Wettbewerb Umweltfreundliche Produktentwicklung MoRU, DOMO und Effenberger sind die Gewinner

Gall & Seitz Systems und morethanshelters entscheiden den Wettbewerb Umweltfreundliche Produktentwicklung für sich. Effenberger gewinnt Sonderpreis.

MoRU, DOMO und Effenberger sind die Gewinner

„MoRU“ und „DOMO“ heißen die Gewinnerprojekte des Hamburger Wettbewerbs Umweltfreundliche Produktentwicklung, die Vollkornbäckerei Effenberger hat einen Sonderpreis erhalten. Fünf Monate lang wurde nach den besten Ideen, Dienstleistungen und Produkten gesucht, die in ihrem gesamten Lebenszyklus möglichst wenig Energie und Ressourcen verbrauchen, schadstoffarm und wiederverwertbar sind - kurzum: eine möglichst gute Umweltbilanz haben.

Nach einem spannenden Finale mit beeindruckenden Projekten freuen wir uns mit den Gewinnern:


Material, Energie und Zeit gespart: MoRU

MoRU Mobile Roboter Unit MoRU im Einsatz an einer Kurbelwelle
Gall & Seitz Systems GmbH entwickelte ein Verfahren zur umweltfreundlichen Reparatur von Maschinen: Mit dem mobilen Laser-Pulver-Auftragsschweißverfahren können metallische Bauteile direkt vor Ort repariert und veredelt werden. So entfallen Schwertransporte sowie lange Lieferwege und die Ausfallzeit von Industrieanlagen, Schiffen oder Windkraftanlagen wird verkürzt. "MoRU" steht dabei für Mobile Robot Unit.

Das Verfahren selbst spart Material für die Neuteilherstellung und kann die Lebensdauer der reparierten Einheiten erheblich verlängern. In der Jurybegründung für das "Beste Projekt" heißt es: „Auf innovative Weise wird der Ansatz der Ressourcenschonung durch Reparaturdienstleistungen statt Neuproduktion gezielt aufgegriffen.“ 


Individuell und ganzheitlich nachhaltig: DOMO

morethanshelters Anpassungsfähig und flexibel: DOMO
Die "Beste Idee" stammt von morethanshelters GmbH: ein ökologisch und sozial verantwortliches Notunterkunftsystem für humanitäre Zwecke mit dem Namen "DOMO". Es ist umweltneutral designt und modular aufgebaut.

DOMO besteht aus langlebigem, klein zu verpackendem Material und kann nach seinem Einsatz anderweitig weiter verwendet werden. Die Einzelkomponenten erlauben einen individuellen Aufbau, der regional, kulturell und je nach Krisensituation angepasst werden kann.

Die Wettbewerbsjury lobt hier besonders den ganzheitlich nachhaltigen Designansatz, der in Zeiten wachsender Weltbevölkerung,  knapper Ressourcen und Flüchtlingsströmen zunehmend an Relevanz gewinnt.


Sonderpreis für das beste Geschäftskonzept

Effenberger E-Lieferwagen E-Lieferwagen von Effenberger
Mit einem Sonderpreis für ihr ganzheitliches Geschäftskonzept wird die Effenberger Vollkornbäckerei ausgezeichnet. Bei Effenberger steht nicht nur das ökologische Produkt im Mittelpunkt, sondern das gesamte Unternehmen.

Das Engagement reicht vom naturgemäßen Anbau des Getreides aus der Region über die schonende und ressourcensparende Verarbeitung bis hin zur Reduzierung von Luftbelastung und Treibhausgasen sowie der Fürsorge für die Belegschaft.

Der Handwerksbetrieb zeigt in vielerlei Hinsicht, wie die Herstellung eines Grundnahrungsmittels verantwortungsvoll und wirtschaftlich erfolgreich sein kann.


Wir sagen Danke!

Ermöglicht wurde der Wettbewerb nicht nur durch zahlreich eingegangene herausragende Projekte und Ideen, sondern auch durch eine kompetente Jury mit Fachleuten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung sowie unseren Expertinnen und Experten.

Wir bedanken uns herzlich für egagierte Stellungnahmen und kompetente Einschätzungen:

Jury:

  • Hans Gabány (Vorsitz), Leiter des Amts für Natur- und Ressourcenschutz der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
  • Dr. Henner Buhck, Geschäftsführender Gesellschafter der Buhck-Gruppe und Vorsitzender im Ausschuss für Umwelt der Handelskammer Hamburg
  • Dr. Harald Eifert, Vorstand / Geschäftsführer der Innovationsstiftung Hamburg
  • Prof. Dr.-Ing. Kerstin Kuchta, Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft an der TUHH
  • Michael Ritthoff, Projektleiter Stoffströme und Ressourcenmanagement am Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH

Expertinnen und Experten des Wettbewerbs:

  • Prof.Dr.-Ing. Henning Albers, Fakultät 2 - Abteilung Umweltingenieurswesen, Internationaler Studiengang für Umwelttechnik an der Hochschule Bremen
  • Dr. Phil. Irene Antoni-Komar, CENTOS, Carl von Ossietzky Universität Olenburg
  • Prof.Dr.-Ing. Helmut Horn, Leiter des Departments für Maschinenbau und Produktion an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
  • K. Michael Kühne, Vorsitzender der Region Nord im VDID Verband Deutscher Industrie Designer
  • Dieter Fuhrmann, ZEWU Zentrum für Wasser- und Umwelttechnik der Handwerkskammer Hamburg
  • Dipl.-Ing. Sandra Eilmus, PKT Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik, TU Hamburg-Harburg
  • Dipl.Wirt.-Ing. Alois Krtil, Innovations Kontakt Stelle
  • Dipl.-Theol. Matthias Schock, CSM Centre für Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg
  • Sebastian Stiegler, Manager Environment Promotion Department - Parts & technical Services, Sharp Electronics (Europe) GmbH
  • Dr. Joachim Nibbe, Umweltökonom und zugelassener Umweltgutachter, Sustainability Center Bremen
  • Dr. oec. Troph. Ulrike Eberle, Geschäftsführerin corsus – corporate sustainability


Lassen Sie sich beeindrucken - unser Kurzfilm zu den Finalteilnehmern des Wettbewerbs

Spannende Ideen und Projekte perfekt in Szene gesetzt:

Die Finalisten

 kontakticon

Kontakt Sprechen Sie uns an!

Ressourceneffizienz und
Umweltfreundliche Produktentwicklung

Antje Knaack 
Tel. 040-428 40 2124 
Fax 040-427 940 688
antje.knaack@bue.hamburg.de

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Antje Knaack 
Tel. 040-428 40 2124 
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