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Seenotrettungskreuzer Hamburg Kiellegung am Jungfernstieg

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Am 28. Juli 2020 wurde ein neuer Seenotrettungskreuzer auf den Namen „Hamburg“ getauft. Ursprünglich sollte die Taufzeremonie ebenso wie die Kiellegung ein Jahr zuvor in der Hansestadt stattfinden, fand dann aber wegen der Corona-Pandemie in Bremen am Sitz der Deutscher Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger statt.


Seenotrettungskreuzer Hamburg

Taufen in Bremen

Eigentlich sollte die feierliche Tauf des Seenotrettungskreuzers Hamburg auch in Hamburg stattfinden. Die Corona-Krise machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Nun wurde das Schiff in kleinem Kreis in Bremen am Sitz der DGzRS getauft. Der Neubau ist der vierte Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), der den Namen Hamburg trägt. Als Botschafterin der Gesellschaft zerschlug Fernsehmoderatorin Anke Harnack die Champagnerflasche am Bug.

Das acht Meter lange Tochterboot des Kreuzers erhielt den Namen St. Pauli. Fast 9.000 Teilnehmer entschieden bei einer Online-Abstimmung, bei der alle 104 Stadtteile der Hansestadt zur Auswahl standen, über den Namen. Das Beiboot wird für Seenotrettungskreuzer typisch in der Heckwanne mitgeführt.


Portugaleser im Kiel

Der Jungfernstieg bot einen besonderen Rahmen für die Kiellegung des Seenotrettungskreuzers Hamburg. Die Zeremonie in der Hamburger City zog rund 500 Interessierte an die Binnenalster zum offiziellen Baubeginn des Rettungsschiffes. Dafür wurde der Rumpf des Schiffes aus der Fassmer Werft in Niedersachsen nach Hamburg transportiert.

Bei der Kiellegung wird traditionell eine Münze im Rumpf verschweißt. Diese Aufgabe übernahm NDR-Moderatorin Anke Harnack, die die Ehrenmedaille des Hamburger Senats, den Admiralitätsportugaleser, in den Kiel einlegte. Für einen spektakulären Rahmen sorgte die Freiwillige Feuerwehr Finkenwerder, die auf einer Wasserleinwand auf der Binnenalster Bilder der Arbeit der Seenotretter zeigte. Die Finkwarder Speeldeel sorgte für ein passendes musikalisches Programm.

Einsätze unter extremsten Bedingungen

Die Einsatzgebiete des Seenotrettungskreuzers sind sowohl das Küstenvorfeld wie auch die hohe See unter extremsten Wetterbedingungen. Die Erprobung in der Nordsee wurde bereits Mitte April 2020 auf der westlichsten Station der Seenotretter in Borkum erfolgreich absolviert. Schon am nächsten Tag nach der Indienststellung war die „Hamburg“ das erste Mal im Einsatz.  

Die Hamburg hat eine Länge von 28 Metern und ist mit 4.000 PS ausgestattet, so kommt das Schiff auf gut 46 Stundenkilometer. Der Neubau kostete rund 10 Millionen Euro und wurde ebenso wie der Verein ausschließlich von Spenden finanziert. 2019 betrug das Spendenaufkommen insgesamt 55 Millionen Euro. Dafür konnten in dem Jahr 351 Menschen auf 2140 Einsätzen aus Gefahr geborgen werden.

Weitere Infos zur Aktion und die Möglichkeit zur Spende unter: DGzRS

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