Perspektiven für Gehörlose

Einladung / Hinweis an die Medien

Senatskoordinatorin Blumenthal: Chancen behinderter Menschen verbessern – Stadthaushotel handelt

Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen – Perspektiven für Gehörlose – FHH

Gehörlosen-Piktogramm

„Die Verbesserung der beruflichen Chancen von behinderten Menschen muss ein Schwerpunkt bei der Integration von behinderten Menschen sein“, unterstreicht die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Antje Blumenthal.

Mit dieser Zielsetzung entwickelte die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz – vertreten durch das Integrationsamt – gemeinsam mit team.arbeit.hamburg eine weitere Qualifizierungsmaßnahme für diesen Personkreis in Hamburg.

In der zweijährigen Maßnahme sollen insbesondere arbeitslose Gehörlose die langfristige Perspektive erhalten, in Hamburg am regulären Arbeitsmarkt eine Beschäftigung zu finden.

Im Mittelpunkt der Maßnahme vom Träger "Jugend hilft Jugend – Arbeit gGmbH" steht das barrierefreie Stadthaushotel. Seit seiner Eröffnung im Jahre 1993 lässt es seine Gäste auch von schwerbehinderten Servicekräften betreuen. Im Stadthaushotel sollen zehn Teilnehmer, von denen vier gehörlos sind, umfassend für eine spätere Beschäftigung in der Gastronomie und Hotellerie qualifiziert werden. Nach einer umfassenden Grundausbildung sollen die Projektteilnehmer in andere Betriebe des Hotel- und Gastronomiegewerbes wechseln, um ihr fachliches Wissen zu erweitern.

Alle beteiligten Partner erhoffen sich von der Maßnahme, dass mit diesem sehr betriebsnahen Konzept die ersten zehn Teilnehmer möglichst zügig nach Durchlaufen dieser Ausbildung eine dauerhafte Beschäftigung in diesem Tätigkeitsfeld finden. „Die Hotel- und Gaststättenbetriebe sollten den Absolventen dieser Maßnahme in ihren Betrieben eine reelle Chance geben“, appelliert die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Antje Blumenthal, an die Hotel- und Gaststättenbetriebe in Hamburg.

„Flexibilität und Offenheit sind zwei Qualitätsmerkmale unserer modernen Arbeitsgesellschaft“, sagt Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg. „Das gilt sowohl für Menschen mit Handicap wie auch Arbeitgeber und Mitarbeiter, die mit Ihnen zusammenarbeiten sollen. Es gibt genug Beispiele, wie das funktioniert. Gefragt sind willige Nachahmer.“

Nach Auffassung der Initiatoren kann dieses Projekt beweisen, dass bei einer gezielten Förderung auch besonders benachteiligte schwerbehinderte Menschen ihren Weg am Hamburger Arbeitsmarkt finden können. Gleichzeitig werden Arbeitskräfte ausgebildet in einem Arbeitsfeld, in dem oftmals Arbeitskräftemangel herrscht. Eine Entwicklung, die sich ohne Gegensteuerung weiter verschärfen könnte, denn auch in den kommenden Jahren werden steigende Übernachtungszahlen für die Elbmetropole Hamburg erwartet.

Zur Vorstellung des Projektes von "Jugend hilft Jugend – Arbeit gGmbH" lädt die Senatskoordinatorin Antje Blumenthal ein
am Mittwoch, den 10. Februar 2010, um 15:00 Uhr, in das Café Max B,
Max-Brauer-Allee 166, 22765 Hamburg.


Für weitere Rückfragen stehen Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung:

Herr Horst Weise, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, team.arbeit.hamburg,
Tel. 040 60098-118, horst.weise@arge-sgb2.de

Frau Frauke Prenzler, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Senatskoordinatorin zur Gleichstellung behinderter Menschen,
Tel.: 040 42863-5730, frauke.prenzler@bsg.hamburg.de

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Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen

SKBM