Restaurants Eppendorf Genuss in der Altbau-Oase

Mit seinen imposanten Gründerzeit-Häuserzeilen und der Nähe zu Wasser und Grün hat sich Eppendorf zu einer der begehrtesten Wohngegenden in Hamburg entwickelt. Zwischen Haynspark, Alsterkanälen und Shoppingmeile finden sich alle Arten von Länderküchen und neben so manchem edlen Restaurant auch erschwinglichere Leckerbissen. 

1. Borchers (deutsch/international)

Außenansicht Borchers

Das Borchers ist in Eppendorf längst Kult. In der über 100 Jahre alten Traditionsgaststätte finden Freunde der deftigen Küche Klassiker wie Burger, Schnitzel und Bratkartoffeln, aber auch vegetarische Specials zu günstigen Preisen. Wenn Fußball läuft, herrscht hier Hochbetrieb –  vor allem im weitläufigen Außenbereich wird dann ausgelassen Bier getrunken und angefeuert. In der weinrot gehaltenen Gaststube kann man zwischen Kachelofen und Klavier jeden Sonntag einen bunten Brunch genießen oder bei einer der berühmten Eppendorfer Nächte zu Dance Classics die Tanzfläche stürmen. 

2. Tassajara (vegetarisch/ayurvedisch)

Das Tassajara serviert vegane und vegetarische Gerichte, die sich an Ayurveda, Trennkost und Makrobiotik orientieren. Die euro-asiatischen Gerichte werden aus saisonalen Bio-Produkten gekocht, wobei sehr auf Vollwertzutaten, beispielsweise bei der selbstgemachten Dinkelpasta, geachtet wird. Die indisch angehauchte Küche bietet auch eine umfangreiche Auswahl für Glutenallergiker und Rohkostler. Das Ambiente ist gemütlich und der Service sehr aufmerksam, die Preise dafür etwas gehobener als beim veganen Imbiss um die Ecke. 

3. raw like sushi & more (japanisch/Sushi)

Zubereitung Sushi

Ein elegantes Sushi-Restaurant weitab von Fast-Food oder Laufband findet sich direkt am Eppendorfer Marktplatz. Sushi-Fans, die auf der Suche nach kreativen Kombinationen wie Avocado-Minze oder Maki mit Zitronenzesten und Mango sind, werden hier fündig. Zusätzlich gibt es etwas unkonventionell neben der klassischen Misosuppe auch thailändische Spezialitäten wie eine Tom Ka Gai-Suppe. Besonderer Pluspunkt für vegane Gäste: eine riesige Karte mit Gerichten, die weit über die übliche Auswahl hinausgehen. So ist wirklich für jeden Gast etwas dabei.

4. Chicago Meatpackers (amerikanisch)

Wer authentisch amerikanische Küche sucht, ist hier genau richtig. Neben Chicken Wings, Nachos und Wraps gibt es eine große Auswahl an Steaks, Burgern und Pommes Frites. Aber auch die Desserts im Chicago Meatpackers lassen sich sehen: New York Cheesecake, Flourless Chocolate Tarte und diverse Milkshakes sind im Angebot zu finden. 2014 wurde das Restaurant renoviert und strahlt seitdem im rustikalem Look mit roten Sitzbänken und karierten Tischdecken.

5. Sai Gon (vietnamesisch)

Innenraum Restaurant Sai Gon

Das Sai Gon in Eppendorf steht seit mehr als 16 Jahre für Qualität und Frische. Die Garzeiten sind kurz, die Kräuter frisch. Petersilie anstelle von Koriander: Küchenchef Haoi geht gerne auf individuelle Wünsche in der Zubereitung ein. Neben traditionellen vietnamesischen Gerichten gibt es auch Rezept-Varianten, die einen Einfluss aus der französischen und chinesischen Küche erkennen lassen. Schwerpunkt der Weinkarte bildet Frankreich. 

6. Gandhi (indisch)

Im Gandhi wird nicht nur mit einer großen Auswahl an Nahrungsmitteln aus biologischem Anbau geworben, hier stehen auch vegane Gerichte auf der Speisekarte. Die Speisen sind grundsätzlich mild gewürzt, der Schärfegrad lässt sich allerdings nach Wunsch erhöhen. Aber nicht nur das Essen überzeugt mit raffinierten Gewürzen, auch das Ambiente stimmt. Die Teller werden geschmackvoll angerichtet, die Inneneinrichtung ist klassisch indisch und bunt verspielt, der Service sehr angenehm. 

7. Hanoi Deli (vientamesisch)

Neben zwei Restaurants am Rathaus und an den Colonnaden gibt es auch ein Hanoi Deli in Eppendorf. Die Speisenauswahl reicht von kleinen Vorspeisen wie Frühlingsrollen oder Sommerrollen bis zu feinen Spezialitäten wie „Phở“, der bekanntesten und beliebtesten Nudelsuppe Vietnams. Zu empfehlen ist hier außerdem der typisch vietnamesische Kaffee.

8. Deseo (spanisch)

Ob Datteln im Speckmantel oder Pimientos de Padrón, im Deseo gibt es die verschiedensten Tapas. In gemütlicher Atmosphäre werden einem auch an hohen Tischen die kleinen Leckereien serviert. Außerdem bietet das Deseo eine große Auswahl an spanischen Weinen. Eine echte Empfehlung ist auch der Nachtisch: Mascarpone-Quarkcreme mit Himbeeren und geraspelter weißer Schokolade.

9. Die Pizzeria (italienisch)

Tisch mit weißen Stühlen

40 Plätze drinnen, 40 Plätze draußen. Hier ist wirklich nicht viel Platz. Deswegen sollte man unbedingt reservieren. Die Speisekarte ist auch überschaubar. Viel mehr als Pizza und Pasta kann man nicht bestellen. Dafür stimmen sowohl Preise als auch Qualität der Gerichte. Ein echter Geheimtipp ist die Thunfischpizza, die unter anderem mit frischem Thunfisch belegt ist.

10. entflammBAR (Cocktailbar/Flammkuchen)

In der erfreulich unaufgeregten Cocktailbar wird Kreativität und Auswahl großgeschrieben. Die Cocktailkarte beinhaltet über 100 Variationen von Klassikern (Mojito, Caipi), Trendgetränken (Gin Basil Smash, Dark & Stormy) bis hin zu ausgefallenen Eigenkreationen (Berry Mandelow, Giggly Grapefruit. Auch bei den knusprigen Flammkuchen, benannt nach Hamburger Stadtteilen, gibt es jede Menge Abwechslung, ob mit Fleisch (z.B. „Eimsbüttel“ mit Serrano-Schinken), vegetarisch („Winterhude“ mit Ziegenkäse) oder süß („Poppenbüttel“ mit Banane, Schoko und Honig). Für unentschlossene kann man bei den „Flying Flammkuchen“ verschiedenen Varianten probieren.