Wir geben Tipps Anstiege für Radfahrer in Hamburg

Gibt es in Hamburg Anstiege für Hobby-Radfahrer? Wir stellen beliebte Anlaufadressen vor und geben Tipps für die Routenplanung, denn auch hier im flachen Norden kann man sich bergigen Herausforderungen stellen.

Anstiege Radfahren

Im Norden der Republik

Hier lässt es sich wunderbar entlang der Deiche radeln, dem Gegenwind wird zuweilen getrotzt, die ebenen Radwege an der Elbe sind beliebte Strecken für Ausflügler. Doch sportlich ambitionierte Radler – gerade jene, die aus gebirgigen südlichen Gefilden zugezogen sind – sehnen sich zuweilen nach Anstiegen oder wenigstens ein paar Höhenmetern, die zurückzulegen sind.

Hat Hamburg also ausschließlich flaches Terrain zu bieten, oder gibt es sie doch – die schweißtreibenden Anstiege? Die Antwort dürfte hanseatische Kletterer erfreuen: In Hamburg finden sich sehr wohl Berge, die jener Definition gerecht werden.

Waseberg

Der Stadtteil Blankenese liegt am Elbufer, durch Sandablagerungen während der Eiszeit entstand direkt an der Elbe eine Hügellandschaft. Am Südhang des Sülbergs befindet sich neben dem Treppenviertel mit seinen kleinen Häuschen auch der Waseberg.

Auf dem Strandweg entlang der Elbe rollt es sich gut ein, auf dem Falkenthaler Weg wird Schwung genommen, ehe der Waseberg mit einer Länge von 300 Metern knapp 100 Meter schnurstracks in die Höhe schießt.

Mühlenberger Weg

Wer möchte, radelt durch die zahlreichen verwinkelten Gassen wieder zurück zum Elbufer und findet im "Mühlenberger Weg" eine weitere sportliche Herausforderung.

Erneut vom Strandweg abbiegend ist dieser Anstieg zwar nicht so steil wie der Waseberg, aufgrund seiner Serpentinen und kleinen Mauern als Wegbegrenzung am Rand lässt er einen aber in bergigen Regionen wähnen. Am Ende des Mühlenberger Weges stößt der Radfahrer auf die Elbchaussee, die ebenfalls ein welliges Profil aufweist und eine beliebte Strecke mit wenigen Ampeln darstellt.

Karte

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Rampen am Elbufer

Wer auf dem Elbuferweg zurück in die Innenstadt radelt, findet entlang des Ufers noch einige kleinere Rampen, die ebenfalls erklommen werden können. So muss auf dem Övelgönne-Weg das Rad für einige Hundert Meter geschoben werden, da dieser zwischen kleineren Villen und Gärten direkt an der Elbe sehr schmal ist.

Jedoch zweigt inmitten der Strecke der wohl steilste befahrbare Anstieg der Hansestadt ab: Der Schulweg ist ein geteerter und breiter Weg, dessen Steigung den Waseberg noch übertrumpft. Wenngleich der Weg bis zum "Gipfel" deutlich kürzer ausfällt. Oben mündet der Anstieg einmal mehr in der Elbchaussee und lässt sich somit gut als "Zwischenprüfung" in Touren entlang der Elbe integrieren.

In Altona warten von der Großen Elbstraße abzweigend mit dem Elbberg oder dem Pinnasberg weitere kleinere Erhebungen unweit des St. Pauli Fischmarktes.

Harburger Berge

Durch den Alten Elbtunnel können zudem die Harburger Berge angesteuert werden. Diese befinden sich zwar größtenteils außerhalb des Hamburger Stadtgebietes; das hügelige Terrain indes lohnt den Ausflug ins angrenzende Bundesland und ist vor allem für Besitzer eines Trekkingbikes eine willkommene Anlaufstelle.

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