Hamburg auf den zweiten Blick Kleine und große Schätze in Hamburg

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Ein prächtiger Sternenhimmel, ein steinerner Bienenkorb oder die Werke der FrauenFreiluftGalerie – fernab der klassischen Sehenswürdigkeiten wie Michel, Fischmarkt oder den Landungsbrücken gibt es in Hamburg zahlreiche kleine und große Schätze, an denen wir tagtäglich vorbeilaufen und deren Besonderheit uns manchmal erst viel zu spät auffällt.

Hamburg Besonderheiten



Goldene Figuren auf blauem Hintergrund an der Decke des Planetariums, die den Sternenhimmel zeigen und für die Sternzeichen stehen..


Deckenfresko im Planetarium

Nicht nur der Sternensaal im Hamburger Planetarium im Stadtpark ist einen Besuch wert, auch der Eingangsbereich kann sich sehen lassen: Das historische Deckenfresko überspannt seit der Neueröffnung im Januar 2017 ein großzügiges, zweistöckiges Foyer mit einer umlaufenden Galerie. Von Dorothea Maetzel-Johannsen entworfen und 1930 von Heinrich Groth ausgeführt, verleihen die abgebildeten Sternenbilder dem Eingangsbereich fast schon einen Kathedralencharakter.
Ort: Linnering 1, Stadtpark, Winterhude

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Fachwerkhäuser an einem Fleet. Rückfront der Deichstraße am Nikolaifleet


Rückfront der Deichstraße am Nikolaifleet

Die Deichstraße ist eine ganz besondere Straße in der Hamburger Innenstadt. Dort begann der Große Brand und dort sind heute die letzten verbliebenen Fassaden des alten Hamburgs zu sehen. Bei den Gebäuden der Deichstraße weiß auch die Rückseite zu entzücken. Von der Hohen Brücke aus bietet sich ein toller Blick auf das alte Fachwerk über dem Nikolaifleet.
Ort: Hohe Brücke, Hamburg-Altstadt

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U-Bahn-Haltestelle in der große, bunt leuchtende Quader an der Decke hängen


Haltestelle HafenCity Universität

Die U-Bahnhaltestelle in der HafenCity ist der wohl bunteste Bahnhof Hamburgs: An der Decke hängen containergroße Leuchtelemente, die die U-Bahnstation in alle möglichen Farben tauchen. Das Licht wird wiederum von Metallplatten an den Wänden reflektiert. An Wochenenden und Feiertagen gibt es eine Lichtshow, bei der die Leuchtcontainer passend zu eingespielter klassischer Musik ihre Farben wechseln.
Ort: Überseeallee/Versmannstraße, HafenCity

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Buntes Wandgemälde mit zwei Frauen, die in einem Hafen arbeiten.


FrauenFreiluftGalerie Hamburg

Entlang der Großen Elbstraße finden sich zahlreiche Wandgemälde, die teils ganze Häuserfassaden bedecken. Zusammen bilden sie die FrauenFreiluftGalerie, die die Frauenarbeit in Hamburg thematisiert. Von der Arbeit in der Fischindustrie über die Tabak- oder Kaffeeernte, Schweißerinnen bis hin zu Frauen zur See dokumentieren die Bilder viele Berufe, aber auch den Streik der Kaffeeverleserinnen, der dem Hamburger Hafenarbeiterstreik von 1896 vorausging.
Ort: Große Elbstraße, Altona-Altstadt

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Chinesisches Teehaus und ein Teich.


Chinesisches Teehaus Yu Garden

Ein Stück chinesischer Kultur findet sich mitten in Hamburg. Das Teehaus Yu Garden in der Feldbrunnenstraße war ein Geschenk der Hamburger Partnerstadt Shanghai und wurde nach dem Vorbild des dortigen Huxinting-Teehauses gebaut. Neben einem großzügigen Veranstaltungsraum bietet das Teehaus einen wunderschönen Garten mit Teich und Terrasse zum Entspannen.
Ort: Teehaus Yu Garden, Feldbrunnenstraße 67, Rotherbaum

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Alter Güterwagen neben einem Baum.


Denk-Mal Güterwagen

Auf dem Gelände der Stadtteilschule Winterhude befindet sich ein besonderes Denkmal an die Zeit des Nationalsozialismus. Ein Güterwaggon und zwei davorstehende Skulpturen erinnern an Julia Cohn und Hertha Feiner-Aßmus, zwei ehemalige, jüdische Lehrerinnen der Schule, die 1933 aus dem Dienst entlassen wurden und später bei ihren Deportationen ums Leben kamen. Die Besonderheit des Denkmals ist, dass die Installation auf die Initiative einer Schüler-Projektgruppe zurückgeht.
Ort: Stadtteilschule Winterhude, Meerweinstraße 26-28, Winterhude

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Steinerner Bienenkorb auf dem Jüdischen Friedhof in Altona


Steinerner Bienenkorb

Auf dem Jüdischen Friedhof in Altona steht ein ungewöhnlicher Grabstein, der sich von den anderen auf dem Gelände abhebt: Es ist ein steinerner Bienenkorb. Zu welchem Grab er gehört, ist unklar, doch recht sicher ist, an wen er erinnern soll: Napoleon Bonaparte. Nein, der kleine Franzose ist nicht in Altona begraben. Doch die Biene war sein Wappentier und sein "Code Napoleon" stärkte damals die Rechte der Juden, weshalb auf vielen jüdischen Friedhöfen solche steinernen Bienenkörbe zu finden sind.
Ort: Königsstraße 10a, Altona-Altstadt

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Das Heck eines Schiffes schaut aus dem Wasser heraus. Menschen liegen am Strand und planschen im Wasser am Schiffswrack.


Blankeneser Schiffswracks

Wenn die Ebbe den Wasserspiegel der Elbe senkt, kommen die Schiffswracks des Blankeneser Elbufers zum Vorschein. Dann wird das Heck des Binnenmotorschiffes Uwe sichtbar, das 1975 sank und seit der Bergung vor dem Falkensteiner Ufer liegt. Ein Stück weiter finden sich die Überreste der Polsternjan, die 1926 in Brand geriet und sank. Bergungstaucher zogen das Wrack damals nach Blankenese, wo das hölzerne Schiff heute als Wellenbrecher dient.
Ort: Falkensteiner Ufer/Strandweg, Blankenese

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Die Kirchenwiese Altenwerder vor der St. Gertrud Kirche. Im Hintergrund ragt ein Windrad in den Himmel


Kirchenwiese Altenwerder

Altenwerder ist nicht unbedingt als der idyllischste Stadtteil Hamburgs bekannt. Und doch erweckt das Bild den Anschein. Das lauschige Plätzchen wird allerdings eingerahmt von der Autobahn 7 auf der rechten und dem Container-Terminal Altenwerder auf der linken Seite. Nachdem Altenwerder 1960 zum Hafenerweiterungsgebiet erklärt wurde, blieben nur St. Gertrud und ihr Kirchgarten sowie der Friedhof über. Der Rest des alten Fischerdorfes musste dem Hafen weichen.
Ort: Altenwerder Querweg / Kirchdorfweg, Altenwerder

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Leuchtturm mit grünem Sockel und roter Spitze. Dahinter grüne Bäume.


Leuchtfeuer Bunthäuser Spitze

Der kleine grüne Leuchtturm mit roter Spitze ist eines der Wahrzeichen der Elbinsel Wilhelmsburg und markiert die Stelle im Elbverlauf, wo sich der Fluss in Norder- und Süderelbe teilt. Das Leuchtfeuer am Flusskilometer 609, das über den Bunthäuser Wanderweg erreichbar ist, nahm 1914 seinen Dienst auf. 1977 wurde sein Feuer gelöscht. Seitdem markieren Signaltonnen die Teilung des Flusses. 
Ort: Moorwerder Hauptdeich, Wilhelmsburg

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Erleuchtete Brücke mit einer Figur auf einem Sockel.


Brooksbrücke

Die Brooksbrücke verbindet die Fleetinsel Cremon mit der Speicherstadt. Je zwei Figuren auf den beiden Seiten des Übergangs prägen ihr Bild. Auf der Altstadt-Seite stehen die Göttinnen Hammonia und Europa, die bei einer Restaurierung im Jahr 2003 die Germania ersetzt hat, und auf der Insel Kehrwieder wachen der Apostel St. Ansgar und Kaiser Friedrich Barbarossa über die Brücke. Vor allem am Abend, wenn die Brooksbrücke beleuchtet ist, wird sie zum optischen Highlight.
Ort: Mattentwiete, Hamburg-Altstadt

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Ein Gitter im Boden eingelassen, davor eine weiße Rose.


Mahnmal der Geschwister Scholl

Schaut man in der Erikastraße, Ecke Geschwister-Scholl-Straße einmal auf den Boden, so blickt man durch ein Gitterrost auf einen zwei Meter tiefen Kerker. Diese Verhörzelle wurde vom Künstler Gerd Stange als Mahnmal für die Geschwister Scholl und ander Opfer des Naziregimes am 1. Oktober 1990 installiert. Zusammen mit einem Stahlhelm aus dem Zweiten Weltkrieg und Treibholz arrangierte er einen alten Gerichtsstuhl aus dem Keller des Oberlandesgerichts unter dem Gitter. 
Ort: Geschwister-Scholl-Straße/ Ecke Erikastraße, Eppendorf

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Fachwerkhaus


Bäckerbreitergang

Zwischen Kaiser-Wilhelm-Straße und Dragonerstall verläuft der denkmalgeschützte Bäckerbreitergang, dessen Fachwerkhäuser zu den letzten Überbleibseln der dicht bevölkerten Gängeviertel gehören. Die Gebäude der Hausnummern 51 bis 58 wurden im 18. und 19. Jahrhundert in typischer traditioneller Hamburger Fachwerkbauweise als Buden- und Sahlbebauung errichtet und demonstrieren ein wichtiges Stück Hamburger Geschichte.
Ort: Bäckerbreitergang, Hamburg-Neustadt

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Menschen stehen auf einem Steg am Wasser am Willkomm Höft in Wedel.


Willkomm-Höft im Schulauer Fährhaus

So einen Empfang gibt es nur im Hamburger Hafen: Die Willkomm-Höft in Wedel begrüßt seit der Eröffnung im Jahr 1952 einlaufende Schiffe mit ihrer jeweiligen Nationalhymne und einer Willkommensbotschaft in Landessprache. Im angeschlossenen Café, dem Schulauer Fährhaus, erfahren die Gäste dabei alles über die vorbeifahrenden Pötte. Fünf Begrüßungskapitäne sorgen für Information, Unterhaltung und dafür, dass die Schiffsbegrüßungsanlage von 11 Uhr morgens bis Sonnenuntergang besetzt ist.
Ort: Willkomm-Höft im Schulauer Fährhaus, Parnaßstraße 29, Wedel

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Ein Paddelboot auf dem Wasser. Im Hintergrund eine weiße Villa direkt am Ufer.


Feenteich

Idyllisch liegt er, der Feenteich. Direkt an der Außenalster und wirkt mit seiner an vielen Stellen seerosenbeckten Wasserfläche etwas verwunschen. Um den Feenteich herum gruppieren sich feine Villen – es ist eine der exklusivsten Wohnlagen Hamburgs. Der Feenteich ist ein beliebtes Ziel für Paddler, die von der Alster einen kleinen Abstecher unter der Straße Schöne Aussicht hindurch in den Teich machen. Der Name ist hier übrigens Programm.
Ort: Schöne Aussicht, Uhlenhorst

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Dunkelrotes Backsteingebäude mit Turm und Hamburg-Fahne auf der Spitze.


Alte Post

Die Alte Post beherbergte einst die verschiedenen, in der Stadt vertretenen Postämter, deren Wappen auch heute noch am Gebäude zu sehen sind. Entworfen wurde die Alte Post vom Architekten Alexis de Chateauneuf, der sich dabei an den Palazzo-Bauten der französischen Renaissance orientierte. Fertiggestellt wurde das Gebäude, das zwischen Große Bleichen und Bleichenfleet liegt, nach zweijähriger Bauzeit im Jahr 1847. 
Ort: Große Bleichen / Poststraße, Hamburg-Neustadt

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Grünanlage mit leuchtenden Quadern vor einem Backsteinhaus.


Domplatz / Standort Hammaburg

An dieser Stelle liegt er, der Ursprung Hamburgs. Hinter der Petrikirche am Speersort wurde im 8. Jahrhundert die Hammaburg errichtet, die der Hansestadt ihren Namen gab. Heute finden sich auf der eher unscheinbaren Rasenfläche 39 weiße Quader, die die Säulen des alten Mariendoms symbolisieren, der ebenfalls an dieser Stelle gestanden hat – ein geschichtsträchtiger Ort für Hamburg.
Ort: Domplatz, Hamburg-Altstadt

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Freddie Mercury Gedenkstein vor der Dreieinigkeitskirche


Freddie Mercury Gedenkstein

Im Gehweg vor dem Kirchturm der Dreieinigkeitskirche findet sich ein großes Kreuz aus Gedenksteinen, das entlang der Himmelsrichtungen ausgerichtet ist. In die Pflastersteine eingraviert finden sich Namen von AIDS-Verstorbenen, darunter auch Freddie Mercury. Das Projekt "Denkraum: Namen und Steine" ist ein Werk des Berliner Künstlers Tom Fecht in Zusammenarbeit mit der Deutschen AIDS-Stiftung, das an die Verstorbenen erinnern soll und zum Teil lokalen AIDS-Hilfen zugutekommt.
Ort: Vor der Dreieinigkeitskirche, St. Georg

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Backsteinhäuschen mit dem Schriftzug Fleetschlösschen


Fleetschlösschen

Was heute ein lebendiges Café beheimatet, war früher das zweite Gebäude überhaupt, das in der Ende des 19. Jahrhunderts wachsenden Speicherstadt gebaut wurde. Das Fleetschlösschen diente anfangs als Zollgebäude, in dem Waren registriert wurden. Einst stieg über die Treppe hinter dem Fleetschlösschen auch Kaiser Wilhelm II. in sein Boot.
Ort: Fleetschlösschen, Brooktorkai 17, HafenCity

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Platz mit Pflastersteinen. Dunkle Pflastersteine zeigen den Grundriss der ehemaligen Synagoge,


Joseph-Carlebach-Platz / Grundriss der Synagoge

Dunkle Mosaiksteine setzen sich auffällig im Pflaster des Joseph-Carlebach-Platzes ab. Sie zeigen den Grundriss der einst größten Synagoge Nordeuropas, die im Hamburger Grindelviertel stand. 1906 wurde die Synagoge eingeweiht, 1939 wurde das Gebäude auf Anweisung der Nationalsozialisten abgerissen. Wo früher bis zu 1.200 Gläubige beteten, befindet sich heute ein wichtiger Ort der Erinnerung. 
Ort: Joseph-Carlebach-Platz, Grindelviertel, Rotherbaum

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Autos fahren unter einer Brücke hindurch.


Kersten-Miles-Brücke

Als Sinnbild für den Kampf gegen Freibeuter und Piraterie steht die Kersten-Miles-Brücke unweit der Landungsbrücken. Kersten Miles war von 1378 bis 1420 Bürgermeister Hamburgs und verschrieb sein Leben der Auseinandersetzung mit den Piraten. Ebenso wie Simon von Utrecht, Berend Jacob Karpfanger und Ditmar Koel, die aus gleichem Grund an den Sockeln der Brücke stehen und den Hafen im Blick behalten.
Ort: Seewartenstraße / Helgoländer Allee, St. Pauli

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Menschen gehen eine Treppe hinab


Köhlbrandtreppe

Über die Köhlbrandtreppe geht es den Geesthang hinunter zum Holzhafen, dem ältesten Hafenbecken Hamburgs. Der monumentale Kopfbau der Brücke zeigt auf zwei Medaillons Merkur und Neptun, die Götter des Handels und der Seefahrt. Darunter ist in einem Sandsteinrelief der Roland mit Schwert und Krone sowie den Wappen von Altona und Preußen zu sehen, auf deren geschlossene Köhlbrandverträge der Name der Treppe zurückgeht. Am Fuße der Treppe befindet sich die legendäre Hafenkneipe "Zum Schellfischposten".
Ort: Carsten-Rehder-Straße / Große Elbstraße, Altona-Altstadt

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Statue von William Lindley unter einer Brücke


Lindley Denkmal

Sir William Lindley spielt eine bedeutende Rolle in der Geschichte Hamburgs. Nach dem Großen Brand von 1842 schuf er ein Wasserversorgungssystem für die gesamte Stadt. Eine Statue am Baumwall erinnert heute an den englischen Stadtplaner. Genau an der Stelle, an der man über ein kleines Häuschen unter der Ringbahnlinie auch heute noch in das unterirdische, von Lindley geschaffene Sielsystem gelangt.
Ort: Vorsetzen, Hamburg-Neustadt

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Bronzenes Stadtmodell von Hamburg. Im Bild ist das Rathaus und der Rathausplatz im Fokus


Stadtrelief am Rathausmarkt

Auf dem Rathausmarkt vor dem Bucerius Kunstforum ist die Hansestadt im Maßstab 1:750 aufgebaut. Das aus Bronze gegossene Stadtrelief zeigt detailgetreu die Innenstadt Hamburgs vom Rathaus bis zum Michel. So bekommt man einen schönen Eindruck der Stadt, der auch sehbehinderten und blinden Menschen offen steht, die das Relief und damit die Silhouette der Stadt ertasten können. Auch die Straßennamen sind zusätzlich in Blindenschrift auf das Modell aufgetragen.
Ort: Rathausmarkt, Hamburg-Altstadt

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Leuchtschild "Zum Silbersack", eine bunte Hausfassade und das Straßenschild zur "Silbersackstraße".


Zum Silbersack

Die Kneipe Zum Silbersack ist ein echtes St. Paulianer Original, in dem schon Heinz Rühmann, Hans Albers, Hildegard Knef oder Freddy Quinn ihr Bierchen tranken. Der Silbersack mit seiner bunten Fassade überdauert seit 1949 die Zeit und ist aus Hamburg nicht wegzudenken.
Ort: Silbersackstraße 9, St. Pauli

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Spitze des Stuhlmannbrunnens. Eine Figur, halb Mensch, halb Pferd, kämpft um einen Fisch aus dessen Maul Wasser spritzt


Stuhlmannbrunnen

Der Stuhlmannbrunnen in Altona ist seit seinem Bau im Jahr 1900 bereits zweimal umgezogen. Nun hat der repräsentative Brunnen, der den Namen seines edlen Spenders trägt, seinen Bestimmungsort auf dem Platz der Republik zwischen Altonaer Bahnhof, Altonaer Museum und dem Rathaus erreicht und fügt sich prächtig ein. Der Brunnen zeigt zwei Zentauren im Streit um einen riesigen Fisch, was die Rivalität zwischen den Städten Hamburg und Altona symbolisiert.
Ort: Platz der Republik, zwischen Museumstraße und Max-Brauer-Allee, Altona-Altstadt

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Statue eines Bischofs der ein gold verziertes Gewand trägt und einen Bischofsstab in der linken Hand hält.


Trostbrücke

Früher bedeutete die Trostbrücke den Übergang von der bischöflichen Altstadt Hamburgs in die gräfliche Neustadt. Diese Teilung der Hansestadt symbolisieren auch die beiden Statuen, die in der Mitte der Brücke stehen: Bischof Ansgar und Graf Adolf III. zu Schauenburg, Stormarn und Holstein. An der Trostbrücke befinden sich mit dem Laeiszhof, dem Globus-Hof und dem Haus der Patriotischen Gesellschaft bedeutende historische Gebäude Hamburgs.
Ort: Trostbrücke/Nikolaifleet, Hamburg-Altstadt

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Eingang der Adolf-Jäger-Kampfbahn. Über den schwarzen Eingangstoren steht "Altona 93".


Adolf-Jäger-Kampfbahn Altona

Besucht man das Stadion des Fußballclubs Altona 93, ist man beim Gastgeber der ersten Deutschen Fußballmeisterschaft zu Gast. Auf einem Exerzierplatz in der Nähe des heutigen Stadions wurde 1903 das Finale, das der VfB Leipzig gewann, ausgetragen. Altona scheiterte bereits im Halbfinale. Die fußballerische Tradition ist mit hinüber geweht auf die Adolf-Jäger-Kampfbahn, die 1908 als eines der ersten Stadien in Deutschland gebaut wurde. Der Eingang ist mittlerweile denkmalgeschützt.
Ort: Griegerstraße 62, Ottensen

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Kirchengebäude zwischen zwei Hauswänden.


Kirche Finkenau

Zwischen zwei Wohnhäusern an der Finkenau steht sie da, die Kirche der Katholisch-Apostolischen Gemeinde in Uhlenhorst. Mit dem weißen Putz und dem goldenen Kreuz hoch über dem Eingangsportal, umrahmt von den Balkonen der Nachbarhäuser, bietet die 1899 erbaute Kirche einen ganz besonderen Anblick und ist eines der schönsten Gotteshäuser Hamburgs.
Ort: Finkenau, Uhlenhorst

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Große Villen und Häuser am Ufer der Elbe


Elbchaussee

Anfang des 19. Jahrhunderts war die Elbchausee ein beliebtes Ausflugsziel und auch heute lohnt sich ein Abstecher dorthin. Entlang der 8,6 Kilometer langen Straße, die sich durch die Stadtteile Ottensen, Othmarschen und Nienstedten zieht, sind zahlreiche bedeutende Villen und Herrenhäuser zu sehen – dazwischen bietet sich immer wieder ein fantastischer Blick auf die Elbe. An der Elbchaussee liegen zudem zahlreiche schöne Parkanlagen wie der Jenischpark, der Hirschpark oder Schröders Elbpark.
Ort: Elbchaussee, Ottensen, Othmarschen und Nienstedten

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Blühende Pflanzen und grüne Bäume zwischen zwei Hausfassaden.


Falkenried-Terrassen

Die Falkenried-Terrassen sind ein besonderes Gebäude-Ensemble aus dem 19. Jahrhundert im Stadtteil Hoheluft-Ost. Die Bauten der ehemaligen Arbeitersiedlung ziehen sich über eine Länge von knapp 140 Metern und sind durch Stichwege erschlossen, die von den Bewohnern liebevoll gepflegt werden. Im Frühling und Sommer, wenn die gepflanzten Blumen blühen, werden aus den Stichwegen bunte Gartenanlagen.
Ort: Zwischen Falkenried und Löwenstraße, Hoheluft-Ost

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An der Fassade der Einkaufspassage Hanseviertel ist in Backstein gemauert der Schriftzug "Polen" zu entdecken


Polen-Schriftzug in der Fassade am Hanseviertel

Na, erkennen Sie es? Vielleicht, wenn Sie direkt davor stehen. An der Fassade der Einkaufpassage gibt es eine Besonderheit und wenn man vom Jungfernstieg aus die Große Bleichen entlangläuft, kommt man direkt darauf zu: Die polnischen Maurer, die beim Bau des Gebäudes Backstein auf Backstein setzten, haben einen Gruß hinterlassen. Ein Stück über den goldenen Lettern des Hanseviertel-Logos erkennt man in dunklen Backsteinen abgesetzt den Schriftzug "Polen".
Ort: Eingang Hanseviertel, Kreuzung Große Bleichen/Poststraße, Hamburg-Neustadt

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Mit Gold verzierte Orgel mit goldenen Ornamenten und drei weißen Figuren.


Arp-Schnitger-Orgel in St. Jacobi

In der Hamburger Hauptkirche Sankt Jacobi steht die älteste Barockorgel Norddeutschlands und eine der am besten erhaltenen Barockorgeln der Welt. Das Instrument mit seinen knapp 4.000 Pfeifen wurde in den Jahren 1689 bis 1693 von Arp Schnitger gebaut. Viele Teile der mehrmals umdisponierten und restaurierten Orgel sind noch im Original vorhanden oder originalgetreu nachgebildet.
Ort: St. Jacobi Kirche, Jakobikirchhof 22, Hamburg-Altstadt

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Gedenksteine mit Spitze stehen um einen Baum herum.


Hamburgs geografischer Mittelpunkt / Luthereiche

Wenn man es nicht weiß, gibt er sich nicht zu erkennen, der geografische Mittelpunkt Hamburgs. Die Mitte der Hansestadt liegt bei der Luthereiche auf dem Vorplatz der Kirche St. Gertrud im Stadtteil Uhlenhorst. Nicht mal ein kleiner Gedenkstein gibt Aufschluss darüber, an welchem bedeutenden Ort man sich in dieser idyllischen Lage zwischen dem prachtvollen Kirchengebäude und dem Kuhmühlenteich befindet.
Ort: Immenhof 10, Uhlenhorst

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Backsteingebäude mit helleren Backsteinen unten und dunkleren Backsteinen oben, zwei Türmchen und Fahnen auf der Spitze.


Laeiszhof / Pudel-Figur

Über den Dächern Hamburgs blicken in Statuenform Götter, Kaiser, Könige oder Bischöfe auf die Straßen der Stadt. Nicht so am Giebel des Laeiszhofes, dem Firmensitz der Reederei F. Laeisz, wo eine andere Gestalt in stoischer Ruhe zwischen den zwei Türmen des Gebäudes sitzt – ein Pudel. Mit dem wuscheligen Vierbeiner hoch über der Trostbrücke setzte Carl Laeisz seiner Frau, die er liebevoll "Pudel" nannte, ein kleines Denkmal.
Ort: Trostbrücke 1, Hamburg-Altstadt 

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