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Hamburger Hauptkirchen Wahrzeichen der Hansestadt

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Die markanten Türme der fünf Hamburger Hauptkirchen prägen das Stadtbild und sind von weitem sichtbare Wahrzeichen der Stadt. Die Kirchen und ihre Gemeinden spielten in Hamburgs Geschichte eine wichtige Rolle und sind auch heute noch in einer Gemeinschaft mit einem kirchlichen und kulturellem Programm verbunden.

Hamburger Hauptkirchen

Hamburger Hauptkirchen St. Jacobi, St. Petri und Mahnmal St. Nikolai


  

Die Hamburger Kirchspiele

1529 führte Hamburg als freie Reichsstadt eine neue Kirchenordnung ein. Damit wurden zum einen alle Hamburger Kirchen evangelisch-lutherisch, zum anderen wurde Hamburg in vier Kirchspiele (Pfarrbezirke) eingeteilt – zur damaligen Zeit eine kirchliche und gleichzeitig politische Gliederung.

Viele öffentliche Aufgaben, zum Beispiel das Schulwesen, der Bau der Stadtbefestigung oder das Feuerlöschwesen, wurden von den Pastoren der Hauptkirchen organisiert. Zu den Kirchspielen gehörten auch noch viele andere Kirchen, die aber nicht eigenständig, sondern ihrer jeweiligen Hauptkirche zugeordnet waren. Im Jahr 1647 kam St. Michaelis als fünfte Hauptkirche dazu.

Soziale und kulturelle Bedeutung

Die Bezirke spiegelten auch eine soziale Gliederung der Stadt wider, wie ein Vers aus dem 17. Jahrhundert zeigt:

St. Petri de Rieken, Nikolas desglieken, Katharinen de Finen,
Jacobi de Buren, Michel de Armen, de möt God sich erbarmen. 

Übersetzt bedeutet das: "St. Petri den Reichen, St. Niklolai desgleichen, St. Katharinen den Feinen/Wohlhabenden, St. Jacobi den Bauern, Michel den Armen, möge Gott sich erbarmen".  Die Michaeliskirche (Michel) steht hier für die Neustadt, den damals bevölkerungsreichsten und gleichzeitig ärmsten Bezirk, während im Kirchspiel von St. Petri, der ältesten Kirche, die alteingesessenen, reichen Familien wohnten.

Architektur

Die Kirchen stammen aus unterschiedlichen Epochen und haben jeweils ihre eigenen Besonderheiten. Mehrere Brände und Kriege hatten im Laufe der Zeit alle fünf Kirchen sehr mitgenommen, so dass die Gebäude teilweise in einem neuen Stil wieder aufgebaut wurden.

Hoch hinaus

Vier der Hauptkirchen sind unter den 15 Kirchen mit den höchsten Türmen der Welt. Der historische Turm der Nikolaikirche ist sogar die Nummer Drei in Deutschland hinter dem Kölner Dom und dem Ulmer Münster. 

Übrigens: Auf allen fünf Türmen gibt es Aussichtplattformen – Alster, Hafen und das Häusermeer sind von oben immer ein spektakulärer Anblick!

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St. Michaelis (Michel)

St. Michaelis / Der Michel


Der Michel ist Hamburgs bekannteste Kirche und das Wahrzeichen der Stadt. Früher war der Turm der Michaeliskirche das erste Gebäude, das die Seeleute beim Einlaufen von Hamburg sehen konnten. Auch der Innenraum der Kirche im barocken Stil ist sehr beeindruckend.

Weitere Informationen: St. Michaelis

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St. Jakobi

St. Jacobi


Der Hauptteil der Jacobikirche geht auf das 14. Jahrhundert zurück. Sie trug 1769 Deutschlands ersten Blitzableiter und diente während der napoleonischen Besatzung als Pferdestall. Nach großen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche nach mittelalterlichem Vorbild wieder aufgebaut. Nur der Turm bekam einen modernen Helm aufgesetzt.

Weitere Informationen: St. Jacobi

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St. Petri

Hauptkirche St. Petri


Die Petrikirche ist die älteste Pfarrkirche Hamburgs. Der 132 Meter hohe Kirchturm kann über 544 Treppenstufen bestiegen werden. Der mühsame Aufstieg wird mit einer spektakulären Aussicht über die Hamburger Innenstadt belohnt.

Weitere Informationen: St. Petri

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St. Katharinen

Kupferturm der St. Katharinenkirche in der Hamburger Altstadt


Die vergoldete Spitze der Katharinenkirche soll die die Märtyrerkrone der Patronin Katharina darstellen. Nach einer alten Legende soll das Gold aus dem Schatz von Klaus Störtebeker stammen.

Weitere Informationen: St. Katharinen

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Hauptkirche St. Nikolai

Nikolaikirche


Das ovale Kirchenschiff ist aus rotem Backstein, das Baptisterium aus grauem Naturstein dahinter reckt sich der freistehende Glockenturm empor. Der Neubau der Nikolaikirche steht am Klosterstern in Harvestehude und wurde von 1960 bis 1962 bewusst in einem modernen Stil als Rundbau errichtet.

Weitere Informationen: St. Nikolai

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Mahnmal St. Nikolai (Ehemalige Hauptkirche)

Turm des Mahnmal St. Nikolai


Der Turm der historischen Nikolaikirche ist heute der fünfthöchste Kirchturm der Welt, nach seiner Fertigstellung war er von 1874-1877 sogar das höchste Gebäude der Welt! Die Kirche wurde im 2. Weltkrieg zerstört, heute steht nur noch der Turm als Mahnmal. Als Nachfolge der Hauptkirche wurde am Klosterstern in Harvestehude ein moderner Neubau errichtet.

Weitere Informationen: St. Nikolai


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