Senatskoordinatorin Blumenthal: Medien können Solidarität und Verständnis zwischen Menschen mit und ohne Behinderung stärken!

„Die bevorstehenden Paralympics 2010 im kanadischen Vancouver können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das Ziel und Streben nach Verständnis und Solidarität zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen zu verstärken“, erklärte jetzt die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Antje Blumenthal.

Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen – Paralympics 2010 – FHH

Logo: Paralympics 2010

Aus diesem Grund hoffe sie auf eine umfangreiche, aktuelle und spannende Berichterstattung in den Hamburger Medien über die Spiele in Vancouver. Die Paralympics verbunden mit einem umfassenden Medienecho sowie erfolgreichen deutschen Wintersportlern werden die Aufmerksamkeit auf Menschen mit Behinderungen richten.

Voraussetzung dafür ist, dass den Sportlerinnen und Sportlern und ihren respektablen Leistungen eine angemessene Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, den Privatsendern, im Internet wie auch in den Printmedien zukommt. Die aktuelle Diskussion um die UN-Behindertenrechtskonvention sollte für alle Beteiligten sowie Verantwortlichen ein weiterer kräftiger Motivationsschub und Anlass für weitere Aktivitäten sein.

Antje Blumenthal, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen Antje Blumenthal, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen

In den vergangenen Jahren war der Umfang der Berichterstattungen zwar immer noch zu gering, angesichts der Tatsache, dass 6,5 Millionen Menschen in Deutschland mit Behinderungen leben, aber die Tendenz zeigt eindeutig in die richtige Richtung. „Ein Biathlonwettbewerb mit behinderten Sportlern ist mindestens genauso spannend wie ein Biathlonwettbewerb mit 'nichtbehinderten' Sportlern“, betont Antje Blumenthal.

Die Berichterstattung in den deutschen Medien wird die 20 teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler aus Deutschland bei den Wettkämpfen in Vancouver weiter motivieren, Höchstleistungen zu erbringen. „Die Sportler erfahren, dass sie nicht nur durch Anfeuerung der Zuschauer an den Pisten unterstützt werden, sondern auch durch das Mitfiebern vieler Angehöriger und Zuschauer in den heimischen Wohnzimmern oder anderen Orten Motivierung bekommen“, so Antje Blumenthal.



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