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Infoblatt für Berufsgruppen mit Kunden- und Patientenkontakt Trotz Covid 19 gemeinsam gesund bleiben – auch mit Ausnahmeregelungen

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Zurzeit gelten in der Freien und Hansestadt Hamburg besondere Abstandsregeln. Es besteht zusätzlich die Verpflichtung, im öffentlichen Personennahverkehr, im Einzelhandel, in der Gastronomie oder bei Arztbesuchen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
Bei diesen Regeln sind aber auch Ausnahmen erforderlich.

Einfacher Mund-Nasen-Schutz Einfacher Mund-Nasen-Schutz, mit dem man seine Mitmenschen vor den eigenen Atemtröpfchen schützt. Zum Selbstschutz vor einer Corona-Infektion ist er eher nicht geeignet.

Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen

Gemäß der Corona-Verordnung (§4 Absatz 1 Nummer 8) ist der gemeinsame Aufenthalt von Personen an öffentlichen Orten gestattet, wenn diese im Zusammenhang mit der Betreuung und Versorgung von hilfebedürftigen Personen steht, soweit Betreuung nicht anders möglich und nicht gesondert eingeschränkt ist. Mit der aktuellen Auslegungshilfe zu dieser Regelung wurde nun klarstellend aufgenommen, dass dies auch Gebärdensprachsprachdolmetscherinnen und Gebärdensprachdolmetscher oder sonstige Assistenzen umfasst. 

Bei der Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung gibt es insbesondere dann eine Ausnahme, wenn Menschen aufgrund von Vorerkrankungen, wie Asthma, den erhöhten Atemwiderstand der Mund-Nasen-Bedeckung nicht ertragen können. Des Weiteren sind z. B. gehörlose und schwerhörige Menschen bei der Kommunikation zwingend darauf angewiesen, von den Lippen ihres Gegenübers ablesen zu können. Es entfällt zwar nicht die Maskenpflicht, aber unter Einhaltung der Abstandsregelung (mindestens 1,5 Meter) kann die Mund-Nasen-Bedeckung für ein Gespräch abgenommen werden. Auf diese Weise sind wichtige Arztbesuche, aber auch Einkäufe ohne zusätzliche Barrieren möglich.
Menschen, die behinderungsbedingt keinen Abstand halten können, sind von der Abstandsregelung ausgenommen. 

So unterstützen Sie richtig:

1. Bitte informieren Sie Ihre Beschäftigten über die Ausnahmeregelungen.

2. Schaffen Sie individuelle Lösungen, die der jeweiligen Situation Rechnung tragen.

3. Ermutigen Sie Ihre Beschäftigten, im Arbeitsalltag bei Mitbürgerinnen und Mitbürgern bzw. im Kundenkreis um Verständnis für die Ausnahmeregelungen zu werben.

Setzen Sie sich daher bitte aktiv für die Inklusion aller Bürgerinnen und Bürger ein und stellen sicher, dass auch Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen an all Ihren Angeboten teilhaben können. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit aller Hamburger Bürgerinnen und Bürger. 

 

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