Voraussetzungen
Es besteht Lebensgefahr oder sonstiger Zweifel am Gesundheitszustand eines Menschen.
Die 112 sollte in allen lebensbedrohlichen Notfällen von Ihnen gewählt werden, bei denen schnelle medizinische Hilfe erforderlich ist. Dazu gehören:
- Herz-Kreislauf-Stillstand: Wenn jemand bewusstlos ist und nicht mehr atmet.
- Schwere Unfälle: Verkehrsunfälle, Stürze aus großer Höhe, schwere Verbrennungen oder Ertrinkungsunfälle.
- Akute Erkrankungen: Plötzliche starke Schmerzen in der Brust, Verdacht auf Schlaganfall, schwere allergische Reaktionen, Vergiftungen.
- Schwere Verletzungen: Tiefe Schnitt- oder Stichverletzungen, schwere Knochenbrüche.
- Komplikationen bei chronischen Krankheiten: Verschlechterung des Zustands bei bekannten schweren Erkrankungen wie Asthma, Diabetes oder Epilepsie.
Es ist wichtig zu beachten, dass die 112 für Notfälle vorgesehen ist.
Wenn Sie bei weniger dringenden medizinischen Problemen und Hilfeersuchen die Notrufnummer wählen, so blockiert dies eventuell die Erreichbarkeit für einen anderen Notruf.
Benötigte Unterlagen
Zu Beachten
Die 116 117 ist die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Deutschland. Diese Nummer sollte von Ihnen gewählt werden, wenn Sie medizinische Hilfe außerhalb der regulären Sprechzeiten benötigen, aber es sich nicht um einen lebensbedrohlichen Notfall handelt. Beispiele hierfür sind:
- Akute, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden: Fieber, Erkältung, leichte Verletzungen.
- Erkrankungen, die nicht bis zur nächsten regulären Sprechzeit warten können: Plötzliche Verschlechterung von chronischen Krankheiten, akute Schmerzen.
- Medizinische Beratung: Wenn man unsicher ist, ob ein Arztbesuch notwendig ist.
Fristen
Keine