Radverkehrspolitik Hamburg

Radverkehrspolitik in Hamburg Verkehrspolitik gestaltet Radfahren

Mit der Unterzeichnung des "Bündnis für den Radverkehr" hat sich Hamburg dafür ausgesprochen, Radfahrer noch besser zu unterstützen und Hamburg langfristig zu einer fahrradfreundlichen Stadt weiterzuentwickeln. 

Hamburger Rathaus in der Sonne

Hamburg baut Radverkehr aus

Hamburg unterstützt das Radfahren 

Hamburg wächst – immer mehr Menschen kommen in unsere Stadt, um hier zu leben und zu arbeiten. Um die Mobilitätsbedürfnisse in der wachsenden und dichter werdenden Stadt zu gewährleisten, kommt dem Fahrrad eine Schlüsselrolle als platzsparendes Alltagsverkehrsmittel zu. Ein starker Radverkehr trägt maßgeblich zur Verbesserung des städtischen Lebens- und Wohnumfeldes sowie zum Erreichen der Ziele beim Klimaschutz, der Luftreinhaltung und der Lärmreduzierung bei. Darüber hinaus ist das Fahrrad praktisch und flexibel sowie gesundheitsfördernd und kostengünstig; es bietet also auch viele persönliche Vorteile.

Bündnis für den Radverkehr

Mit der 2015 erfolgten Einsetzung der Radverkehrskoordinatorin und dem 2016 geschlossenen Bündnis für den Radverkehr hat die Hamburger Radverkehrsförderung eine ganz neue Dynamik entwickelt. Auf allen Handlungsfeldern – Infrastruktur, Service und Kommunikation – wurden in den vergangenen drei Jahren die Anstrengungen nochmals verstärkt, um die Nutzung des Fahrrads in Hamburg immer attraktiver zu machen.

Es wurde sich viel vorgenommen. Das große Ziel des Hamburger Senats ist es, den Anteil des Radverkehrs am Verkehrsaufkommen  im nächsten Jahrzehnt auf 25 % zu steigern – für quirlige, lebendige Straßenräume, in dem der Radverkehr für Lebensqualität steht und selbstverständlicher Teil des Stadtbildes ist.

Die Radverkehrsstrategie für Hamburg

Im Radverkehr in Hamburg hat sich in den letzten Jahren viel getan. Endlich gibt es auch den langersehnten Bericht dazu. Dieser Fortschrittsbericht zur Radverkehrsförderung in Hamburg zeigt, dass das Mosaik aus zahlreichen Maßnahmen immer dichter wird und immer mehr zeitgemäße Radverkehrsführungen entstehen. In allen Handlungsfeldern der Radverkehrsförderung wurden in den letzten Jahren Fortschritte erzielt.

Kampagnen für den Radverkehr

Der Senat möchte in Hamburg ein Willkommensklima für Radfahrerinnen und Radfahrer schaffen und deshalb eine langfristige und facettenreiche Kampagne starten, die die Vorteile des Fahrrads als städtisches Verkehrsmittel ins Gespräch bringt. Eine solche Kampagne soll das positive Image des Radfahrens stärken und zu einer häufigeren Fahrradnutzung motivieren.

Vor dem Hintergrund, dass das Thema Radfahren zum einen zu einem positiven Stadtgespräch gemacht werden soll und zum anderen das Thema Verkehrssicherheit auch im kommunikativen Bereich enorm an Bedeutung gewonnen hat, wurde die Kampagne mit zwei Schwerpunktsetzungen, einer Marketingkampagne und einer Sicherheitskampagne, strukturiert.

Die Marketingkampagne wird über die neuen Angebote in der Stadt zum Radfahren informieren und Lust auf das Radfahren in der lebenswerten Stadt Hamburg machen. Die Sicherheitskampagne stellt die Themen Verkehrssicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme in den Fokus. Beide Kampagnen werden verzahnt und inhaltlich aufeinander aufgebaut. Verbindendes Element ist dabei das bedeutsame Themenfeld Miteinander. Dieses wird durch beide Kampagnen aufgegriffen. Das Gemeinschaftsgefühl aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf den Straßen soll durch die Kampagnenmaßnahmen verbessert werden. Der gegenseitige Respekt und das Miteinander auf der Straße von Autofahrerinnen und Autofahrern, Passantinnen und Passanten sowie Radfahrerinnen und Radfahrern sollen gefördert werden.

FAQs

Was genau ist eigentlich so eine Fahrradstraße? Und müssen die Anwohner für die Einrichtung einer solchen Straße etwas bezahlen? Was ist der Unterschied zwischen Radfahrstreifen und Schutzstreifen? Solche und andere Fragen beantworten unsere FAQs