Hamburg-Altstadt: Wissens- und Sehenswertes Das Herz der Metropole

Symbol für Leichte Sprache
Leichte Sprache
Symbol für Gebärdensprache
Gebärdensprache
Vorlesen
Symbol für Drucken
Drucken
Artikel teilen
Danke für Ihr Interesse!

Ich wünsche eine Übersetzung in:

Das Herz Hamburgs liegt in seiner Altstadt! Auf nur 1,3 Quadratkilometern gibt es das Kontorhausviertel, drei der fünf Hamburger Hauptkirchen, die historische Deichstraße sowie renommierte Kunstmuseen zu entdecken. Im prächtigen Rathaus wird Hamburgs Politik gemacht. Und rund um den Domplatz, wo einst die Hammaburg stand, befinden sich die beliebtesten Shoppingmeilen.

Sehenswertes in Hamburg-Altstadt

BezirkHamburg-Mitte
Einwohner3.305*
Einwohner pro km²1.773*
Fläche1,3 km²*
Öffentlicher Nahverkehr

S-Bahn:
S1, S2, S3, S11, S21, S31 (Haltestellen: Hauptbahnhof, Jungfernstieg)

U-Bahn:
U1 (Haltestellen: Jungfernstieg, Meßberg, Steinstraße, Hauptbahnhof-Süd)
U2 (Haltestellen: Jungfernstieg, Hauptbahnhof Nord)
U3 (Haltestellen: Rödingsmarkt, Rathaus, Mönckebergstraße, Hauptbahnhpf-Süd)
U4 (Haltestelle: Jungfernstieg, Hauptbahnhof-Nord)

Reich an Kultur und einzigartiger Architektur

Zwischen dem Alsterfleet, dem Zollkanal und den Bahngleisen im Norden und Osten erlebt man die an Kultur und einzigartiger Architektur so reiche Hamburger Altstadt. Nur knapp 2.000 Menschen wohnen dort zwischen prächtigen Kontorhäusern, Ladenpassagen und lebendigen Geschäftsstraßen.

Kontorhausviertel

Vom Hauptbahnhof gelangt man in wenigen Minuten ins Kontorhausviertel, das wohl berühmteste Bürohausviertel der 1920er-Jahre. Im Jahr 2015 nahm die UNESCO das Ensemble aus fünf Kontorhäusern zwischen Steinstraße und Meßberg zusammen mit der Speicherstadt als Weltkulturerbe auf. Mit ihren dunkelroten, gerundeten Klinkerfassaden und prägnanten Fensterfronten sind die Gebäude des Viertels imposante Zeugnisse des Backsteinexpressionismus und der Neuen Sachlichkeit.

4,8 Millionen Backsteine und 2.800 identische Fenster verbaute Architekt Fritz Höger beim Chilehaus, einem Meisterwerk aus Rotklinker. Schaut man vom Johanniswall auf das spitzwinklige Chilehaus, erkennt man, dass das zehnstöckige Gebäude die Form eines riesigen Schiffsbugs hat.

Gegenüber liegt der Sprinkenhof mit dem charakteristischen Rautenmuster und den Pompon-Ornamenten. Das von den Brüdern Hans und Oskar Gerson sowie Fritz Höger geplante neunstöckige Bürogebäude galt bei seiner Entstehung als das größte der Welt. Betritt man die Straße Pumpen, schlägt einen das monumentale Ballinhaus – von den Nazis in Meßberghof umbenannt – mit seinen Fabelwesen-Statuen in den Bann.

Etwas abseits am Burchardplatz besticht der Montanhof durch Keramik-Ornamente und dreieckige Erker, die dem Gebäude etwas Dreidimensionales verleihen. Wenn Sie bei Ihrem Rundgang durchs Kontorhausviertel einen Blick in die Mahogoni getäftelten Treppenhäuser werfen, erhalten Sie einen Eindruck von der eleganten Inneneinrichtung. Am Burchardplatz findet zudem ein sehr schöner Wochenmarkt in beeindruckender Kulisse statt.

Drei Kirchen

Von weitem schon ist die imposante Ruine der Nikolaikirche und die Türme der St. Petri-, St. Jacobi- und St. Katharinenkirche zu sehen. 1943 fiel St. Nikolai im Zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer, der rußgeschwärzte Turm der Nikolaikirche blieb als Mahnmal erhalten. Besucher gelangen mit einem gläsernen Aufzug auf die 76 Meter hohe Aussichtsplattform und genießen einen spektakulären Blick. Nach der Fertigstellung 1874 hielt die Nikolaikirche einige Jahre den Rekord als höchstes Gebäude der Welt.

Nicht weit entfernt liegt Hamburgs älteste, und wie manche finden, auch schönste Kirche – die Katharinenkirche aus dem Jahr 1256 am beschaulichen Katharinenhof. Das barocke Kirchturmdach leuchtet im matten Grün. Zwischen Steinstraße und der Mönckebergstraße ragen die Petrikirche und die Jacobikirche in den Himmel. Die Arp-Schnitger-Orgel von 1693 in der Jacobikirche gilt als größte Barockorgel Nordeuropas. In der Petrikirche finden regelmäßig hochkarätige Kirchenkonzerte statt.

Kunst und Kultur

Die Altstadt ist ein wahres Paradies für Kulturfans. Kulturliebhaber wandeln durch die Neue und Alte Kunsthalle, sehen sich moderne Kunst und Fotografie in den Deichtorhallen und im Kunstverein am Hauptbahnhof an und statten dem Bucerius Kunst Forum am Rathaus einen Besuch ab. Zwischen Kontorhausviertel und Rathaus haben renommierte Galerien ihre Türen geöffnet. Abends lohnt sich eine Theateraufführung im preisgekrönten Thalia Theater.

Shoppingzentrale

Von der Kunsthalle geht’s in fünf Minuten zu Hamburgs Shoppingmeile Nr. 1. In der Spitalerstraße und der Mönckebergstraße locken die gängigen Markenläden vor allem das jüngere Publikum an. In der Europapassage, Hamburgs größter Einkaufspassage, reiht sich eine bekannte Filiale an die andere. Der Jungfernstieg gilt als die attraktivste Einkaufszone Hamburgs, den Ruf als schönste Einkaufspassage genießt zu Recht das Levantehaus mit seiner Jugendstilfassade und dem wunderschönen Innen-Dekor.

Traditionsgeschäfte wie der Mützenmacher Eisenberg und das Tropenbekleidungsgeschäft Brendler in der Steinstraße, der Vintage und Rags Second Hand Shop in der Straße Kurze Mühren oder das Manufactum am Chilehaus verstecken sich zumeist abseits der wuseligen Einkaufsstraßen. Mehr als einen Hauch Luxus verströmt der Neue Wall, in dem Haute Couture-Läden edelste Kleidungsstücke präsentieren.

Prachtvolles Rathaus

Im prunkvollen Rathaus in Alsternähe bestimmen Bürgermeister und Senat seit 1897 die Geschicke der Stadt. Mit 11 Millionen Goldmark kostete das Rathaus 1897 fast doppelt so viel wie geplant, doch mit 647 Räumen und einer 111 Meter breiten Fassade im Neo-Renaissance-Stil manifestierte es den Bürgerstolz in idealtypischer Form. In den Fensternischen des symmetrisch erbauten Rathauses thronen zwanzig deutsche Herrscher, darüber verkörpern 28 Statuen bürgerliche Berufe wie den Schlachter, Fischer, Bierbrauer, Schlosser oder Fondmakler.

Wer bei einer Führung durch den Bürgermeistersaal, das Turmzimmer, den Festsaal und die Sitzungsräume wandelt, sieht kolossale Wandgemälde, mit Statuen verzierte Durchgänge, marmorne Wände und gigantische Kristallleuchter. Das Rathaus gleicht einem Schloss des Hochadels, dem sich die Hanseaten durchaus ebenbürtig fühlten. Genau das wollten sie mit diesem prunkvollen Rathaus zum Ausdruck bringen! Vom Rathaus lohnt sich ein Abstecher zum klassizistischen Börsengebäude auf der Rückseite.

Historische Deichstraße

Ein schmaler Straßenzug mit historischem Flair! In der Deichstraße entdecken Sie die Reste des alten Hamburgs, das ansonsten im Großen Brand von 1842 unterging. Die kopfsteinpflasterne Straße wird von den letzten althamburgischen, mehrstöckigen Bürgerhäusern gerahmt, in denen Kaufleute wohnten und arbeiteten. Auf dem Dach lagerten sie ihre Waren und verschifften diese über das rückwärtige Fleet. In den historischen Häusern bieten Restaurants mit Lokalkolorit – zum Beispiel das TI BREIZH und der Deichgraf – ihre Speisen an.

Tolle Alsterkulisse

Die Aussicht auf die Binnenalster, die Lombardsbrücke und die repräsentativen Fassaden der Geschäftshäuser wie das Alsterhaus ist beeindruckend. Von einem Lokal oder den Treppenstufen am Alsterufer kann man die Dampfer und Schwäne beobachten, während die Alsterfontäne fast 60 Meter in den Hamburger Himmel schießt.

Hammaburg und Großer Brand

Die ältesten Zeugnisse der Hansestadt verstecken sich im Keller der Bäckerei Dat Backhus am Speersort. Dort entdeckten Archäologen Fundamente eines steingemauerten Turmes aus dem zwölften Jahrhundert. Der Ort Hammaburg im Gebiet um den Speersort ist allerdings viel älter. Um 810 ließ der Sohn Karls des Großen die Hammaburg errichten, die das Reich gegen die Heiden im Norden schützen sollte. 845 wurde Hammaburg tatsächlich von Wikingern überfallen und gebrandschatzt.

Ein dichtes Geflecht von Fleeten durchzog die Altstadt, über die Bauern und Kaufleute ihre Waren verschifften. Manche wurden zugeschüttet wie das Gröningerstraßen-, Steckelhörn- und Katharinenfleet; das Nikolaifleet und Alsterfleet blieben bis heute erhalten. Beim Großen Brand von 1842 verschlang das Feuer fast die gesamte Altstadt. Die letzten alten Stadthäuser und Straßen wurden Anfang des 20. Jahrhunderts abgerissen, als die moderne Innenstadt mit Einkaufshäusern und Kontorhäusern entstand.

Stimmungsvolle Lokale

Wunderliche Straßennamen wie Kattrepel, Schopenstehl, Raboisen und Pumpen und viele Brücken erinnern an das alte Hamburg. Früher befanden sich am Zollkanal die Marschinseln Grimm und Cremon. Bei einem Spaziergang durch die Reichenstraße und den Schopenstehl kann man das Sudanhaus, das Afrikahaus und einige der ältesten Hamburger Häuser bewundern. Im ehrwürdigen Gebäude der Patriotischen Gesellschaft an der Trostbrücke bietet das Alte Rathaus seine Speisen an. In diesem Lokal oder in einem der vielen anderen Restaurants und Cafés in der wunderschönen Altstadt kann den Tag stilecht ausklingen lassen. 

Karte

*Quelle: Hamburger Stadtteilprofile, Statistikamt Nord (Stand: Jan 2019)

Danke für Ihr Interesse!

Ich wünsche eine Übersetzung in:

Immobilien in Hamburg

Ihr Hotel in Hamburg buchen

Hotel reservieren

Telefonhörer

Telefonisch buchen 040 - 300 51 853

Mo - Sa: 9 bis 19 Uhr (zum Ortstarif)

Ihre Vorteile: Keine Kreditkarte erforderlich und kostenlose Stornierung bis einen Tag vor Reiseantritt! Häufige Fragen zur Buchung

Märkte & Veranstaltungen

Rundgänge & Rundfahrten

Kontaktbox

Themenübersicht auf hamburg.de

*Über die Einbindung dieses mit *Sternchen markierten Angebots erhalten wir beim Kauf möglicherweise eine Provision vom Händler. Die gekauften Produkte werden dadurch für Sie als Nutzer*in nicht teurer.
Symbol für Schließen Schließen Symbol für Menü üffnen Aktionen