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REVVIN - Revitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg

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Das Projekt „Revitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg“ kurz: REVVIN - befasst sich mit der nachhaltigen Entwicklung und der Wiedergewinnung ehemaliger Industrieflächen in der russischen Metropole. 

Foto einer alten Industrieanlage in St. Petersburg

REVVIN - Revitalisierung von Industriebrachen in St. Petersburg

In St. Petersburg sind 1800 Hektar Brachflächen zu revitalisieren und einer neuen wirtschaftlichen Nutzung zuzuführen. Die enorme Menge der Brachflächen innerhalb des Stadtgebietes lässt erahnen, welche Bedeutung der Ressource Brachfläche für die künftige Flächenentwicklung St. Petersburgs zukommt. Derzeit steht die Revitalisierung brachgefallener Flächen in St. Petersburg noch ganz am Anfang. Denn unabhängig davon, ob sich diese Areale im attraktiven historischen Zentrum oder außerhalb des von der UNESCO geschützten Bereichs befinden: die bestehenden Probleme vom Denkmalschutz bis hin zu Altlasten stellen alle beteiligten Akteure vor ungewohnte Herausforderungen, für deren Lösungen derzeit Erfahrung, Geld und auch bisweilen der Mut fehlen.

Dass sich aber oft die Neunutzung von Brachflächen lohnt – ökologisch, städtebaulich, funktional und ökonomisch – zeigen zahlreiche Beispiele aus Regionen, die sich schon seit geraumer Zeit mit dieser Thematik erfolgreich auseinandersetzen. Die Freie und Hansestadt Hamburg kann auf eine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Industrieflächenrevitalisierung zurückblicken, in dem innovative Methoden und Technologien der Altlastensanierung eine wichtige Rolle gespielt haben.

Das Komitee für Naturnutzung, Umweltschutz und ökologische Sicherheit der Stadt St. Petersburg hat daher an die Freie und Hansestadt Hamburg die Bitte gerichtet, sie in Fragen der Flächenrevitalisierung zu unterstützen. Aus diesem Anliegen heraus ist das Gemeinschaftsprojekt REVVIN entstanden, an dem auch das  Umweltbundesamt, Dessau, sowie das Hamburger Ingenieurbüro IGB als Partner beteiligt sind. Gefördert wird das Projekt gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Freien Hansestadt Hamburg. Während seiner 2 ½-jährigen Laufzeit wurden

REVVIN Logo

•          methodische und technologische Erfahrungen der Hamburgischen Verwaltung auf dem Gebiet der Revitalisierung von Industriebrachen für die Stadtverwaltung von St. Petersburg übertragen,

•          an Pilotprojekten Grundlagen und Handlungsmöglichkeiten für eine erfolgreiche Flächenrevitalisierung beispielhaft erarbeitet und

•          ein allgemeiner Handlungsleitfaden zur integrierten Flächenrevitalisierung für die Stadt St. Petersburg unter besonderer Berücksichtigung der Altlastenproblematik entwickelt.

Kontakt

Thomas Haupt

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Raum: Raum 3.089
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
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