Heizungssysteme Wo kommt die Wärme her?

Es gibt viele Möglichkeiten, das Haus, die Wohnung oder andere Räume im kalten norddeutschen Winter zu heizen. Welche Technologie lohnt sich für Ihre individuellen Bedürfnisse und wie heizt man nachhaltig und klimafreundlich? Können Sie eine Förderung für Ihre Heizung erhalten? Was ist der Brennwert? Lesen Sie über verschiedene Arten zuhause zu heizen.

Heizungen - Wir stellen die gängigsten Heizungsarten vor

In Hamburg kann sicher kaum jemand in der kalten Jahreszeit ganz ohne Heizung auskommen. Man würde jämmerlich frieren. Sie wollen Ihren Heizkörper erneuern, reparieren oder gleich eine neue Heizung kaufen? Haben Sie sich schon mit den Themen Heizungskauf und Kesseltausch beschäftigt? Haben Sie sich vielleicht sogar schlaugemacht, für welche Technologien man eine Förderung erhalten kann? Es gibt unterschiedliche Arten zu heizen. Die einen sind günstiger, die anderen energiesparend und ökologisch nachhaltig, wieder andere schonen die Gesundheit, aber das alles muss sich nicht widersprechen. 

Zentralheizung

Wie in vielen Millionen Haushalten in Europa üblich, wird meistens von einem Heizungskeller aus mit einer zentralen Anlage das gesamte Gebäude mit Wärme versorgt. Die Wärme, die im Heizkessel produziert wird, verteilt sich über die in den einzelnen Wohnungen und Zimmern verteilten Heizkörper, wo sie meist über ein Thermostat individuell geregelt werden kann. Das sagt jedoch noch nichts über die sehr wichtige Wahl des Brennstoffs beziehungsweise des Heizsystems aus, die im folgenden vorgestellt werden. Die Bundesregierung fördert die Modernisierung von Zentraheizungssystemen und moderne Brennwertkessel.

Nachspeicherheizung

Die elektrische Speicherheizung gilt als nicht mehr zeitgemäß, ineffizient und mitunter gesundheitsschädlich. Trotzdem ist sie noch in vielen Hamburger Haushalten zu finden. Sie gibt ihre Hitze nachts ab und kann mit einem Thermostat eingestellt werden. Eine kurzfristige Regulation der Temperatur ist nur begrenzt über ein Gebläse möglich, man kann sie nicht auf- und abdrehen. Trotz des günstigen Nachtstroms, mittels dessen sie heizt, fallen oft hohe Nachzahlungen an. Wer mit Nachtspeicher heizt, sollte zusätzlich für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen, mit Gefäßen aus denen Wasser verdunstet oder einem Luftbefeuchter. Vorteile sind, dass keine Lagerung von Brennstoff notwendig ist, sowie kein zusätzlicher Gasanschluss oder Schornstein bei geringem Wartungsbedarf.

Brennwertheizung

Dagegen ist die Brennwertheizung sparsam und umweltfreundlich. Die Wärme wird hier nicht nur durch das Abbrennen des eingesetzten Brennstoffs produziert, es werden die entstehenden Abgase zusätzlich zum Heizen genutzt. Diese kompakten, platzsparenden und leise operierenden Geräte garantieren hohen Wohn- und Warmwasserkomfort.

Gasheizungen und Ölheizungen

Die meisten Heizungen in Deutschland sind Gasheizungen, gefolgt von Ölheizungen, die auch beide ihre Vorzüge haben. Millionen Deutsche vertrauen auf diese Technik. Gasheizungen gelten als eine moderne Technik, sind effizient und preiswert. Sie lassen sich sich mit erneuerbaren Energien kombinieren und können auch in Altbauten bei Modernisierung und Sanierung eingebaut werden. Die modernste und nachhaltigste Variante ist die Brennwert-Gasheizung, die auch in kleine Nischen passen und als Etagenheizungen verwendet werden. In Deutschland wird die Installation umweltfreundlicher Gasheizungen mit Zuschüssen gefördert. Zu den Nachteilen gehört der Sicherheitsaspekt mit dem Restrisiko einer Gasexplosion.

Besonders Ölheizungen gelten als relativ sparsam und ressourcenschonend. Sie laufen mit einem Ölheizkessel und sind beispielsweise in Zeiten der Energiewende mit Solarthermie-Technologie kombinierbar. Sie können dabei von der staatlichen Öl-Brennwertkessel-Förderung profitieren. Ein Nachteil sind die stark schwankenden Ölpreise.

Elektroheizung

Andere Menschen schwören auf die Elektroheizung, die sauber ist, aber sehr viel Strom zieht. Die Anschaffung ist vergleichsweise günstig, aber der Betrieb als Zentralheizung lohnt sich fast nie wegen der hohen Betriebskosten. Bei sehr kurzfristigem und unregelmäßigem Heizbedarf in einem Raum, kann das direkte Heizen mit elektrischem Strom dennoch sinnvoll sein.

Andere Heizmethoden

Periodisch angeliefert wird der Brennstoff bei Pelletheizungen, die Pressholz verbrennen oder Hackschnitzelheizungen, die mit sogenannten Holhackschnitzeln als biogenem Brennstoff betrieben werden. Auch bei diesen Techniken gibt es relativ hohe staatliche Förderungen und der Brennstoff ist günstig bei einer exzellenten Klimabilanz. Die Pelletheizung nimmt allerdings viel Raum in Anspruch und es gibt eine nicht unwesentliche Geruchsentwicklung.

Was lohnt sich für Sie? Finden Sie es heraus, die Hamburger Experten im Bereich Heizung und Sanitär beraten Sie gerne! Egal, ob sie sich nun für eine neue oder bewährte Technik entscheiden oder noch mit dem guten alten Kamin heizen - wir wünschen Ihnen, dass Sie es im hanseatischen Winter stets warm haben!