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Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte – Eine Initiative der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte zum Jahrestag der Befreiung Hamburgs am 3. Mai 1945

Nahaufnahme einer Kerze.

Bezirksversammlung Hamburg-Mitte

Mit mehr als 60 Veranstaltungen von Initiativen, Geschichtswerkstätten, Gedenkorten, Museen, Kinos und Theatern im Bezirk Hamburg-Mitte informieren die Veranstalter und Projekte während der Woche des Gedenkens über die Geschichte unserer Stadt. Bereits im Vorfeld haben viele Schülerinnen und Schüler Gespräche mit Hamburger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen geführt, die Videos werden auf der Website gedenken-hamburg-mitte.de veröffentlicht.

Das Schulprogramm zur Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte bietet Angebote für Workshops, Veranstaltungen, Ausstellungen und Führungen in Schulen vom 20. April bis zum 8. Mai 2022 und darüber hinaus. Darunter Gespräche mit Hamburger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und eine Online-Lesung mit Kirsten Boie aus ihrem neuen Buch "Heul doch nicht, du lebst ja noch" am 26. April.

Die Woche des Gedenkens beginnt am 20. April mit dem Gedenken an die 20 Kinder und 28 Erwachsenen, die 1945 im Stadtteil Rothenburgsort wenige Tage vor der Befreiung Hamburgs von der SS in der ehemaligen Schule am Bullenhuser Damm ermordet worden sind (Mittagsandacht im Michel um 12 Uhr und öffentliches Gedenken am Gedenkort Bullenhuser Damm um 18 Uhr).

Andra und Tatiana Bucci, die als Kinder Auschwitz überlebt haben (bekannt aus der ARD Dokufiction "Nazijäger"), berichten bei ihrer Buchvorstellung am 21. April im FREIRAUM des Museums für Kunst und Gewerbe über ihre Erlebnisse.

Das Museum für Hamburgische Geschichte zeigt ab 20. April die Sonderausstellung "Was konnten sie tun" der Gedenkstätte Deutscher Widerstand/Stiftung 20. Juli 1944 und auf dem Georg-Elser-Platz werden in einer Interim-Präsentation Bezüge zum Widerstand in Hamburg hergestellt. Im Deutschen Hafenmuseum (Standort Schuppen 50A) präsentiert die Initiative Dessauer Ufer die Ausstellung „Zeitkapsel Lagerhaus G“, zudem findet am 7. Mai eine Podiumsdiskussion zur Zukunft des Lagerhaus G statt.

In der Reihe "Junge Aspekte" werden in einem Online-Vortrag von den Erinnerungen eines Zeitzeugen (Jahrgang 1938) und seiner Kriegskindheit im heutigen Hamburg-Hammerbrook erzählt sowie in einem Online-Rundgang Schauplätze jüdischer Geschichte in der Neustadt besucht.

Bei der zentralen Veranstaltung am 3. Mai um 19.30 Uhr mit Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer vergibt die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte in Gedenken an Esther Bejarano den Preis "Verantwortung - damals und heute" 2022, um herausragendes zivilgesellschaftliches Engagement im Sinne von Esther Bejarano sichtbar zu machen, zu ehren und zu fördern. Der Preis soll Hamburger Vereine, Initiativen oder Einzelpersonen auszeichnen, die sich ehrenamtlich für die Hamburger Erinnerungskultur und Gedenkarbeit engagieren oder sich für Demokratieförderung, Toleranz und Mitmenschlichkeit in der Gesellschaft einsetzen.

Eine Szenische Lesung von Michael Batz im Mahnmal St. Nikolai und die Premiere des 2. Aktes von "Why should we care about history" im Metropolis Kino über die Erlebnisse Wilhelmsburger Jugendlicher des Helmut-Schmidt-Gymnasiums in Israel und dem Gegenbesuch der israelischen Jugendlichen in Hamburg beenden die Woche des Gedenkens am 8. Mai.

Das Veranstaltungs-und Schulprogramm, eine Übersicht aller Initiativen und Gedenkorte sowie eine Infothek finden Sie unter www.gedenken-hamburg-mitte.de.

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