Umzug des Bezirksamts Hamburg-Mitte in die HafenCity ist zu teuer“

Der Umzug des Bezirksamts Hamburg-Mitte in das Überseequartier der HafenCity ist vom Tisch. Aufgrund der erheblichen Mehrkosten, die mit den notwendigen Umbaumaßnahmen im Überseequartier verbunden gewesen wären, um die Immobilie als Publikumsdienststelle herzurichten, wurde diese Variante vom Senat als zu kostenintensiv verworfen. Stattdessen wird die Behörde für Wirtschaft und Arbeit (BWA) den Standort beziehen. Das Bezirksamt Hamburg-Mitte wechselt nun an den bisherigen Sitz der BWA.

Zu der nun gefundenen Lösung erklärte Finanzsenator Carsten Frigge: „Zu meinem Amtsantritt habe ich wiederholt angekündigt, alle Projekte auf den Prüfstand zu stellen. Damit haben wir jetzt angefangen. Dabei sind wir zu der Erkenntnis gelangt, dass der Umzug des Bezirksamtes Hamburg-Mitte in die HafenCity aus vielerlei Gesichtspunkten zu teuer geworden wäre. Das haben wir nun gestoppt.“

Da die Stadt weiterhin durch eine Mietoption für das Überseequartier gebunden ist, wird die BWA zusammen mit den im Stadtmarketing tätigen Gesellschaften – Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH (HWF), Hamburg Marketing GmbH (HMG) und Hamburg Tourismus GmbH (HHT) – zum 1. April 2013 in die HafenCity umziehen. Dadurch werden die Synergieeffekte für Hamburgs bundesweit und international ausgerichtete Aktivitäten an einem zentralen, von großer Strahlkraft geprägten Standort gebündelt. In die von der BWA bisher im Gebäudekomplex Alter Steinweg/Wexstraße genutzten sowie weiteren dort absehbar frei werdenden Flächen wird anschließend das Bezirksamt Hamburg-Mitte verlagert werden. Der zweite, bisher für eine Anmietung durch die Freie und Hansestadt Hamburg vorgesehene Gebäudekomplex in der HafenCity soll durch einen privaten Mieter genutzt werden.

Diese Lösung ist in mehrfacher Hinsicht vorteilhaft:

  • Die Rahmenbedingungen des Mietvertrags (Anmietung ab dem 1. Obergeschoss) hätten dazu führen können, dass Publikumsdienststellen wie das Bezirksamt Hamburg-Mitte nur mit erheblichem zusätzlichen Kostenaufwand realisiert werden könnten – entweder über aufwändige Rolltreppenkonstruktionen oder sehr kostenintensive Anmietungen von Teilflächen im Erdgeschoss oder im 1. Stock. Zudem wird hierdurch die Zusammenarbeit zwischen Front-Office-Bereichen (Kundenzentrum, Soziales Dienstleistungszentrum) und Back-Office-Bereichen erschwert. Die innerbehördlichen Abläufe werden dadurch erheblich beeinträchtigt. Das konnte jetzt vermieden werden.
  • Das Gebäude Alter Steinweg/Wexstraße ist geeignet, das Bezirksamt Hamburg-Mitte in Gänze aufzunehmen. Die besonderen funktionalen Anforderungen (Kundenzentrum, Soziales Dienstleitungszentrum) können dort uneingeschränkt realisiert werden. Die dortige ÖPNV-Anbindung ist ausgezeichnet (S- und U-Bahn, Bus).
  • Das Nutzungskonzept für die Büroimmobilien im Überseequartier war von vornherein auf gewerbliche Nutzungen ausgerichtet. Die Nutzung durch die BWA und die weiteren städtischen Unternehmen entspricht dem stärker und deshalb zu weniger Umbaumaßnahmen.
  • Sofern sich die Anmietung von Flächen durch einen gewerblichen Investor realisiert, kann – auch unter Einbeziehung einer eventuellen Ausgleichszahlung – die Mehrbelastung für den Haushalt im Verhältnis zu einer vollständigen Anmietung reduziert werden.
  • Die Idee der „Ankernutzung“ soll nicht nur der weiteren Entwicklung des Überseequartiers zusätzlichen Schub geben, sondern auch die Identifikation der FHH mit der HafenCity-Entwicklungskonzeption signalisieren. Die BWA mit ihren wirtschaftspolitischen Funktionen ist hierfür in besonderer Weise geeignet.
  • Durch den Umzug des Bezirksamts Hamburg-Mitte in die Räumlichkeiten am Alter Steinweg/Wexstraße bleiben die städtebaulichen Optionen für das Gelände der City Hochhäuser am Hamburger Hauptbahnhof für die FHH voll erhalten.
Ich wünsche eine Übersetzung in:
Danke für Ihr Interesse!

Kontakt

Claas Ricker

Pressesprecher

Freie und Hansestadt Hamburg
Finanzbehörde
Pressestelle
Gänsemarkt 36
20354 Hamburg
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