Abfallvermeidung jeden Tag Vermeidung von Verpackungsabfällen

 

Verpackungsabfälle

Vermeidung von Verpackungsabfällen

KEHR.WIEDER! Spar mit deinem eigenen Becher beim Coffee-to-go!

In Hamburg werden ca. 170.000 Pappbecher pro Tag für den  Unterwegs-Kaffee benutzt und nach kurzer Zeit weggeworfen. Wussten Sie, dass die Becher mit Kunststofffolie beschichtet sind und daher schwer recycelbar sind? Haben Sie schon mal darüber nachgedacht? Der Radiosender N-Joy des NDR hat darüber ein anschauliches Video gedreht.

Mit unserer KEHR.WIEDER-Kampagne wollen wir gemeinsam mit aktuell über 270 Hamburger Cafés und Bäckereien möglichst viele Coffee-to-go-Fans dazu animieren, ihren eigenen Mehrwegbecher zu nutzen. Dafür gibt es einen Rabatt von mindestens 10 Cent pro Getränk.

KEHR.WIEDER

Mehrweg statt Einweg beim Getränkekauf

Mehrweg-Getränkeverpackungen vermeiden Abfall, sparen Energie, senken Produktionskosten und schonen die Umwelt und unsere natürlichen Ressourcen. Darüber hinaus ist es immer richtig und wichtig, regionale Marken zu bevorzugen. Bei diesen sind die Transportwege kurz, was große Mengen an CO2 einspart.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat eine großangelegte Kampagne gestartet, um auf die ökologischen Vorteile von Mehrweg-Getränkeverpackungen aufmerksam zu machen. Anlass der Kampagne: Bei einer Reihe an Getränkesorten ging der Anteil der Mehrweg-Verpackungen seit Jahren stetig zurück. Waren im Jahr 2004 noch rund 70 Prozent Mehrweg-Getränkeverpackungen im Umlauf, sind es im Jahr 2014 nur noch 46 Prozent gewesen. Eine Ausnahme bildet hierbei das Bier. Hier liegt der Anteil noch bei über 80 Prozent Mehrweg. Nun gilt es, den Trend insgesamt umzukehren.

Der ökologische Vorteil gegenüber den meisten Einweggetränkeverpackungen ist eindeutig, weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Flyer unten zum Download oder auch in der Kampagnen: www.volle-pulle-umweltschutz.de und www.duh.de/mehrweg_klimaschutz.

Einkaufen – bring deine eigene Tasche mit!

Plastiktüten

Ein Einkaufsbummel noch vor einem Jahr: Sie kommen mit unzähligen Tüten nach Hause. Heute gibt es häufig keine Plastiktüten mehr, dafür Mehrwegtaschen oder Papiertüten gegen Geld. Wir empfehlen Ihnen daher, immer eine eigene Einkaufstasche dabei zu haben. So schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern sparen auch Geld.

Das Plakat finden Sie auch unten zum Download.

Unverpackt einkaufen

In Supermärkten sind fast alle Produkte verpackt: in Tüten, Schalen, Dosen, Kartons – zuhause ist der Gelbe Sack dadurch sehr schnell voll. Auch wenn vieles recycelt wird - die Herstellung, der Transport sowie das anschließende Recyceln erzeugen auch Umweltbelastungen. Wo kann man eigentlich noch unverpackt einkaufen?

Wochenmärkte

Wochenmarkt

In Hamburg gibt es in sehr vielen Stadtteilen Wochenmärkte, allein am Freitag an fast 30 Standorten. Hier finden Sie Wochenmärkte in Ihrer Nähe.

Auf dem Markt  können Sie ihr Obst und Gemüse in eigenen Taschen, Beuteln, Fahrradkörben verstauen lassen, und die Eierpappen von der letzten Woche und Schalen von Beeren werden meist gerne zurückgenommen.

 

Unverpackt-Supermärkte

Neu sind Supermärkte, in denen fast alles unverpackt angeboten wird, selbst Shampoo wird in mitgebrachte Behälter abgefüllt. Beispiele und weitere Informationen, wie und wo Sie unverpackt einkaufen können finden Sie auf der Internetseite des NABU: Hier finden Sie viele Informationen zu diesem Thema sowie eine Liste über Geschäfte, auch in Hamburg. Nachfolgend finden Sie weitere Informationen der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) zu diesem Thema.

Hinweise der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Die "Zero Waste Map" der Stadtreinigung Hamburg hilft bei Müllvermeidung

Immer mehr Menschen möchten ihren Alltag nachhaltiger gestalten, klimafreundlicher konsumieren, auf unnötige Verpackungen und besonders auf überflüssiges Plastik verzichten. Dieser Trend hat einen Namen: Zero Waste. Die neue App der Stadtreinigung Hamburg hilft, dem Ziel einer abfallarmen Lebensführung ein wenig näher zu kommen. Und das ohne Verzicht auf Lebensqualität. Nutzerinnen und Nutzer, aber auch Einzelhandelsgeschäfte, können neue abfallarme Angebote direkt und kostenlos in der Zero-Waste-Map bekannt machen. 

Die neue und für Hamburg / Deutschland in dieser Form bisher einzigartige kostenlose und werbefreie App (IOS und Android) hilft Hamburgerinnen und Hamburger dabei, sogenannte Zero-Waste-Hotspots in ihrer Umgebung zu finden und gibt gleichzeitig die Möglichkeit, auch eigene Tipps und Vorschläge aktiv zu ergänzen. Zu den Zero-Waste-Hotspots zählen u.a. Geschäfte und Cafés, die auf klimafreundlichen Konsum Wert legen sowie auf vermeidbare Verpackungen verzichten. Es handelt sich aber nicht nur um Orte, an denen wenig oder überhaupt kein Müll produziert wird. Nachhaltige Gastronomie, Vintage Stores, Repair Cafes, Gebrauchtwarenkaufhäuser wie STILBRUCH und Recyclinghöfe gehören ebenso zu den Hotspots. Im YouTube-Clip der Stadtreinigung Hamburg erklärt Imke, wie die App funktioniert.

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