Bist du nicht willig ... Schwerer Fall der Bedrohung

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Androhung eines Verbrechens gegen das Opfer oder ihm nahe stehenden Personen (Strafgesetzbuch § 241). Zur Einschätzung von Bedrohungslagen an Schulen stehen Ihnen die Beratungsstelle Gewaltprävention und die Polizei zur Verfügung.

Bedrohung Gewalt Schule Beratung Prävention, Beratungsstelle Gewaltprävention

  • Notruf 110 - Bei Gefahr im Verzug (Gefährdung der Sicherheit an der Schule und Bedrohung des Lebens)
  • Grenzziehung durch Schulleitung
  • Zur Einschätzung der Gefährlichkeit einer Bedrohung (unklare Bedrohung) wenden Sie sich bitte an die Beratungsstelle Gewaltprävention oder an das zuständige Polizeikommissariat

Leitfragen zur Bedrohungsanalyse:

  • Liegt eine substanzielle Bedrohung vor?
  • Gegen Einzelne oder eine Gruppe oder die Schulgemeinde?
  • Ist der Tatverdächtige bekannt oder ist die Bedrohung anonym?
  • Wer muss auf welchem Wege informiert werden?
  • Krisenmanagement: Bei dringendem Verdacht und in Verhältnismäßigkeit Alarmierung des schulinternen Krisenteams zur Klärung des weiteren Vorgehens/Entwicklung einer Sprachregelung.

Wenn Schüler und Eltern von einer Bedrohungslage erfahren, sollten diese sofort durch einen Brief über die Sachlage informiert werden.

  • Information der Sorgeberechtigten (der/des Tatverdächtigen, der/des Betroffenen)
  • Begleitung und Unterstützung betroffener Personen oder Personengruppen

Einschaltung wichtiger Institutionen

  • Ggf. Unterstützung durch das Bereitschaftsteam der Beratungsstelle Gewaltprävention zur Bedrohungsanalyse/Krisenintervention (Alarmierung durch die Schulleitung über die zentrale Notrufnummer 040-42863 5555)
  • Aspekte: Vorsätzlichkeit der Tat, Reue der Tatverdächtigen
  • zusätzliche pädagogische Auflage (ausgesprochen durch die Klassenkonferenz)

Rückkehr in den Alltag

  • Integration und Unterstützung des Opfers gewährleisten (Beratungsdienst, ggf. BeOS-Fachkraft oder ReBBZ hinzuziehen)
  • Mit Zustimmung des Opfers: Anbahnung eines Tatausgleichsgespräches oder eines anderen geeigneten Gesprächsformates (Achtung: Ein Tatausgleichsgespräch kann nur angebahnt werden, wenn der Vorfall nicht bei der Polizei angezeigt wurde!)
  • Bearbeitung des Vorfalls in der Schulgemeinschaft (Klasse, Elternbrief usw.)
  • Integration und fachliche Begleitung der Täter

 

Weitere Informationen bei der 
Beratungsstelle Gewaltprävention:

Hamburger Straße 129
22083 Hamburg
Tel.: (040) 4 28 63 - 7020
Fax: (040) 4 27 31 - 1646
E-Mail: gewaltpraevention@bsb.hamburg.de 

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