Services rund ums Fahrrad Fahrrad parken und reparieren

Ob es um spontanes Mieten eines Fahrrads, Reparaturen oder sicheres Parken geht: Hamburg bietet einige nützliche Services für Fahrradfahrer an. Kennen Sie zum Beispiel die Bike+Ride Stationen? 

Fahrrad Services in Hamburg: Stadtrad, B+R, Fahrrad parken

Hamburg unterstützt Fahrradfahrer 

Fahrradfahren soll für Hamburger und Besucher so einfach wie möglich gestaltet werden. Deshalb bietet Hamburg viele Möglichkeiten, Fahrräder zu mieten, eigene Räder sicher zu parken, zu reparieren oder Schäden auf Hamburgs Straßen zu melden. 

Melde-Michel 

Der Melde-Michel bietet die Möglichkeit, Schäden an der öffentlichen Infrastruktur einfach zu melden. Egal, ob eine Straßenlaterne nicht leuchtet oder ein Loch im Asphalt ist – beim Melde-Michel sind Sie an der richtigen Adresse. Dabei kann der Hinweis ganz bequem online erfolgen. 

Stadtrad in Hamburg 

Wer kein eigenes Rad besitzt und spontan und unkompliziert ein Fahrrad leihen möchte, der kann sich schickes rotes Hamburger StadtRAD nehmen. Die Ausleihstationen befinden sich an vielen S- und U-Bahnhöfen, in größeren Wohnquartieren, Geschäftsvierteln und an wichtigen Freizeit- und touristischen Einrichtungen. Insgesamt sind über 200 Stationen im gesamten Stadtgebiet verteilt. Ausleihen kann man die Räder per App oder Anruf. Die Rückgabe ist an jeder beliebigen Station möglich. 

Bike+Ride (B+R) 

Mit dem Rad zum Bahnhof - und dann? Wer sein geliebtes Fahrrad sicher verwahrt wissen möchte, der stellt es in eine Bike+Ride Anlage (B+R). An allen Haltestellen von U- und S-Bahnen, an vielen Bushaltestellen sowie an einigen Fähranlegern gibt es sowohl kostenlose, frei zugängliche Abstellanlagen als auch abschließbare Mietplätze. 

Öffentliche Luftpumpen 

Über 20 öffentliche Luftpumpen helfen, wenn dem Rad unterwegs mal die Luft ausgeht. Sowohl das Bezirksamt Hamburg-Mitte als auch das Bezirksamt Eimsbüttel betreiben bereits mehrere öffentliche Luftpumpen. Hinzu kommen weitere öffentliche Luftpumpen, die in Kombination mit öffentlichen Toiletten eingerichtet wurden. So sind die Hamburger immer mit prallen Reifen auf dem Fahrrad unterwegs.

Fahrradhäuschen 

Voraussetzung für eine regelmäßige Fahrradnutzung sind diebstahl-, vandalismus- und witterungsgeschützte Abstellmöglichkeiten an der Wohnung. Vor allem in Altbaugebieten, gibt es oft keinen geeigneten Platz in Kellern, Hinterhöfen oder Garagen. Auf der Straße abgestellte Fahrräder sind Wind und Wetter ausgesetzt und außerdem nachts nicht versichert, auch wenn sie angeschlossen werden. Abhilfe kann ein abschließbares Fahrradhäuschen in unmittelbarer Nähe zum Wohnhaus schaffen. In Hamburg gibt es bereits über 400 private Fahrradhäuschen, die auf öffentlichem Grund stehen und von den Bezirksämtern finanziell gefördert werden.

Fahrrad Reparatur

Ein wenig Öl für die Kette und Kaffee und Kuchen zur Stärkung - in Fahrrad-Cafés kann man eine entspannte Pause einlegen, während das Rad repariert wird oder man sich nach Ersatzteilen und Zubehör umsieht. Fahrrad-Cafés gibt es in vielen Hamburger Stadtteilen. Ausprobieren lohnt sich. 

Kampagnen für den Radverkehr

Der Senat möchte in Hamburg ein Willkommensklima für Radfahrerinnen und Radfahrer schaffen und deshalb eine langfristige und facettenreiche Kampagne starten, die die Vorteile des Fahrrads als städtisches Verkehrsmittel ins Gespräch bringt. Eine solche Kampagne soll das positive Image des Radfahrens stärken und zu einer häufigeren Fahrradnutzung motivieren.

Vor dem Hintergrund, dass das Thema Radfahren zum einen zu einem positiven Stadtgespräch gemacht werden soll und zum anderen das Thema Verkehrssicherheit auch im kommunikativen Bereich enorm an Bedeutung gewonnen hat, wurde die Kampagne mit zwei Schwerpunktsetzungen, einer Marketingkampagne und einer Sicherheitskampagne, strukturiert.

Die Marketingkampagne wird über die neuen Angebote in der Stadt zum Radfahren informieren und Lust auf das Radfahren in der lebenswerten Stadt Hamburg machen. Die Sicherheitskampagne stellt die Themen Verkehrssicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme in den Fokus. Beide Kampagnen werden verzahnt und inhaltlich aufeinander aufgebaut. Verbindendes Element ist dabei das bedeutsame Themenfeld Miteinander. Dieses wird durch beide Kampagnen aufgegriffen. Das Gemeinschaftsgefühl aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf den Straßen soll durch die Kampagnenmaßnahmen verbessert werden. Der gegenseitige Respekt und das Miteinander auf der Straße von Autofahrerinnen und Autofahrern, Passantinnen und Passanten sowie Radfahrerinnen und Radfahrern sollen gefördert werden.