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Produktsicherheit Vorsicht bei Yoyo-Bällen

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Vorsicht bei Yoyo-Bällen

Yoyo-Bälle (auch als Gummi-Yoyo oder Water-Yoyo bezeichnet) bestehen aus einem weichen Kunststoffkörper mit Gel-Füllung (zum Beispiel in Form einer Spinne, eines Fußballs oder einer stacheligen Kugel), der an einem circa 20 cm langen Gummi mit Fingerhaltering aus dem selben Material befestigt ist.

Kinder verwenden diese Bälle meist nicht als Yoyo, sondern als Wurfball, der automatisch zurückkommt. Dabei kann sich das Gummi auf bis zu 2 Meter Länge dehnen und es ist nicht auszuschließen, dass es sich beim Zurückschnellen um den Hals des Kindes wickelt und sich dort an Haaren, Halstüchern oder ähnlichem verfängt.

Yoyo-Ball als Schlinge

Es besteht die Gefahr, das sich das Kind dabei selbst stranguliert.

Es ist bereits zu mehreren Unfällen in Frankreich, England, der Schweiz und auch in Deutschland gekommen.

Außerdem wurde bei einigen Yoyo-Bällen festgestellt, dass sie aromatische Kohlenwasserstoffe enthalten; das ist auch am benzinartigen Geruch festzustellen.

Diese Yoyo-Bälle entsprechen nicht den Sicherheitsanforderungen an Spielzeug (Richtlinie 88/378/EWG), auch wenn sie möglicherweise mit CE-Zeichen und Warnhinweisen versehen sind. Es handelt sich um Spielzeuge, die beim unbeaufsichtigten Spielen zu gefährlichen Situationen führen können, aus denen sich Kinder nicht mehr selbst befreien können. Sind diese Bälle bereits in Kinderhänden, sollten Eltern zumindest erhöhte Aufmerksamkeit walten lassen.

Das Referat Produktsicherheit wendet sich verstärkt an Hamburger Importeure, um den weiteren Verkauf dieser Yoyo-Bälle zu verhindern. Die Zollstellen halten diese Produkte ebenfalls zurück.

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