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Hoheluft-West: Wissens- und Sehenswertes Der am dichtesten besiedelte Stadtteil Hamburgs

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Das kleine Quartier am Isebekkanal hat nur eine Größe von 0,7 Quadratkilometern und doch ist es mit seinen rund 13.000 Einwohnern der am dichtesten besiedelte Stadtteil in Hamburg.

Wissens- und Sehenswertes in Hoheluft-West

BezirkEimsbüttel
Einwohner13.337*
Einwohner pro km218.536*
Fläche0,7 km²*

Beschaulichkeit nebst Großstadtflair

Großstadtflair und dörfliche Atmosphäre sind in Hoheluft-West ganz nah beisammen. Besonders umtriebig geht es an der Hoheluftchaussee zu. Täglich passieren etwa 40.000 Autos die Straße, die bereits die Grenze zu Hoheluft-Ost markiert. Grund genug, für viele Hohelufter aufs Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Die Anbindung an die Innenstadt ist sehr gut, mit der U3 im benachbarten Harvestehude und dem Metrobus 5, der meist befahrenen Buslinie Europas, gelangt man schnell in die City.

Im Gegensatz zur Hoheluftchaussee bietet der Eppendorfer Weg mit seinen vielen kleinen Geschäften, Restaurants und Cafés eine idyllischere Atmosphäre. Parkplatznot ist jedoch im gesamten Quartier ein Problem. Aufgrund seiner überschaubaren Größe, identifizieren sich viele Einwohner eher mit den größeren Nachbarstadtteilen, denn die Grenzen verlaufen hier fließend: So wie sich der Hoheluft-Ostler eher als Eppendorfer wähnt, nennt sich der westliche Teil gerne Eimsbütteler.

Lebhaft, bescheiden, bodenständig

Dennoch hat der Stadtteil seinen ganz eigenen Charme und unterscheidet sich durchaus von seinen vielleicht berühmteren Nachbarn. So ist Hoheluft-West in jedem Fall lebhafter als das angrenzende Lokstedt, nicht so verhipstert wie das Schanzenviertel und weniger exquisit als sein östlicher Namensvetter. In Hoheluft-West geht es entspannter zu und vor allem junge Menschen schätzen die Ruhe und Ungezwungenheit inmitten der Großstadt. Die zahlreichen Spielplätze und die Grünflächen am Isebekkanal machen den Stadtteil zudem zu sehr familienfreundlichen 0,7 Quadratkilometern.

Das beliebte Generalsviertel

Einer der typischsten und zugleich begehrtesten Straßenzüge in Hoheluft-West ist das Generalsviertel. Herrschaftliche Jugendstil-Häuser reihen sich zwischen der Gärtner- und Bismarckstraße aneinander. Die Straßen mit den bunten Altbaufassaden – zum Teil auch im Stil der Neorenaissance – wurden einst nach preußischen Generälen benannt. Aus den damaligen Einfamilien- und Etagenhäusern wurden mit der Zeit opulente Altbauwohnungen, die meisten sind heute allerdings Eigentumswohnungen.

Heimat der Nivea-Creme

Eine der erfolgreichsten Hautpflegemarken der Welt hat mit der Firma Beiersdorf ihren Hauptsitz in Hoheluft-West. 1882 gilt als Gründungsjahr der Firma, als der Apotheker Paul C. Beiersdorf ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von medizinischen Pflastern entwickelte. Die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf und heute gehören neben Nivea auch Marken wie Eucerin, Labello und Hansaplast zum Portfolio des Unternehmens. Beiersdorf war stets der größte Arbeitgeber im Quartier. Davon zeugen auch heute noch die Terrassenwohnungen an der Gärtnerstraße, einst Personalwohnungen von Beiersdorf-Beschäftigen.

Unternehmenswertes in Hoheluft-West

Die meisten Grünflächen erstrecken sich am Ufer des Isebekkanals. Joggen, spazieren gehen, angeln oder einfach in einem Café relaxen – die Freizeitmöglichkeiten im Stadtteil sind vielfältig.

Für mehr sportliche Aktivitäten ist der Hamburger Traditionsverein SC Victoria Hamburg zuständig, der sein Gelände direkt an der Stadtteilgrenze in Eppendorf hat. Das Stadion des Vereins trägt dabei den Namen des Stadtteils Hoheluft, obwohl es sich im Nachbarstadtteil befindet. Ursprünglich hatte der SC Victoria seinen Sportplatz an der Stelle, an der sich heute die U-Bahnstation Hoheluftbrücke befindet.

Musikfreunde treffen sich im Jazzclub Birdland an der Gärtnerstraße. Der Kellerclub hat eine bewegte Geschichte hinter sich und hat sowohl Zeiten gesehen, in denen Musiker wie Chet Baker, Johnny Griffin oder Diana Krall auf der Bühne standen, als auch Zeiten, in denen die Türen für immer verschlossen schienen. Seit 2014 ist im Birdland aber wieder mehrmals in der Woche Live-Musik zu hören.

Dittsches Stammimbiss: ein reiner Weltladen

Auch die Kleineren kommen in Hoheluft-West nicht zu kurz. Neben dem schon in Harvestehude gelegenen Theater Zeppelin, ein Theater für Kinder auf dem Isebekkanal, ist besonders der Geisterspielplatz hinter einer ehemaligen Tabakfabrik an der Wrangelstraße einen Besuch wert.

Eine Besonderheit sind neben einigen mit Geistermasken verzierten Spielgeräten, die sichtbaren Überreste der alten Hamburger Straßenbahn, denn der Spielplatz wurde auf dem Areal des ehemaligen Straßenbahndepots errichtet. Die Backsteinruinen wurden mit bunten Bildern bemalt und sehr gelungen in den Abenteuerspielplatz integriert.

Einer der Anziehungspunkte in Hoheluft-West – vor allem für Touristen – befindet sich im Eppendorfer Weg. Dort, in der Eppendorfer Grillstation, wird die beliebte Fernsehserie „Dittsche“ mit dem beliebten Schauspieler und Komiker Olli Dittrich produziert.

Die Stadtteil-Geschichte

Auf eine lange eigenständige Geschichte kann der Stadtteil nicht zurückblicken, bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts gehörte Hoheluft-West noch zu Eppendorf und ist daher historisch eng mit diesem Stadtteil verwachsen. Im 19. Jahrhundert wurde aus dem Ackerland zunehmend ein Wohngebiet, dass besonders bei wohlhabenderen Kaufleuten beliebt war. 1870 fuhr zum ersten Mal die Pferde-Eisenbahn über die Hoheluftchaussee. Mit der Inbetriebnahme der Ringlinie um die Außenalster im Jahr 1912 an der Hoheluftbrücke wurde die Urbanisierung des Viertels schließlich immer weiter vorangetrieben. 

Zum Ursprung des Namens Hoheluft gibt es verschiedene Möglichkeiten – die makabre Version geht davon aus, dass der Name sich auf eine Hinrichtungsstätte aus dem Mittelalter bezieht, die sich hier befand. An diesem Galgenturm konnten die Verurteilten wenige Sekunden vor ihrem Ableben die „hohe Luft“ atmen. Heimatforscher halten allerdings auch für möglich, dass sich die Namensherkunft auf ein Wirtshaus namens „Hoge Licht“ beziehen könnte. Das dortige Licht soll den Fuhrleuten in der Dunkelheit zur Orientierung gedient haben.

Karte

*Quelle: Hamburger Stadtteilprofile, Statistikamt Nord (Stand: Jan 2019)

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