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Allgemeinbildende Schulen Wie viel Prozent der Schülerinnen und Schüler haben einen Migrationshintergrund?

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Anteile der Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund im Schuljahr 2019/20

Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund Quelle: Schuljahresstatistik 2019

Schülerinnen und Schüler nach Migrationshintergrund im Schuljahr 2018/19

Erläuterung: Staatliche und private Schulen. Berücksichtigt sind die Jahrgangsstufen bis Jahrgangsstufe 10. Ohne Erwachsenenbildung. Ohne berufliche Bildungsgänge an Sonderschulen. Vorschulklasse einschließlich der Vorschulklassen an Stadtteilschulen und Sonderschulen. Grundschule einschließlich der sechsjährigen Grundschulen und der Grundschulabteilungen an Stadtteilschulen. – In der Schuljahresstatistik wird ein Migrationshintergrund nach Mikrozensus-Definition angenommen, wenn mindestens eines der folgenden Merkmale zutrifft: a) Die Person selbst ist nicht in Deutschland geboren, b) sie hat eine nicht-deutsche Staatsangehörigkeit, c) einer der Sorgeberechtigten ist nicht in Deutschland geboren, d) einer der Sorgeberechtigten hat eine nicht-deutsche Staatsangehörigkeit. Der Migrationshintergrund gilt als „unentscheidbar“, wenn zu mindestens einem der genannten Merkmale die Angabe fehlt und gleichzeitig keines der vorhandenen Merkmale auf einen Migrationshintergrund hindeutet.

  • In der Grundschule hat die Hälfte aller Kinder einen Migrationshintergrund. Dasselbe Bild zeigt sich in etwa auch, wenn man die gesamte Schülerschaft bis einschließlich Jahrgangsstufe 10 in den Blick nimmt.
  • Besonders hoch ist der Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund in Vorschulklassen. Das hängt damit zusammen, dass Kinder mit ausgeprägtem Sprachförderbedarf vorzeitig schulpflichtig werden. Unter ihnen sind erwartungsgemäß viele Kinder, die in ihrer Familie nicht oder nicht überwiegend Deutsch sprechen. Kinder mit ausgeprägtem Sprachförderbedarf sind verpflichtet, eine Vorschulklasse zu besuchen. Nur auf Antrag kann die vorschulische Sprachförderung auch in einer Kindertageseinrichtung erfolgen.
  • Von den weiterführenden Schulformen weist die Stadtteilschule einen deutlich höheren Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund auf als das Gymnasium.

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