Prostituiertenschutzgesetz Gesundheitliche Beratung für Prostituierte

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Zum 1. Juli 2017 ist das "Gesetz zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen" – auch Prostituiertenschutzgesetz genannt – (ProstSchG) in Kraft getreten. ​​​​​​​Diese Seite informiert über die gesundheitliche Beratung in Hamburg.

Gesundheitliche Beratung für Prostituierte in Hamburg nach § 10 des Prostituertenschutzgesetzes

Aktueller Hinweis

Ab dem 17. August 2020 können persönliche Termine für die Gesundheitliche Beratung nach §10 Prostituiertenschutzgesetz vor Ort angeboten werden. Dies ist grundsätzlich in der aktuellen Situation nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich.

Laut Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus der Freien und Hansestadt Hamburg vom 15. Juli ist die Erbringung sexueller Dienstleistungen weiterhin untersagt.

Für weitere Informationen erreichen Sie uns telefonisch unter (040) 42837-4120 oder per E-Mail: gesah@soziales.hamburg.de 

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Kapitelübersicht

Öffnungszeiten der Beratung

Bitte nehmen Sie Kontakt auf für eine Terminvereinbarung zur gesundheitlichen Beratung und für weitere Auskunft unter (040) 42837-4120.

Montag         8.00 bis 12.00 und 13.00 bis 17.00 Uhr

Dienstag       8.00 bis 12.00 und 13.00 bis 17.00 Uhr

Mittwoch      8.00 bis 12.00 und 13.00 bis 16.00 Uhr

Donnerstag  8.00 bis 12.00 und 13.00 bis 17.00 Uhr

Freitag          8.00 bis 14.00 Uhr

Der Eintritt in die Beratungsstelle GESAH 14 ist aktuell nur mit einer Alltagsmaske möglich.

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Was ist wichtig, wenn ich auf einer Fremdsprache beraten werden möchte?

Bitte geben Sie bei der Terminvereinbarung an, wenn Sie in einer Fremdsprache beraten werden möchten. Für fremdsprachige Termine stellen wir Ihnen gerne Dolmetscher*innen zur Verfügung. Wir bitten um Verständnis, dass Begleitpersonen nicht als Sprachmittler*innen eingesetzt werden können.

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Wo findet die gesundheitliche Beratung statt?

Große Reichenstraße 14
3. Etage
20457 Hamburg

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Warum muss ich als Sexarbeiter*in zu einer gesundheitlichen Beratung gehen?

Wer in Hamburg als Sexarbeiter*in arbeiten möchte, muss sich seit dem 1. Juli 2017 anmelden. Für die Anmeldung müssen verschiedene Unterlagen vorgelegt werden, unter anderem die Bescheinigung über die gesundheitliche Beratung. Ohne Nachweis der gesundheitlichen Beratung ist keine Anmeldung möglich. Außerdem dürfen zwischen der gesundheitlichen Beratung und der ersten Anmeldung nicht mehr als drei Monate liegen.

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Worum geht es in der gesundheitlichen Beratung?

Die Beratung bietet Informationen zu den Themen:

  • Verhütung von Infektionskrankheiten und anderen Krankheiten
  • Schwangerschaft und Schwangerschaftsverhütung
  • Alkohol- und Drogenmissbrauch
  • Unterstützung, wenn Sie in Not sind
  • Unterstützung in besonderen Lebenslagen

Die Berater*innen unterliegen der Schweigepflicht und behandeln die Informationen vertraulich. Sollte eine Dolmetscherin oder ein Dolmetscher bei der Beratung hinzugezogen werden, unterliegt er/sie ebenfalls der Schweigepflicht. Es findet keine Untersuchung statt.

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Was muss zur gesundheitlichen Beratung mitgebracht werden?

Bitte bringen Sie zur Ihrer ersten gesundheitlichen Beratung einen Personalausweis / Pass oder Passersatz mit.

Für die folgenden gesundheitlichen Beratungen bringen Sie bitte ebenfalls einen Personalausweis / Pass oder Passersatz mit. Alternativ können Sie dann auch eine gültige "Anmelde- bzw. Aliasbescheinigung zum Prostituiertenschutzgesetz" vorlegen.  

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Wie bekomme ich die Bescheinigung über die gesundheitliche Beratung?

Nach der individuellen gesundheitlichen Beratung erhalten Sie eine Bescheinigung, mit der Sie sich anmelden können. Diese Bescheinigung enthält Ihren Namen und Ihr Geburtsdatum. Sie kann nach Abschluss der ersten Anmeldung auf Wunsch auch gültig auf ein Alias (Fantasienamen) ausgestellt werden.

Wenn Sie als Sexarbeiter*in arbeiten, müssen Sie immer ihren Personalausweis, die Anmeldebestätigung der Anmeldestelle sowie die aktuelle Bescheinigung über die gesundheitliche Beratung bei sich tragen.

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Wie oft muss die gesundheitliche Beratung durchgeführt werden?

  • Für Personen unter 21 Jahren findet eine Beratung alle sechs Monate statt.
  • Für Personen über 21 Jahre findet die Beratung alle 12 Monate (jährlich) statt.
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Wer ist für die gesundheitliche Beratung zuständig?

Die Sozialbehörde stellt für die gesundheitliche Beratung eine Beratungsstelle zur Verfügung: Gesundheitliche Beratung für Sexarbeiter*innen in Hamburg nach §10 Prostituiertenschutzgesetz, kurz: GESAH14. Beraten werden Sie durch Sozialpädagoginnen, die bei besonderen Fragen durch eine Ärztin unterstützt werden können. 

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