„Gemeinsam lernen – mit und ohne Behinderung!“ Jakob Muth-Preis für inklusive Schule

Bildungssenatorin Goetsch und Senatskoordinatorin Blumenthal rufen Hamburger Schulen zur Teilnahme auf

Gemeinsam lernen – mit und ohne Behinderung! Unter diesem Motto zeichnet der "Jakob Muth-Preis für inklusive Schule" im Jahr 2010 wieder bundesweit Schulen aus, die behinderte und nichtbehinderte Kinder vorbildlich zusammen unterrichten. Projektträger sind der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, die Bertelsmann Stiftung und die Deutsche UNESCO-Kommission.

Logo: Jakob Muth-Preis für inklusive Schule

Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen – Jakob Muth-Preis – FHH

Bildungssenatorin Goetsch möchte alle Hamburger Schulen ermuntern, an dem Wettbewerb teilzunehmen. „Hamburg geht in der Frage der Inklusion weiter voran. Ab Sommer diesen Jahres können Eltern ihre Kinder mit Behinderungen an einer Regelschule anmelden. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Rechte von Menschen mit Behinderung zu wahren“.

Logo: Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen

Antje Blumenthal, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen: „Mit der Verleihung des Jakob Muth-Preises wird das Engagement der Schulen gewürdigt, die behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam unterrichten. Dies ist genau das Ziel, dass wir mit der Umsetzung der seit 2009 geltenden UN-Behindertenrechtkonvention verfolgen.“

Die Senatskoordinatorin unterstreicht weiter, dass gleich zwei Artikel der UN-Behindertenrechtskonvention mit diesem Preis gewürdigt werden: zum einen der Artikel 24 der Gewährleistung eines integrativen Bildungssystems und zum anderen der Artikel 8 zur Bewusstseinsbildung über die Fähigkeiten und den Beitrag der Menschen mit Behinderungen.

Bewerben kann sich bis zum 14. Mai 2010 jede Schule, die den Weg zur inklusiven Schule beschreitet – unabhängig von Schulform oder Trägerschaft. Die drei ersten Preise sind mit je 3.000 Euro dotiert und werden im November 2010 verliehen. Mit dem Preis soll die Praxis von Schulen bekannter gemacht werden, die eine bessere Teilhabe ermöglichen – unabhängig von Herkunft, Beeinträchtigung oder sonstiger Benachteiligung der Schülerinnen und Schüler, die sie besuchen.

Der Namensgeber Jakob Muth (1927-93) hatte sich als Bochumer Professor schon früh für eine gemeinsame Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder eingesetzt.

Kontakt

Jasmin Eisenhut

Pressesprecherin Schule und Berufsbildung

Pressestelle der Behörde für Schule und Berufsbildung
Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
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Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen

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