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KMK Strategie Bildung in der digitalen Welt

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Mit der Strategie „Bildung in einer digitalen Welt“ hat sich die Kultusministerkonferenz (KMK) den Herausforderungen des digitalen Wandels in der Bildung und der damit einhergehenden Transformation angenommen.

Bildung in der digitalen Welt

Laptop mit Stift

In einer zunehmend durch Digitalisierung geprägten Welt kommt der Schule die bedeutende Aufgabe zu, die Schülerinnen und Schüler zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern im digitalen Zeitalter zu bilden, um somit zukünftigen Generationen eine aktive und selbstbestimmte Teilhabe an der Gesellschaft zu gewährleisten. Mit der im Dezember 2016 verabschiedeten Strategie wurde der Bildungsauftrag erweitert und ein Handlungskonzept für die zukünftige Entwicklung der Bildung in Deutschland vorgelegt. Die Umsetzung ist für alle Bundesländer seit Beginn des Schuljahres 2018/19 verpflichtend, jede im August 2018 in die Grundschule oder die Sekundarstufe I eingeschulte Schülerin bzw. Schüler soll die darin beschriebenen Kompetenzen bis zum Ende der Pflichtschulzeit erwerben.

Folgende Kompetenzbereiche werden in der Strategie der KMK benannt:

  1. Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren
  2. Kommunizieren und Kooperieren
  3. Produzieren und Präsentieren
  4. Schützen und sicher Agieren
  5. Problemlösen und Handeln
  6. Analysieren und Reflektieren 

Ein Kompetenzrahmen, in dem die Kompetenzen in der digitalen Welt weiter ausdifferenziert dargestellt sind, findet sich hier.

Der Erwerb und Ausbau der genannten Kompetenzen findet in den Fächern statt und soll weder als schulische Querschnittsaufgabe verstanden noch in einem eigens dafür eingerichteten Fach abgebildet werden. Der Kompetenzrahmen bildet zudem die Grundlage für die Überarbeitung der Bildungspläne der Bundesländer.

Im Hamburger digitallearninglab.de finden Lehrkräfte zu allen in der KMK-Strategie genannten Kompetenzbereichen ausgearbeitet Unterrichtsbausteine, die sofort im Fachunterricht eingesetzt werden können.  Diese Bausteine helfen Lehrerinnen und Lehrern konkret bei der Vermittlung der digitalen Kompetenzen im Unterricht und können zudem Impulse für die Umgestaltung der Fachcurricula liefern, um die angestrebten digitalen Medienkompetenzen der Schülerinnen und Schüler als Bildungsziele zu verankern.

Den digitalen Wandel der Gesellschaft in die Lehr- und Lernprozesse im Bildungssystem zu integrieren, ist ein äußerst komplexer Prozess. Deshalb benennt die KMK neben dem Kompetenzrahmen sechs Handlungsfelder, die für die digitale Transformation im Bildungswesen bedeutsam sind und in denen Maßnahmen gleichzeitig geplant, aufeinander abgestimmt und umgesetzt werden müssen:

  • Bildungspläne und Unterrichtsentwicklung, curriculare Entwicklungen,
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung von Erziehenden und Lehrenden,
  • Infrastruktur und Ausstattung,
  • Bildungsmedien, Content,
  • E-Government, Schulverwaltungsprogramme, Bildungs- und Campusmanagementsysteme,
  • rechtliche und funktionale Rahmenbedingungen

Die Hamburger Digitalisierungsstrategie orientiert sich stark an den genannten Handlungsfeldern. Weitere Informationen zur inhaltlichen Ausgestaltung dieser Handlungsfelder finden sich hier (Link).

Das komplette Strategiepapier der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ findet sich hier zum Download im PDF-Format.

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