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Information Leistung der Eingliederungshilfe in einer „Sonstigen Beschäftigungsstätte“

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Mit dem Bundesteilhabegesetz ist die rechtliche Grundlage der „Sonstigen Beschäftigungsstätten“ im Jahr 2018 weggefallen. Aber: Sie bekommen im Rahmen der Eingliederungshilfe auch zukünftig die Leistung, die Sie für sich benötigen. Sie haben mehrere Wahlmöglichkeiten, wie Sie zukünftig Unterstützung erhalten können.

Leistung der Eingliederungshilfe in einer „Sonstigen Beschäftigungsstätte“

Derzeitige Projekte

Menschen mit Behinderung erhalten derzeit Eingliederungshilfe in einer „Sonstigen Beschäftigungsstätte“ im Rahmen eines dieser Projekte: 

  • ARINET,
  • Das Rauhe Haus,
  • Impuls Provida (Bergedorfer Impuls),
  • Projekt Individuelle Arbeitsbegleitung (PIA) von f & w fördern und wohnen AöR,
  • Integrationspraktikum (Hamburger Arbeitsassistenz),
  • Startpunkt Job (Haus 5),
  • Pestalozzi-Stiftung Hamburg,
  • Rosenblatt und Fabeltiere.

Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz

Symbol Info

​​​​​​​Mit dem Bundesteilhabegesetz ist die rechtliche Grundlage (§ 56 SGB XII) der „Sonstigen Beschäftigungsstätten“ im Jahr 2018 weggefallen.

Aus diesem Grund verändern sich die rechtlichen Grundlagen für die Behörde und Ihren Leistungserbringer. Ihre Leistung in der „Sonstigen Beschäftigungsstätte“ wird deshalb nur noch bis zum 31.12.2019 bewilligt.

Für Sie ist wichtig: Sie bekommen im Rahmen der Eingliederungshilfe auch zukünftig die Leistung, die Sie für sich benötigen.

Wahlmöglichkeiten

Mit dem Bundesteilhabegesetz haben Sie mehrere Wahlmöglichkeiten, wie Sie zukünftig Unterstützung erhalten können. Das Gesetz unterscheidet Unterstützungsangebote im Rahmen der Teilhabe am Arbeitsleben oder im Rahmen der Sozialen Teilhabe:

Teilhabe am Arbeitsleben
Sofern Sie für Leistungen der Teilhabe am Arbeitsleben anspruchsberechtigt sind, können Sie diese in einer Werkstatt für behinderte Menschen, bei einem anderen Leistungsanbieter (§ 60 SGB IX) oder im Rahmen des Budgets für Arbeit (§ 61 SGB IX) wahrnehmen.
Andere Leistungsanbieter, die eine Alternative zur Werkstatt bilden sollen, gibt es derzeit in Hamburg noch nicht. Eventuell werden aber noch dieses Jahr Leistungserbringer solche Angebote entwickeln.

Soziale Teilhabe
Wenn Sie nicht für eine der oben genannten Leistungen der Teilhabe am Arbeitsleben anspruchsberechtigt sind, können Sie zukünftig Unterstützungsangebote im Rahmen der Sozialen Teilhabe wahrnehmen.

Neues Leistungsangebot

Neben den bereits bestehenden Leistungsangeboten in Tagesförderstätten wird derzeit ein neues Leistungsangebot mit der Bezeichnung „Teilhabe am arbeitsweltlichen Kontext“ (TaK) vereinbart.

Dieses Angebot richtet sich als Nachfolgelösung insbesondere an die Beschäftigten der „Sonstigen Beschäftigungsstätte“. Die neue Leistung soll ähnlich wie Ihre jetzige Leistung in einer „Sonstigen Beschäftigungsstätte“ einen niedrigschwelligen Einstieg in Beschäftigung bieten. Leitziel ist die Heranführung an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Die Leistungserbringer, die derzeit Leistungen im Rahmen von „Sonstigen Beschäftigungsstätten“ erbringen, werden sich dieses Jahr entscheiden, welche Leistungen der Sozialen Teilhabe oder/und der Teilhabe am Arbeitsleben sie zukünftig anbieten werden.

Die Behörde und Ihre derzeitigen Leistungserbringer stellen sicher, dass für Sie ein nahtloser Übergang in eine bedarfsgerechte Leistung gewährleistet wird.

Beratung und Kontakt

Ihr derzeitiger Leistungserbringer (siehe oben) wird Sie zu Ihren persönlichen Anspruchsvoraussetzungen und Wahlmöglichkeiten beraten. 

Die Hamburger Beratungsstellen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung beraten Sie zu den Wahlmöglichkeiten nach dem Bundesteilhabegesetz. 

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