Erinnerungen an 1962

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6 Jahre war ich alt, als im Februar 1962 die Flut über Finkenwerder hereinbrach. Ich lebte damals mit meinen Eltern und Geschwistern auf der Aue-Insel, in unmittelbarer Nähe der Elbe gelegen.

Erinnerungen an 1962


Vieles  von dieser Nacht des 16. auf den 17. Februar 1962 weiß ich nur aus Erzählungen meiner Familie – als kleiner Buttje hat man das ganze Ausmaß der Katastrophe gar nicht realisiert. Deutlich in Erinnerung geblieben sind mir aber die Sirenen, die mich mitten in der Nacht aus dem Schlaf holten.

Deichbruch
Ich sah dann meine Eltern und meine älteren Geschwister, die alles für eine eventuelle Evakuierung vorbereiteten. Das Notwendigste war gepackt, bang beobachteten meine Eltern zusammen mit Nachbarn den ständig steigenden Wasserstand am Ufer unserer kleinen Insel.

Glück gehabt – kurz vorm „Überlaufen“ kam das auflaufende Wasser zum Stillstand, schwappte nur an einigen Stellen über und drang in ein paar  Keller ein. Wir konnten in unserer Wohnung bleiben, waren lediglich für kurze Zeit vom Festland abgeschnitten, da auch die Brücke über die Aue am unteren Ende überflutet war. Alles in allem war die Flut für die Bewohner der Aue-Insel nicht so dramatisch wie für weite Teile Finkenwerders bzw. des gesamten Süderelbraumes, in denen die Menschen ihr gesamtes Hab und Gut verloren und viele leider auch ums Leben kamen.

Flut
Einen intensiven Eindruck von der zerstörerischen Kraft des Wassers hat diese Sturmflut allerdings nachhaltig vermittelt.


Peter Schiweck – Online veröffentlicht am 29.02.2012

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