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Landhöfe Regionale Produkte aus Hamburg

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Wer bei seinem Einkauf besonders auf Frische und Nachhaltigkeit achten möchte, sollte vorzugsweise zu regionalen Produkten aus dem Hamburger Umland greifen. Wir möchten Ihnen hier zwei Landhöfe vorstellen, die sich durch besonders frische und regionale Erzeugnisse aus den Vier- und Marschlanden auszeichnen.

Regionale Produkte aus Hamburg

Salate und Gemüse vom Hof der Familie Posewang

Am Allermöher Deich mit direktem Blick auf die Dove-Elbe liegt der kleine Familienbetrieb der Posewangs. Die angrenzenden Felder bieten für diverse Salat- und Gemüsesorten einen Ort zum Gedeien. Die Fläche zum Anbau beläuft sich hier auf insgesamt 2.500 Quadratmeter unter Glas und 30 ha Freiland. Jeder Salatkopf wird hier liebevoll und in Handarbeit in die Erde gesetzt. 

In den Händen hält eine Person einen Setzling für den Ackerbau. Im Hintergrund ist das vorgesehene Feld zu sehen. Vom Feld auf unseren Teller: Aus so einem kleinen Setzling entsteht am Ende ein großer Salatkopf.

Betrieben wird der Hof seit 2008 von den beiden Brüdern Niels-Peter und Matthias Posewang in dritter Generation. Gegründet wurde der Hof vom Großvater im Jahr 1937 – dahinter steckt also ein Familienbetrieb mit Tradition. Sie sorgen seit jeher dafür, dass die Produkte immer die gewünschte Qualität haben. Durch regelmäßige Kontrollgänge ins Feld und Pflege der Pflanzen wird diese sichergestellt. Nur so kann die Frische gewährleistet werden, die wir beim Verzehr so sehr lieben. 

Mann befindet sich in Mitten eines Salatfelds. Im Hintergrund fließt ein Fluss. Der Landwirt Niels Peter Posewang kümmert sich hier um seinen Lollo Bionda.

Wenn die Salate und das Gemüse geerntet werden, landen diese in den gelben Pfandkisten der Erzeugergemeinschaft Hamburg. Diese Kiste dürfen nämlich nur die regionalen Mitglieder der Erzeugergemeinschaft verwenden. So kann die echte Regionalität sichergestellt werden. Wer beim Einkaufen eine solche gelbe Kiste entdeckt, kann sich also sicher sein, dass diese Produkte von Höfen aus der unmittelbaren Region stammen. Ein weiterer Unterstützer des Hofes ist der Bauernverband Hamburg e.V.: Dieser vertritt die Interessen der Landwirte und setzt sich dabei für die hiesige Agrarwirtschaft ein. Mithilfe des gemeinsamen digitalen Marktplatzes Ackern für Hamburg wird eine Fläche geboten, auf der die Höfe ihre Vielfalt an frischen und gesunden Lebensmitteln präsentieren können. 

Person trägt eine gelbe Kiste. Woran erkennen Hamburgerinnen und Hamburger regionales und frisches Obst und Gemüse? Achten Sie bei Ihrem Einkauf auf die gelbe Pfandkiste der Erzeugergemeinschaft EZG Hamburg.

Kühe in Mutterkuhhaltung auf dem Hitscherberger Hof

Auch die Familie Peters versorgt Hamburg auf ihrem Hitscherberger Hof mit regionalen Produkten. Dabei stehen die Kühe auf dem Landhof besonders im Mittelpunkt. Hier wird eine sogenannte Mutterkuhhaltung betrieben. Das bedeutet, dass die Kälber nicht sofort nach der Geburt von ihrer Mutter getrennt werden, sondern mindestens neun Monate lang die Milch der Mutter trinken dürfen. So wird die Milch natürlich weitergegeben und nicht abgemolken.

Ein Mann auf einer Wiese streichelt ein Kalb und dahinter befinden sich drei Kühe. Auf dem Landhof von Mathias Peters gibt es genügend Raum für eine artgerechte Rinderzucht. 

Erst wenn diese Zeit vorbei ist, werden sie voneinander getrennt. Dies sorgt für ein glückliches Aufwachsen der Kälber. Die Kälber werden dann entweder zu einer Mutterkuh oder nach 26 Monaten geschlachtet. Das Großwerden mit der Mutter wirkt sich positiv auf die Qualität des Fleisches aus. Bis dahin dürfen die Kühe auf den großflächigen Weiden am Kirchwerder Hausdeich nahe des Hofes und später dann im Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen grasen. Ganz besonders ist auch die Philosophie des Hofes: Der Natur wird hier auch genügend Platz gelassen, indem nicht jeder Quadratmeter optimal ausgenutzt wird.

Kühe Auf den großflächigen Weiden lassen es sich die Kühe richtig gut gehen. 

Neben den Kühen wird aber auch viel Gemüse produziert. Darunter fallen vor allem Kohlsorten wie Wirsing und Rotkohl, aber auch Salatgurken und verschiedene Tomatensorten. Diese werden auf 9 ha Fläche angebaut, wobei ein Teil davon im Gewächshaus reift. Um die maximale Frische zu gewährleisten, werden die Produkte direkt nach der Ernte mittwochs und samstags auf dem Rahlstedter Wochenmarkt sowie freitags auf dem Billstedter Markt verkauft. Regionaler und frischer geht es kaum!

Eine Hand hält eine kleine Gurke und ist umgeben von den Blättern der Pflanze. Daneben und im Hintergrund befinden sich Wasserleitungen. Im Gewächshaus gedeihen neben diesen Minigurken auch viele weitere Gemüsesorten, die ein bisschen mehr Aufmerksamkeit benötigen. 

Ein weiteres Erzeugnis des Hirschbergerhofs ist die Gerste. Dieses Getreide wird über den hiesigen Landhandel vertrieben. Gerne möchte Mathias Peters lokale Brauereien mit seiner Gerste unterstützen, denn nur so kann leckeres und vor allem regionales Bier entstehen. Die Gerste wird auch als Schweinefutter weiterverarbeitet. So können andere Höfe ihre Tiere regional ernähren. Nachhaltige Landwirtschaft ist damit in der Hamburger Region fest etabliert. 

Ein Mann steht in Mitten eines Gerstenfeldes. Im Hintergrund sind Bäume zu sehen. Ein Bett im...Gerstenfeld! Diese Gerste bildet die Grundlage für des Deutschen liebstes Gärungserzeugnisses: Bier. 

Regionale Lebensmittel als Garant für Nachhaltigkeit

Durch den Kauf von regionalen Lebensmitteln fördern Sie eine nachhaltige Landwirtschaft vor den Toren Hamburgs. Wegen der kurzen Transport- und direkten Vertriebswege wird Frische gewährleistet und die Umwelt geschont. Konzepte wie die Mutterkuhhaltung sorgen für glückliche Tiere, die ein gutes Leben genießen. Die Hamburger Landhöfe bauen Produkte mit hohem Qualitätsanspruch an, die eine umweltbewusste und gesunde Ernährung möglich machen. Nähere Informationen finden Sie auf ackernfuerhamburg.de. Hier werden Beiträge rund um das Thema Landwirtschaft veröffentlicht, sowie weitere Höfe vorgestellt. 

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