Behörde für Umwelt und Energie

Das Projekt Klimafreundliches Lokstedt

Wie kann Klimaschutz in einer Stadt wie Hamburg aussehen? Was ist Einwohnerinnen und Einwohnern wichtig? Lassen sich Stadtentwicklung und Klimaschutz miteinander vereinbaren? Wie können wir klimafreundliches Leben und eine hohe Lebensqualität in Hamburg-Lokstedt zusammen bringen?

Klimafreundliches Lokstedt

Diesen und ähnlichen Fragen geht das Forschungsprojekt Climate Smart City Hamburg | Lokstedt nach. Hierzu untersuchen wir drei zentrale Themen: Haushaltsenergie, Mobilität und Abfallwirtschaft. Wir möchten Ihr Handeln im Alltag kennenlernen und gemeinsam mit Ihnen mögliche Optionen für die zukünftige Entwicklung Lokstedts erarbeiten.

Was bedeutet Climate Smart City? Es gibt viele Arten von Smart Cities, also „intelligenten“ Städten. Die meisten wollen umweltfreundlicher, technologisch fortschrittlicher, besser vernetzt, effizienter oder insgesamt lebenswerter sein. Climate Smart Cities – klimafreundliche Städte – wollen diese Ziele unter besonderer Berücksichtigung der Herausforderung des Klimawandels umsetzen.

Warum? In Hamburg entfallen fast 50% der CO2 – Emissionen auf die Bereiche Wohnen, Energienutzung und Verkehr. Gerade in Bestandsquartieren wie Lokstedt mit Gebäuden sehr unterschiedlicher Altersstruktur liegen daher große CO2 -Einsparpotentiale.

Warum Lokstedt? In Lokstedt kommen einige Faktoren zusammen. Zum einen handelt es sich wie die meisten urbanen Stadtteile um ein Bestandsquartier. Ergebnisse können daher auf viele weitere Stadtteile übertragen werden. Zusätzlich wurde in den letzten Jahren sehr viel neuer Wohnraum geschaffen, so dass infrastrukturelle Anpassungen erforderlich sind. Ziel ist es, diese unter klimaschützenden Aspekten zu entwickeln.  

Wer? Das Besondere am Projekt Climate Smart City Hamburg | Lokstedt ist, dass es sich um ein transdisziplinäres Projekt handelt. Das heißt, dass hier die Wissenschaft eng mit der Verwaltung und Praxis zusammenarbeitet. Kooperationspartner sind: die Universität Hamburg, die HafenCity Universität Hamburg, das Bezirksamt Eimsbüttel und die Behörde für Umwelt und Energie. Auf diese Weise bringen wir kontinuierlich verschiedene Perspektiven und Wissensbestände zusammen.

Das dreijährige Projekt (01.08.2016 bis 31.07.2019) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und ist Teil des Themenschwerpunkts „Nachhaltige Transformation urbaner Räume“.