An die Wände - fertig - grün Mehr begrünte Fassaden für unsere Stadt

Es gibt viele gute Gründe für eine begrünte Fassade. Damit noch mehr Gebäude davon profitieren, hat der Senat die neue Strategie „Grüne Fassaden“ vorgelegt. Es gibt sogar eine finanzielle Förderung.

Fassadengrün Vision Grindelallee

Mehr begrünte Fassaden für unsere Stadt

Grüne Fassaden und Dächer sind richtige Alleskönner: 

  • Eine Fassadenbegrünung schützt die Wand gegen Umwelteinflüsse und mancherorts gegen Graffiti. 
  • Sie regelt die Wärme im Haus und spart dadurch Kosten und Energie für Heizung und Klimaanlage. An heißen Tagen bleibt der Innenraum angenehm kühl, und im Winter wird die Wärme innen gehalten.
  • Eine begrünte Fassade schluckt den Schall und macht Quartiere deshalb leiser.
  • Sie kann grüne Orte schaffen, an denen sich viele Menschen gerne und länger aufhalten und zusammenkommen.
  • Fassadenbegrünung mit Pflanzen aus essbaren bzw. nutzbaren Teilen erweitert die Möglichkeiten für das beliebte „Urban Gardening“.
  • Begrünte Fassaden reinigen die Luft und produzieren Sauerstoff.
  • Durch ihre hohe Verdunstungsleistung befeuchten und kühlen sie die Luft.
  • Wandbegrünungen erhöhen die Artenvielfalt. Vögel können nisten, Insekten finden Nahrung und die Natur kommt zurück in die Stadt.
  • Und begrünte Fassaden können natürlich auch zur architektonischen Gestaltung von Gebäuden eingesetzt werden.

Grüne Fassaden sorgen also für ein besseres Stadtklima, erhöhen die Naturvielfalt und werten das Stadtbild auf. Mit Hamburgs Strategie „Grüne Fassaden“ gibt die Stadt nun gezielt Anstoß für den Bau von mehr Fassadenbegrünungen. Ziel der Strategie „Grüne Fassaden“ ist es, eine große Anzahl begrünter Fassaden in der Stadt in Ergänzung zu Parks zu schaffen. Die Strategie ist ein Baustein des Maßnahmenpaketes zur Anpassung der Freien und Hansestadt Hamburg an den Klimawandel.


Hamburg fördert Gründächer und grüne Fassaden von 2024 bis 2027 mit insgesamt 3,5 Millionen Euro. Wer sich für eine Begrünung der Fassade entscheidet, kann bis zu 60 Prozent der Kosten (beziehungsweise maximal 100.000 Euro) als Zuschuss von der Stadt erhalten. 

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