Beschreibung der Leistung
Die Photogrammetrie (Bildmessung) ist ein Mess- und Auswerteverfahren, um aus Fotografien und genauen Messbildern eines Objektes seine räumliche Lage oder dreidimensionale Form zu bestimmen.
Derzeitige Anwendung im LGV liegt vorrangig in der Luftbildphotogrammetrie.
Luftbilder sind längst zum unentbehrlichen Hilfsmittel für die Kartographie und andere Anwendungsbereiche geworden.
Das gesamte Stadtgebiet wird jedes Jahr durch Senkrechtaufnahmen im RGBI-Farbraum dokumentiert.
Inhaltlich lässt sich alles erfassen, was im Luftbild sichtbar ist.
Beispielhaft seien hier:
- Veränderungen der Topographie in Form von Bruchkanten (Kaimauern, Böschungen),
- die Geometrie der Dachlandschaften für das 3D-Stadtmodell,
- Inhalte von Bestandsplänen nach Normierungskatalog,
- die geometrische Abtrennung von versiegelten Flächen oder
- auch die Standortbestimmungen für Bäume genannt.
Die Auswertungen erfolgen dabei georeferenziert nach Lage und Höhe in laubfreiem Bildmaterial aus Frühjahrsbildflügen.
Die Senkrechtaufnahmen der Befliegungen liegen für die stereoskopische Luftbildauswertung in digitaler Form im TIFF-Format vor.
Standardmäßig werden aus diesen Befliegungen Digitale Orthophotos abgeleitet (siehe Link).