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Digitale Stadt Städtische Digitalisierungsprojekte

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Hier finden Sie eine Auswahl von Projekten, die einen ersten Einblick in das breite Spektrum städtischer Digitalisierungsprojekte geben.

Städtische Digitalisierungsprojekte

Ausbau des digitalen „Rückgrats“

Datennetzwerke (z.B. Breitband, Glasfaser, Mobilfunk/5G, WLAN, LoRaWAN) bilden die technische Basis für die digitalen Lösungen der Stadt. Sie sind zugleich Teil einer zeitgemäßen Grundversorgung für die Bevölkerung und werden daher weiter ausgebaut.

Building Information Modeling (BIM)

Der Senat wird die digitale Arbeitsmethodik Building Information Modeling (BIM), in allen am Bau beteiligten öffentlichen Organisationen Hamburgs einführen. Durch BIM werden über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks (Planen, Bauen und Betreiben) alle relevanten Bauwerksdaten in einem intelligenten Bauwerksinformationsmodell vereint.

Bürgerbeteiligung

Im Projekt Digitale Partizipation (DIPAS) vereinen Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW), Landesbetrieb für Geoinformation und Vermessung (LGV) und das CityScienceLab der HCU das ein Online-Beteiligungstool und digitale Planungstische zu einem integrierten medienbruchfreien System für die informelle Bürgerbeteiligung. Es wird fortlaufend entwickelt und um neue Funktionen erweitert.

Daten-Governance & Open Data

Für die systematische Nutzung, Vernetzung und Verarbeitung städtischer Datenbestände sowohl in der Urban Data Platform als auch in anderen Systemen brauchen datengetriebene Projekte und Anwendungen einheitliche Leitlinien, Standards und Prozesse. Diese wird Hamburg im Rahmen einer Daten-Governance gemeinsam mit seinen städtischen Partnern innerhalb und außerhalb der Verwaltung schrittweise ausformulieren und verbindliche Leitlinien und Standards etablieren. Hamburg steht dabei neben einem hohen Niveau bei Datenschutz und Informationssicherheit auch für die Offenheit von Verwaltungsdaten (Open Data) und trägt insbesondere durch das Hamburger Transparenzgesetz mit dem Transparenzportal kontinuierlich dazu bei, dass das Verhältnis von Bürgerinnen und Bürgern und Staat von Vertrauen und einer gelebten Veröffentlichungskultur geprägt ist.

Digital Health Hub Hamburg

Im Digital Health Hub Hamburg der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH arbeiten etablierte und junge Unternehmen der Gesundheits-, Digital- und Kreativwirtschaft mit Hochschulen zusammen, um Ideen für digitale Innovationen für das Gesundheitswesen z. B. unter Einsatz von VR, AR oder KI zu entwickeln.

Digitale Vernetzung im Arbeitsschutz

Digitale Mitteilungen, Anzeigen und Anträge im Arbeitsschutz (z. B. Asbestsanierung, Arbeitszeitgesetz, Mutterschutzanzeigen, Kinder- und Jugendarbeit) werden für Unternehmen in Hamburg entwickelt und den Behörden anderer Bundesländer zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) zur Verfügung gestellt. Mittelfristiges Ziel ist es, Arbeitgebern eine vollständig digitale Bearbeitung aller Anträge und Mitteilungen im Arbeitsschutz zu ermöglichen.

Digitaler Bauantrag 2.0: Mit dem Vorhaben Digitaler Bauantrag 2.0 wird ein schlankes Antragsverfahren bereitgestellt. Durch eine Umsetzung des Online-Dienstes Digitaler Bauantrag wird es Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen künftig ermöglicht, ihre Bauanträge papierlos zu stellen.

DigITAll

Das Projekt DigITAll verbindet, digitalisiert und strukturiert verschiedene Anwendungen und Prozesse aus dem Themenfeld "Straßenbau in Hamburg". DigITAll schafft mit dem Teilprojekt "Cockpit-Lösung" erstmalig die Möglichkeit, Informationen zu Bauvorhaben diverser Unternehmen und Behörden auf einen Blick vollautomatisch anzuzeigen und auf Optimierungs- und Abstimmungsbedarfe hinzuweisen. Der zentrale Kommunikations- und Informationskanal trägt somit zu einem besseren Verkehrsfluss sowie einer Vereinfachung der Bauplanung bei.

DigitalPakt Schule: Über einen Fünfjahreszeitraum werden die Schulen mit moderner digitaler Infrastruktur ausgestattet: Schnelles WLAN in jedem Unterrichtsraum, das auch von den privaten Mobiltelefonen und Tablets angesteuert werden kann, dazu eine ausreichende Zahl an Präsentationsmedien und mobilen Endgeräten. Parallel erfolgen eine Fortbildungsoffensive und die Überarbeitung der Bildungspläne gemäß der Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz.

Führerschein-Tausch

Aufgrund EU-rechtlicher Vorgaben müssen ab 19. Januar 2022 gestaffelt bis zum Jahr 2033 alle Führerscheininhaberinnen und -inhaber über einen zeitlich befristeten Führerschein im Kartenformat verfügen. Um die mehreren hunderttausend betroffenen Personen in Hamburg ohne Behördengang mit den neuen Dokumenten zu versorgen, wird ein Online-Dienst zur Beantragung und Aushändigung etabliert. Kooperationspartner ist dabei unter anderem die Bundesdruckerei.

H³ – Health Harbor Hamburg

Ziel ist die gemeinschaftliche Entwicklung der digitalen Vernetzung der Hamburger Gesundheitsakteure. Es handelt sich dabei um einen laufenden Prozess, in dem bestehende Lösungen eingebunden und Parallelstrukturen vermieden werden sollen. Beteiligt sind neben Vertretern von Krankenhäusern und Krankenkassen auch die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg und die Ärztekammer Hamburg.

Intelligente Verkehrssysteme (ITS)

Zur Steigerung der Attraktivität und Optimierung der Verkehrsabläufe kommt der Digitalisierung im Mobilitätsbereich eine bedeutende Rolle zu. Mit einer ganzheitlichen und verkehrsträgerübergreifenden ITS-Strategie seit dem Jahr 2016 sowie der erfolgreichen Bewerbung für einen ITS-Weltkongress in Hamburg 2021 wird Hamburg eine Vorreiterrolle beim Einsatz von innovativen Technologien im Mobilitätsbereich einnehmen. Derzeit sind über 70 laufende ITS-Projekte in Hamburg in der Umsetzung mit dem Ziel, die Mobilität effizienter, umweltfreundlicher oder komfortabler zu gestalten.

Nutzerfreundliche Services für die Stadt

Bis Ende 2022 sollen im Zuge der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) alle Verwaltungsdienstleistungen digital abrufbar sein. Das Amt für IT und Digitalisierung stellt dabei mit Leitlinien und standardisierten Prozessen sicher, dass die Nutzerbedürfnisse bei der Entwicklung der Services im Mittelpunkt stehen.

Startup- und Innovationsförderung

Die interaktive, digitale Plattform „beyourpilot – Startup Port Hamburg“ soll innovative Gründungen in Hamburg und der Region in Zahl und Qualität steigern und bindet dabei die Angebote der beteiligten Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein. Über die Öffnung städtischer Infrastrukturen soll zudem Innovation in der Medien-, Digital- und Kreativwirtschaft gezielt gefördert werden: Das „Cross Innovation Lab“ der Hamburg Kreativgesellschaft transferiert maßgeblich kreatives Know-How in tradierte Branchen. nextMedia.Hamburg etabliert ein „Prototyping Lab“ mit der Universität Hamburg, der HAW, der Hamburg Media School sowie der FH Wedel, in dem Unternehmen mit neuen Technologien mittels Prototypen experimentieren können.

Projekt Perle und Online-Wache

Mit der Erneuerung der Leitstellen von Feuerwehr und Polizei wird das Ziel verfolgt, die Einsatzlenkung zu verbessern. Das heißt, die Veranlassung und Steuerung der Einsätze insbesondere nach Notrufen unter den Rufnummern 110 und 112 und die Notrufannahme zu optimieren. Dazu soll für Feuerwehr und Polizei eine gemeinsame, moderne, leistungs- und zukunftsfähige Technik, bestehend aus Einsatzleit-, Kommunikations- und Geoinformationssystem, beschafft und implementiert werden.

Die Polizei wird ihre Online-Dienst-Angebote weiter ausbauen, um den Bürokratie- und Verwaltungsaufwand für die Menschen in unserer Stadt so gering wie möglich zu halten. Die Nutzerfreundlichkeit der bestehenden „Online-Wache“ wird zum Beispiel durch Verringerung des Eingabeaufwands weiter vereinfacht.

Rettungsleitstelle und Telenotarztsystem im Rettungsdienst der Feuerwehr

Multimediale Technik soll ermöglichen, dass Anrufer, Notfallsanitäter, Notärzte und Zentrale Notaufnahmen als Teile der Rettungskette gemeinsam Notfallpatienten behandeln können. Ziele sind ärztliche Beratung und Anleitung des Anrufers und die sofortige ärztliche Beratung der Einsatzkräfte und ggf. Einbindung einer spezialisierten Notaufnahme bereits vor dem Eintreffen in der Klinik.

Zentrale Plattform für Online-Verwaltungsdienste

Durch die Online-Service-Infrastruktur (OSI) haben Hamburgs Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen einen zentralen Zugang zu allen Online-Diensten der Hamburger Verwaltung und zukünftig auch zu Online-Diensten des Bundes und anderer Länder. OSI ist die technische Grundlage für die Umsetzung aller Online-Verwaltungsdienste. Dabei setzt Hamburg mit OSI auf einen „modularen Charakter“, damit neue technische Anforderungen schneller umgesetzt und Online-Dienste einfacher, schneller und kostengünstiger erstellt werden können.

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