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Nachbericht Standortforum 2022 Auftakt vor Ort

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Viel Zeit zum persönlichen Kennenlernen, Vernetzen und inhaltlichen Austausch bot das erste Standortforum in Präsenz im Hause OTTO DÖRNER am 26. April 2022.

Schnackenburgallee

Für die Teilnehmenden und Organisator:innen fühlte es sich vertraut und gleichzeitig neu an: Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie kam man (endlich) wieder in Präsenz zusammen. Gut 50 Personen aus ansässigen Unternehmen, Institutionen sowie der Altonaer und Eimsbüttler Verwaltung kamen zur ersten Standortkonferenz in den Rondenbarg. Gastgeber war die OTTO DÖRNER GmbH & Co. KG.

Das von vielen Köpfen gemeinsam in 2021 erarbeitete nachhaltige Entwicklungskonzept für Hamburgs drittgrößtes Gewerbe- und Industriegebiet lag nun auch druckfrisch vor. „Es ist wirklich beachtlich, was in dem Konzept alles zusammen getragen ist – fast wie eine Doktorarbeit“ bemerkte Oliver Dörner bei der Begrüßung mit einem Augenzwinkern. Der Standort habe bereits die Bronzemedaille erreicht was die Größe anbetrifft. Drei Ziele seien nun zu erreichen: 1. sich untereinander zu vernetzen, 2. Ideen umzusetzen und 3. die Attraktivität des Standorts zu steigern. Dass dies nicht nur hohle Worte sind, sondern man die Aufgaben ernst nimmt, wurde schnell deutlich: Aus der Standortanalyse der Arbeitsgemeinschaft, die so manche Aufwertungsvorschläge enthält, hatte Dörner bereits konkrete Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt: Begrünungen, Fahrradhäuschen und damit ein schöner gestaltetes Entrée vor der Unternehmenshaustür; darüber hinaus die D-Box – ein begrüntes Parkhaus, das auch für Externe Parkraum bietet. So ganz ohne Autos wird es auch in den nächsten Jahren nicht gehen, so das Fazit aus Unternehmersicht. Parken soll aber zumindest platzsparend und begrünt sein.

Die Bezirksamtsleitungen aus Altona, Dr. Stefanie von Berg und Eimsbüttel, Kay Gätgens betonten die Bedeutung des sorgsamen Umgangs mit den bestehenden Gewerbeflächen. Diese seien nicht nur zu sichern, sondern auch zu modernisieren und auf ein zeitgemäßes Niveau zu bringen. Nachhaltigkeit ist das Credo.

Was bereits an konkreten Maßnahmen erarbeitet und von der bezirklichen Politik verabschiedet ist, stellten Jan Gerbitz, ZEBAU GmbH und Frank Schlegelmilch, BPW Stadtplanung der beauftragten Arbeitsgemeinschaft vor. Im Anschluss wurde die Diskussion an Thementischen zu Klima & Energie, nachhaltiger Mobilität und Standortqualität fortgeführt. Präsentation und Ergebnisse finden Sie unten zum Download bereit gestellt.

Im offenen und sonnendurchfluteten Foyer gab es darüber hinaus Möglichkeiten, sich über Angebote der Kammern und der IFB zu betrieblichen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen beraten zu lassen. Die Arbeitsagentur bot einen „Flying Service“ an. Die bezirklichen Wirtschaftsförderer aus Altona (Andree Schattauer) und Eimsbüttel (Christoph Thiele) begleiteten die Veranstaltung moderierend und sind Hauptansprechpartner für den weiteren Entwicklungsprozess.

Beim Ausklang am Buffet wurden die angeregten Gespräche fortgesetzt. Ein Format, das nun regelmäßig möglichst in wechselnden Unternehmen vor Ort stattfinden soll, um die Standortgemeinschaft weiter aufzubauen – frei nach dem Motto: Miteinander die Zukunft gestalten!

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