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Forschungsraum 1 Urbaner Campus Bahrenfeld

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Heute erfolgreicher Campus für Spitzenforschung und Wissenschaft, morgen Magnet des öffentlichen Lebens für Wissenschaftler, Studierende und Bahrenfelderinnen und Bahrenfelder. Mit der Transformation der Luruper Chaussee gelingt ein neues Zentrum für den Stadtteil und gleichwohl der Brückenschlag zum Volkspark.

Urbaner Campus Bahrenfeld

Campusleben findet Stadt – dies ist eine Voraussetzung für die vernetzte Wissensgesellschaft und wird zentrales Gebot für die ergänzenden vernetzten Campusanlagen rund um den bestehenden Forschungscampus. 

Der künftige Campus präsentiert sich als ein aufeinander abgestimmtes System von kurzen Wegen zwischen den bestehenden Forschungseinrichtungen und großen Teilen der MIN-Fakultät der Universität Hamburg. Gleichzeitig wird ein erweitertes und differenziertes Angebot von öffentlichen Kommunikations- und Begegnungsräumen geschaffen. Das sorgt nicht nur für Austausch und Synergien zwischen DESY, Universität und weiteren Forschungsinstituten, sondern setzt neue Schwerpunkte des urbanen Lebens auf dem Campus. Wichtige Wege, Alleen und Straßen binden umliegende Stadträume ein. Offene, einsehbare und gemischt genutzte Räume der Forschung und Lehre, die sowohl für Wissenschaft als auch Öffentlichkeit nutzbar sind, machen Wissenskultur auf dem Campus lebendig. 

Forschende, Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler, Lehrende, Studierende und Bahrenfelder Bewohnerinnen und Bewohner profitieren gleichermaßen von neuen Aufenthaltsqualitäten und breitem Spektrum von Nutzungen auf dem Campus. Neuer Städtebau und Freiräume in Verbindung mit dem Bestand eröffnen neue Chancen, um den Campus für umliegende Stadtquartiere zugänglich und erreichbar zu machen sowie neue Orientierungen auf dem Campusgelände herzustellen. 

Das DESY-Forschungsgelände wird durch eine kreisrunde Figur durch Baumalleen hervorgehoben – DESYs PETRA-Ring – und ermöglicht eine neue durchgehende Wegeverbindung vom Campus bis zum Lise-Meitner-Park, über die grüne Achse des Zweiten Grünen Rings bis zum Volkspark. Die Haupteingangsbereiche zu dem Betriebsgelände von DESY werden durch repräsentative Plätze aufgewertet. Der Eingangsbereich an der Notkestraße erhält einen Empfangsplatz und weiter in Richtung Osten einen neuen markanten Hochpunkt – den DESY-Turm. An DESYs PETRA-Ring im Osten schließen direkt öffentlichkeitsbezogene Einrichtungen DESYs, neue Gebäude der Universität und die gemeinschaftlichen Räume des östlichen Campusbereiches an. Kern von Campus-Ost bilden zentrale Einrichtungen am öffentlichen Platz in Verlängerung des Eingangsbereichs Luruper Chaussee – ein Lehr- und Konferenzbereich, Learning Center und Mensa in Verbindung mit lokalen Einrichtungen aus dem Stadtteil. Hier vollzieht sich auch die Hauptverbindung über die Luruper Chaussee zum Volkspark – über die High-Line als attraktive Rad- und Fußgängerbrücke wird der östliche Teil mit dem westlichen Campus verbunden. 

Den oberen fußläufigen Eingangsbereich an der Stadionstraße im Norden markiert der Inkubator - ein Innovationszentrum für neue Technologien und Start-ups, das die Luruper Chaussee als prominente Adresse nutzt. 

Die Luruper Chaussee wird zum Rückgrat der beiderseitigen Campusräume Ost und West, Schnittstelle zum Volkspark - und Wissensboulevard. Wissenschaftliche Gebäude fassen beiderseitig die Magistrale und nutzen die Lage als sichtbare Adresse. Durch Baumreihen, Eingänge zum Dahliengarten, weite Platzanlagen mit Hörsaal, Anbindung an den ÖPNV, Sportcenter, innovatives Kleingewerbe, Läden sowie weitere Restaurants in den Erdgeschossen wird die Magistrale zur Flaniermeile aufgewertet und städtisch. Hier konzentrieren sich die Kräfte für ein neues urbanes Zentrum des Stadtteils. Der Ebertplatz bildet den Auftakt des Wissensboulevards und erhält eine besondere Architektur als sichtbares Zeichen für Wissenschaft und Forschung.

Klar ist: Nur ein intelligentes Mobilitätssystem macht die Science City und Campusanlagen lebenswert und nachhaltig. Ein neuer möglicher Zugangspunkt zum Schnellbahnsystem an der Luruper Chaussee in Verbindung mit modernen Mobilitätshubs sowie innovative Beförderungskonzepte auf dem Campus wie Bus-Shuttle-Systeme reduzieren den motorisierten Individualverkehr. Attraktive Radverbindungen und autofreie öffentliche Räume unterstützen das Ziel »Campus zu Fuß!«.

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