Der Tatortreiniger Neue Folgen mit Bjarne Mädel

Dem längst zur Kultfigur gewordenen Schotty geht auch in der neuen und zugleich letzten Staffel der Serie die Arbeit nicht aus: In vier neuen Folgen ist er noch einmal als Tatortreiniger in und um Hamburg unterwegs.

Schotty putzt wieder

Schotty putzt noch einmal

Der Tatortreinger alias Schotty ist wieder im Einsatz. Für die finale Staffel steht Bjarne Mädel als Fachmann Schotty für das Säubern von Tatorten in vier neuen Folgen vor der Kamera. Die erste Episode der 7. Staffel läuft am 18. Dezember 2018 um 22 Uhr im NDR. Direkt im Anschluss ist die zweite Folge zu sehen. Weiter geht es dann am 19. Dezember 2018 mit zwei weiteren Episoden. 

In der Staffel wird selbst der hartgesottene Schotty an seine Grenzen gebracht, als er es mit scheinbar übersinnlichen Aufträgen zu tun bekommt. Neben ihm spielen in der finalen Staffel unter anderem Olli Schulz, Thomas Niehaus, Angelika Richter oder Lina Beckmann mit. 

Nach der siebten Ausgabe müssen sich die Fans zumindest von neuen Geschichten um Schotty und seine skurrilen Begegnungen verabschieden. Kurz vor der offiziellen Ausstrahlung hatte Drehbuchautorin Mizzy Meyer alias Ingrid Lausund erklärt, das man aufhören solle, wenn es am Schönsten ist und damit das Ende der Serie bestätigt. 

Vier neue Folgen

"Currywurst": Schotty putzt in einer Kunstgalerie, wo er Einblick in die Welt der Kunst, des Geldes und der Wertigkeit der Dinge an sich bekommt. Am Ende wird er zwar fast selbst zum Opfer des Kunstbetriebes. Doch Schotty wäre nicht Schotty, wenn er die Galerie nicht mit einem Bild unter dem Arm verließe.

"Rebellen": Schotty trifft auf alte Bekannte, seine Kumpel Didi und Frido. Auf den ersten Blick entwickelt sich ein harmloses Gespräch, doch dann führen die merkwürdigen grauen Dinger an den Füßen zu einem skurrilen Geschehen.

"Der Kopf": Schotty muss in der Wohnung eines Komapatienten putzen und findet sich auf einmal in dessen Gehirn wieder. Abschalten oder leben lassen - was empfindet jemand, der noch nicht einmal seine eigenen Augenlider bewegen kann? Und ist eine Patientenverfügung vielleicht doch keine so gute Idee?

"Einunddreißig": Schotty hat schon Mühe, die angegebene Adresse zu finden. Und dann begegnet er plötzlich Menschen, die er aus früheren Jobs kennt. Aber kennen die ihn noch? Wo ist er eigentlich? Am Ende schwebt Schotty in Lebensgefahr. Oder ist auch das nur Teil eines Spieles, das er nicht versteht?

Feiner Humor trotz makaberer Thematik

Bjarne Mädel, der mit seiner Paraderolle in der Comedy-Sendung "Stromberg" seinen Durchbruch feierte, steht als Tatortreiniger unter der Regie von Arne Feldhusen vor der Kamera. In der Figur des Schotty muss er sich dabei mit dem Wegputzen menschlicher Überreste beschäftigen. Dass es sich dabei allerdings in keiner Weise um eine typische Krimiserie handelt, wird dem aufmerksamen Zuschauer sicherlich schnell klar. Situationskomik, ein feiner, auch mal makaberer Humor zeichnen die 30-minütigen Folgen des Tatortreinigers aus.

Treue Besetzung

Getreu dem Motto "never change a winning team" führte Arne Feldhusen in allen sieben Staffeln Regie, die Drehbücher stammen allesamt von Mizzy Meyer und Bjarne Mädel ist als Hauptfigur Schotty nicht zu ersetzen. Mit ihrer Originalität hat sich die Serie schnell einen Kultstatus erarbeitet: In den vergangenen Jahren wurde sie unter anderem mit dem Grimmepreis 2012 und 2013, dem Jupiter Award 2013 als beste deutsche Serie und 2012, 2016 und auch 2017 mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet. 


hamburg.de empfiehlt

Kulturlandschaft

Branchen Online-Suche