Prostitution

Aktuell

Coronavirus Wichtige Hinweise

Aktuelle Informationen

(11.05.2020) Aufgrund der aktuellen Situation durch das Coronavirus-Infektionsgeschehen ist die Anmeldung im Fachamt FA-BEA*Pro bis auf weiteres eingestellt.

Sie können uns weiterhin telefonisch unter 040/ 428 11 - 1466 erreichen. Bitte nehmen Sie Kontakt auf, wenn Sie Unterstützung oder eine Auskunft benötigen. Persönliche Vorsprachen wären nur nach Terminvereinbarung und nach telefonischer Bedarfsklärung möglich, bspw. bei Verlust oder Verlängerung der Anmeldebescheinigung als Nachweis (Gültigkeitsbescheinigung) zum Beantragen von Sofort-Hilfe-Maßnahmen nach SGB II oder SGB XII. Eine Neuanmeldung ist derzeit nicht möglich.  

Für weitere Informationen erreichen Sie uns unter 040 / 428 11 - 1466 oder per Mail: fabea-pro@hamburg.altona.de. Wir bitten für diese Maßnahme um Ihr Verständnis.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie unter der Telefonnummer 040 428 284 000 oder auf den Internetseiten Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz sowie des Robert Koch-Instituts

Informationen für das Prostitutionsgewerbe / Betreiberinnen und Betreiber

Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg: 

  • Prostitutionsstätten im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes vom 21. Oktober 2016 (BGBl. I S. 2372), zuletzt geändert durch Artikel 57 des Gesetzes vom 20. November 2019 (BGBl. I S. 1626), dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden.
  • Prostitutionsvermittlung im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes und die Ausübung der Prostitution sind nicht gestattet.
  • Prostitutionsveranstaltungen im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes dürfen nicht durchgeführt werden.
  • Prostitutionsfahrzeuge im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes dürfen nicht bereitgestellt werden.
  • Die Erbringung sexueller Dienstleistungen im Sinne des § 2 (1) Satz 1 des Prostituiertenschutzgesetzes ist grundsätzlich untersagt. Dies gilt auch für den Betrieb von Gewerben im Bereich sexueller Dienstleistungen, die nicht unter das Prostituiertenschutzgesetz fallen.

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Due to the current Corona virus event, a registration at the FA-BEA* Pro department office is suspended until further notice. We are still on call via phone no. 040 / 428 11 1466, please get in touch if you need any support or information. A visit in person is only admitted on appointment and on a very limited number of reasons, for instance loss or extension of the registration confirmation document in order to apply for emergency help or any other social benefits. New registrations are currently not permitted. 

For further information please call 040 428 11 1466 or e-mail us at fabea-pro@hamburg.altona.de. We apologise for any inconvenience caused by these measures.

If you have any questions for help or advice concerning Corona, please call 040 428 284 000 or visit the Ministry of Health and Consumer Protection’s homepage www.hamburg.de/coronavirus or alternatively the Robert Koch-Institute’s homepage 

Important Information for Prostitution business owners and operators  

Administrative order on the Containment of the Spreading of Corona virus SARS-CoV-2 in Hamburg: 

  • Prostitution sites as determined in the Prostitution Protection Act from 21th October 2016 (BGBl. I S. 2372), lastly changed by article 57 of this Act from 20th November 2019 (BGBl. I S. 1626), must not be open for public access.
  • Prostitution contact agencies have to suspend any service. 
  • Prostitution events as determined in the Prostitution Protection Act must not be conducted.
  • Prostitution vehicles as determined in the Prostitution Protection Act must cease to operate.
  • Providing any sexual services as determined in § 2 (1) sentence 1 of the Prostitution Protection Act is prohibited. This also applies for any business connected to providing sexual services, which is not originally regulated by the Prostitution Protection Act, such as advertisement in digital and print media.  Violations against this administrative order will be punished in substantial fine. 

Hilfe für von Obdachlosigkeit bedrohte Prostituierte

(16.05.2020) Jegliche Prostitutionsangebote sind in Hamburg untersagt (§ 7 HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO). Dies verschärft die soziale Lage von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern, denen aufgrund des wegfallenden Einkommens zum Teil keine Unterkunft mehr zur Verfügung steht und die Rückreise wegen geschlossener Grenzen nicht möglich ist.

Um Ausbeutung oder illegale Tätigkeiten zu verhindern sowie um die Einhaltung der Eindämmungsmaßnahmen sicherzustellen, wurden durch die Sozialbehörde in einer zentral gelegenen Unterkunft - voraussichtlich bis zum 1. Juni 2020 - Plätze für von Obdachlosigkeit bedrohte Prostituierte bereitgestellt.

Die Verteilung der Plätze erfolgt über die folgenden Beratungsstellen (PDF, 630 KB):

  • die Fachstelle Fachberatungsstelle Prostitution des Diakonischen Werks Hamburg,
  • Ragazza e.V.,
  • BASIS-Projekt des Trägers basis und woge e.V. sowie das
  • Fachamt Beratungen, Erlaubnisse und Anmeldung nach dem Prostituiertenschutzgesetz FA-BEA*Pro des Bezirksamts Altona.

Die Unterkunft bietet Beratung und Schutz.

Sexarbeit und Corona (Sofort-Hilfen)

(30.03.2020) Aktuell stehen Sexarbeiter*innen/Prostituierte zwei mögliche Wege für Soforthilfen zur Verfügung:

  1. Die nach dem ProstSchG angemeldeten Sexarbeiter*innen/Prostituierten gelten dem Grunde nach als sog. Soloselbstständige. Zu den weiteren Antragsvoraussetzungen informieren Sie sich bitte unter www.hamburg.de/beschaeftigteInformationen zu Antragsvoraussetzungen und Antragsformulare finden Sie auch auf der Seite der Investitions- und Förderbank (IFB). Dort finden sich alle Infos sowie der Zugang zu den entsprechenden Antragsformularen. 
  2. Falls Sie nicht als Sexarbeiter*in/Prostituierte angemeldet sind oder nicht unter die Antragsvoraussetzungen für Soloselbstständige fallen, finden Sie hier Informationen, Fragen und Antworten (FAQ) zu SGB-Leistungen: team-arbeit-hamburg.de/fragen-und-antworten.

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Das Prostituiertenschutzgesetz

Hinweise zur Umsetzung

Das Gesetz: Das Prostituiertenschutzgesetz ist am 1. Juli 2017 in Kraft getreten. Mit dem Gesetz wurde eine behördliche Anmeldepflicht für alle Prostituierten eingeführt. Das Anmeldeverfahren sieht verpflichtend die Wahrnehmung einer gesundheitlichen Beratung sowie bei der Anmeldung ein Informations- und Beratungsgespräch vor. Darüber hinaus wurde eine Erlaubnispflicht für den Betrieb eines Prostitutionsgewerbes eingeführt. Kontakt: Terminvergabe für die gesundheitliche Beratung unter Tel.: (040) 42837-4120. Persönliche Anmeldung im Fachamt für Hilfen nach dem Prostituiertenschutzgesetz unter Tel.: (040) 428 11-1466. Anträge: Antragsformulare für das Prostitutionsgewerbe sowie Hinweise finden Sie in der Rubrik "Formulare, Downloads". Anträge für die Erlaubniserteilung eines Prostitutionsgewerbes werden seit dem 30. Oktober 2017 entgegengenommen. 

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