Aktuell Kampagne „Deutschland wird inklusiv – wir sind dabei!“ des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung gastierte in Hamburg

Die Kampagne „Deutschland wird inklusiv – wir sind dabei!“ des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, machte in der vergangenen Woche in Hamburg Station. Zusammen mit Hamburgs Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Ingrid Körner, besuchte Hüppe inklusive Beispiele, die sie abends auf einer „Inklusionsparty“ auszeichneten. Die Auszeichnungen gingen an die Ateliergemeinschaft „Die Schlumper“, das Zentrum für Disability Studies der Universität Hamburg und Vertreter der Behörde für Schule und Berufsbildung.

Vertreterinnen und Vertreter des ZeDIS (Zentrum für Disability Studies der Universität Hamburg) Vertreterinnen und Vertreter des ZeDIS (Zentrum für Disability Studies der Universität Hamburg)

Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen – Deutschland wird inklusiv – FHH

„Die Beispiele zeigen, wie Inklusion mit Kreativität und Engagement weiter vorangebracht werden kann. Großes Lob für Ihren Einsatz. Ich hoffe, Sie werden den inklusiven Weg weiter beschreiten“, so Hubert Hüppe an die Vertreterinnen und Vertreter der ausgezeichneten Beispiele.

„Ich freue mich, dass wir in Hamburg vielfältige Beispiele der Inklusion auszeichnen konnten und ich wünsche mir viele Nachahmer, um den Weg zu einer inklusiven Gesellschaft Schritt für Schritt zu gestalten“, so Ingrid Körner.

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Die Schlumper, eine Ateliergemeinschaft von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung, wurden für das Projekt „Schule der Schlumper“ ausgezeichnet. Im Projekt arbeiten die Künstlerinnen und Künstler gestalterisch mit Kindern und Jugendlichen, unter anderem von der integrativen Louise-Schroeder-Schule.

Das Zentrum für Disability Studies der Universität Hamburg bietet seit 2005 barrierefreie Lehrveranstaltungen an. Zum Lehrangebot gehören Seminare und die Ringvorlesung „Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies“. Das Ziel des Zentrums ist, einen inklusiven Studiengang „Disability Studies“ zu entwickeln.

Als drittes Beispiel zeichneten Hüppe und Körner die Hansestadt Hamburg, vertreten durch die Behörde für Schule und Berufsbildung, für ihre Schritte hin zu einem inklusiven Schulwesen aus. Im Schuljahr 2010/2011 hat die Hansestadt mit den 1. und 5. Klassen begonnen, ihr Bildungsangebot inklusiv umzugestalten. Etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler haben das inklusive Angebot im ersten Jahr bereits wahrgenommen. Logo: Inklusionslandkarte

Ausgewählt wurden die Beispiele durch Mitglieder des Inklusionsbeirates, einem Gremium der Koordinierungsstelle des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung zur UN-Behindertenrechtskonvention. Der Inklusionsbeirat besteht fast ausschließlich aus Menschen mit Behinderung. Weitere inklusive Beispiele und Informationen zur Bewerbung sind unter www.inklusionslandkarte.de zu finden. 

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung besucht von 2011 bis 2013 im Rahmen seiner Kampagne „Deutschland wird inklusiv - wir sind dabei!“ inklusive Beispiele in verschiedenen Bundesländern.

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Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen

SKBM