Gleichstellung Inklusive Arbeitswelt – Unternehmen engagieren sich

Auf Einladung der Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Ingrid Körner, haben sich Unternehmen, Selbsthilfeorganisationen, Kammern und Verbände am 28. Januar 2013 im „Dialog im Dunkeln“ getroffen.

Eingang der Ausstellung Dialog im Dunkeln

Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen – Inklusive Arbeitswelt – FHH

Gemeinsam sollen Barrieren aus dem Weg geschafft werden, die bisher die Chancen von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt versperren. „Die UN-Behindertenrechtskonvention mit der Leitorientierung ‚Inklusion‛ beinhaltet das Recht von behinderten Menschen auf Arbeit. In der Realität bereitet dieses aber immer noch erhebliche Probleme“, sagt Ingrid Körner. „Gut ausgebildet und motiviert, haben sie nur geringe oder gar keine Chancen auf einen Arbeitsplatz. Das müssen und wollen wir ändern“, so Ingrid Körner weiter.

Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen haben vom Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt nicht profitiert und die Erwerbsquote ist deutlich zu niedrig. Die Veranstaltung ist ein Anstoß zur Verbesserung dieser Situation. Zunächst haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im lichtlosen Raum ganz persönliche Erfahrungen gemacht. Danach wurde diskutiert, wie Barrieren beseitigt, Chancen konkret verbessert und Unternehmen zielgenau unterstützt werden können. Ein wichtiges Ergebnis war der Startschuss zur Gründung des Netzwerkes „Inklusive Arbeitswelt“. 

Ingrid Körner: „Der Weg zur Inklusion beginnt mit der eigenen Bewusstseinsbildung. Ich würde mich sehr freuen, wenn nach dieser gelungenen Auftaktveranstaltung weitere Unternehmen und Institutionen dem Netzwerk ‚Inklusive Arbeitswelt‛ beitreten und sich aktiv einbringen.“

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Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen

SKBM