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Allgemeinbildende Schulen Wie viele Schülerinnen und Schüler besuchen Basisklassen und Internationale Vorbereitungsklassen?

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Entwicklung der Schülerzahlen in Basisklassen und Internationalen Vorbereitungsklassen

Wie viele Schülerinnen und Schüler besuchen Basisklassen und Internationale Vorbereitungsklassen? Quelle: Schuljahresstatistiken 2012 bis 2021

Entwicklung der Zahl der Schülerinnen und Schüler in Basisklassen und Internationalen Vorbereitungsklassen

Erläuterung: Nur staatliche Schulen. Grundschule einschließlich der sechsjährigen Grundschulen und der Grundschulabteilungen an Stadtteilschulen.

  • Schulpflichtige Kinder und Jugendliche, die aus dem europäischen oder außereuropäischen Ausland nach Hamburg ziehen und kein Deutsch können, besuchen in der Regel erst einmal spezielle Klassen: Kinder und Jugendliche, die die lateinische Schrift nicht lesen und schreiben können, besuchen zunächst eine Basisklasse und anschließend eine Internationale Vorbereitungsklasse. Diejenigen, die mit unserer Schrift vertraut sind, aber kein Deutsch können, werden in eine Internationale Vorbereitungsklasse eingeschult. Nach dem Besuch der Internationalen Vorbereitungsklasse steht spätestens nach einem Jahr der Wechsel in eine Regelklasse an.
  • Die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Basisklassen und Internationalen Vorbereitungsklassen hatte 2017/18 ihren Höhepunkt. Seit nunmehr vier Schuljahren ist die Zahl wieder deutlich rückläufig.
  • Neu zugewanderte Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren werden direkt in eine Regelklasse eingeschult. Die Zahl der neu zugewanderten Kinder, die Grundschulen besuchen, ist demnach höher als die Zahl der Grundschülerinnen und Grundschüler in Basisklassen und Internationalen Vorbereitungsklassen. (Nur in der Phase des stark vermehrten Zuzugs von geflohenen Kindern wurden vorübergehend auch in den ersten und zweiten Klassen der Grundschulen Basis- und Internationale Vorbereitungsklassen eingerichtet.)
  • Bei den weiterführenden Schulen sind es die Stadtteilschulen, die den Großteil der neu zugewanderten Kinder und Jugendlichen aufnehmen. Aber auch Gymnasien stellen sich dieser Aufgabe.
  • Neben den Basisklassen und Internationalen Vorbereitungsklassen an den allgemeinbildenden Schulen gibt es auch an den berufsbildenden Schulen ein spezielles Bildungsangebot für neu zugewanderte Jugendliche. Neu zugewanderte Jugendliche ab 16 Jahren besuchen in der Regel eine berufsbildende Schule.

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