Veranstaltung Bergedorf wird inklusiv – Was geht mich das an?

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14.02.2013, 18:00-20:30 Uhr

Die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Ingrid Körner, hat gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg eine Veranstaltungsreihe zum Thema Inklusion in den Hamburger Bezirken gestartet.

Blick auf die Podiumsteilnehmer Blick auf die  Podiumsteilnehmer

Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen – Bergedorf wird inklusiv – FHH

Den Auftakt bildete die Informations- und Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Bergedorf wird inklusiv – Was geht mich das an?“. 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in die Stadtteilschule Bergedorf gekommen, um sich über das „Inklusive Netzwerken“ und das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zu informieren.

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Am Anfang der Veranstaltung stand der mit Spannung erwartete Vortrag von Prof. Dr. Frank Früchtel von der Fachhochschule Potsdam zum Thema: „Wer nie vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke, Vorzüge des Netzwerkens – Philosophie und Methodik der Sozialraumorientierung“.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen u.a. einen Einblick in die Entwicklung des Zusammenlebens von Menschen mit und ohne Behinderung bis in die Gegenwart.

Im Schwerpunkt ging es bei diesem interessanten Vortrag um die anerkannt hohe Professionalität der Dienstleister in der Behindertenhilfe, die nach Meinung Früchtels jedoch auch dazu beiträgt, dass Menschen mit Behinderung von den in ihrem Sozialraum aktiven nicht behinderten Menschen, wie z.B. in Bürger- oder in Sportvereinen, weniger oder gar nicht beachtet werden.

Anschließend widmete sich eine Talkrunde dem Thema: „Was können wir in Bergedorf dafür tun, damit alle Menschen, insbesondere auch Menschen mit Behinderung, an sämtlichen Lebensbereichen selbstverständlich teilhaben können?“ In der lebhaften Talkrunde, die von Birgit Kiupel moderiert wurde, diskutierten:

  • Arne Dornquast, Leiter des Bezirksamtes Bergedorf,
  • Uwe Eigenbrod, Center-Manager City-Center Bergedorf,
  • Anja Paehlke, Leiterin BegegnungsCentrum Haus im Park und
  • Sonja Schilling, Initiative BIWAG in Bergedorf.

Durch Schilderungen aus persönlicher und beruflicher Perspektive wurden Hindernisse, aber auch Chancen auf dem jeweiligen Weg zur Inklusion deutlich.

Herr Dornquast drückte seine Freude darüber aus, dass die erste bezirkliche Veranstaltung in Bergedorf stattgefunden hat. Das Bezirksamt werde Inklusion zukünftig noch deutlicher in den Vordergrund stellen und ein aktiver Partner bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sein.

Herr Eigenbrod hob hervor, dass im City-Center viele Arbeitsplätze zur Verfügung stünden und man nach Wegen suchen solle, verstärkt behinderte Menschen zu beschäftigen. Er werde das aktiv unterstützen. Darüber hinaus müsse man behinderte Menschen verstärkt auch als Kunden wahrnehmen.

Für Frau Paehlke ist Inklusion bereits Tagesgeschäft und Frau Schilling hat aus ihrer Position einer Mitbewohnerin einer Wohngruppe sehr anschaulich darstellt, dass der Umgang mit behinderten Menschen sehr interessant, manchmal auch anstrengend sei.

Aus dem Publikum kamen sehr konkrete, aber auch allgemeine Anregungen. Wichtig sei, dass alle Organisationen und Akteure mitgenommen würden, denn Inklusion brauche viele Mitstreiter.

Logo: Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen

Dieses hat Frau Körner aufgegriffen und den Wunsch geäußert, dass sich in Bergedorf ein „Inklusives Netzwerk“ gründen könnte, das einen ersten Impuls durchaus aus ihrem Haus erhalten könne, falls dies gewünscht sei.

„Interessierte können sich gern bei mir melden.“ Das Fazit von Frau Körner zu der Veranstaltung fiel dann auch positiv aus: „Bezirkliche Veranstaltungen sind wichtig, denn Inklusion findet vor Ort statt. Die Netzwerke sind unabdingbarere Voraussetzung, um die selbstverständliche Teilhabe von behinderten Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen tatsächlich verwirklichen zu können. Ich würde mich über viele aktive Mitstreiter freuen. Der Anfang in Bergedorf ist gemacht und zu meiner Freude auf positive Resonanz gestoßen“.

Für die sehr gelungenen musikalischen Übergänge sorgte die Reha-Jazz-Band.

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