Opernboulevard Hamburg Das Tor zu Hamburgs City

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Neu gestaltet und begrünt, präsentiert sich das BID (Business Improvement District) Opernboulevard an der Dammtorstraße seit Herbst 2012 als feiner Bummel-Boulevard zum Flanieren und Genießen.

Dammtorstraße und Opernplatz

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Opernboulevard

Attraktive Flaniermeile

Flanieren, speisen, genießen – so könnte das Motto auf der seit Ende 2012 neu gestalteten Dammtorstraße lauten. Hamburgs neue attraktive Flaniermeile, die vor der Staatsoper nun Opernplatz heißt, verläuft nur wenige Gehminuten westlich der Binnenalster vom Stephansplatz bis zum Gänsemarkt in nordsüdlicher Richtung. Somit hält die Bebauung gelegentliche stürmische Westwinde ab und ermöglicht ein angenehmes Spazieren und je nach Jahreszeit auch Kaffeetrinken im Freien. 

Etliche Baulücken, Relikte der Kriegszerstörung, sind geschlossen worden. Ein Beispiel dafür ist das neue Metropolis-Haus neben der Staatsoper, in dem auch der alte Saal des Metropolis-Kinos der Fünfzigerjahre wieder originalgetreu integriert ist.

In Nähe des Opernboulevards befinden sich der Park Planten un Blomen, das Dammtor samt Denkmälern, die Flaniermeile Jungfernstieg und das Rathaus. Neben diesen bekannten Attraktionen sind auch das Hummel-Denkmal und die Peterstraße nicht zu unterschätzen. 

Dammtorstraße und Opernplatz: Bummeln in gepflegter Atmosphäre

Besonders angenehm dürften die Passanten die mehr als zwei Dutzend Platanen empfinden, die dem großstädtischen Flair ein naturnahes Ambiente verleihen. Im kantigen Schnitt der Bäume sollen die rechteckigen Glasflächen der Staatsoper ihre symbolische Entsprechung finden. 

Auf rund 6.000 Quadratmetern Straßenfläche sorgen Pflastersteine mit einer hellen Granitoberfläche und Selbstreinigungseffekt bei Regen nicht nur für eine freundlich-elegante Optik, sondern auch für Sauberkeit. 

Bis zu 14 Meter breite, neu gestaltete Gehwege werten Straße und Opernplatz zusätzlich auf. Das schafft großzügigen Raum für die Außenbereiche der Cafès und Bistros und ermöglicht zudem ein entspanntes Bummeln, ohne dass die Fußgänger einen Hindernisparcours durchlaufen müssen. Wer lieber auf zwei Rädern unterwegs ist: Breite Fahrradstreifen gestatten ein bequemes und sicheres Durchkommen. 

Das Tor zu Hamburgs City – eine lohnende Investition

Die Umgestaltung von der sanierungsbedürftigen Durchgangsstraße zum Flanier-Boulevard kostete rund 4,7 Millionen Euro. Stadt, Grundeigentümer und ein eigens für die Begrünung gegründeter Verein brachten diese Summe gemeinsam auf. 

„Aus einem hässlichen Entlein ist ein sehr stolzer Schwan geworden“, hatte der Vorsitzende des Vereins „Bäume für den Opernboulevard“ Jan Petersen nach der Fertigstellung festgestellt. Für Hamburger und Besucher ist damit ein kleines Märchen Wirklichkeit geworden. 

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