Preisverleihung Senator-Neumann-Preis 2013

Am 21. November 2013 fand in einem feierlichen Rahmen im Hamburger Rathaus die Verleihung des Senator-Neumann-Preises statt. Dieser Preis wird alle fünf Jahre an Initiativen und Projekte vergeben, die sich für ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe einsetzen. Bei der Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen wurden über 50 Bewerbungen eingereicht, die ein Engagement in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen deutlich machen.

Publikum Senator-Neumann-Preis – Preisverleihung am 21.11.2013 Senator-Neumann-Preis – Preisverleihung am 21.11.2013

Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen – Senator-Neumann-Preis – FHH

Direkt zu den drei mit Preisen ausgezeichneten Projekte

Übersicht aller teilnehmenden Projekte

Eine aus sieben Mitgliedern bestehende Jury hat die eingesandten umfangreichen Materialien studiert. Zu der Jury gehörten:

  • Ingrid Körner, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen und Vorsitzende der Jury
  • Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses
  • Heiko Kunert, Geschäftsführer des Blinden - und Sehbehindertenvereins
  • Maya Lindholm, Goldmedaillen-Gewinner im Rollstuhl-Basketball
  • Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel, Vorstand der Patriotischen Gesellschaft
  • Wolfgang Rose, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft
  • Bernd Seguin, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates der Ev. Stiftung Alsterdorf

Die festliche Preisverleihung fand im wunderschönen großen Saal des Hamburger Rathauses statt. Sozialsenator Detlef Scheele begrüßte die über 300 Gäste aus allen gesellschaftlichen Bereichen der Stadt und machte deutlich, dass Inklusion uns alle angeht und nicht ein Thema für einzelne Gruppen oder Bereiche ist. Seine vollständige Rede können Sie hier nachlesen.

Logo: Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen Die Preisverleihung wurde von Ingrid Körner moderiert und von den fröhlichen Klängen des Trios Hilaris umrahmt. Die Gäste begrüßten die Möglichkeit, sich einige Minuten mit ihren Sitznachbarinnen und -nachbarn auszutauschen. Der unmittelbar einsetzende Lärmpegel machte deutlich, dass angeregte Gespräche entstanden.

Die Jury hat sich einstimmig für insgesamt drei Hauptpreise entschieden:

Die Initiative „Zahnärztliche Ausbildung für Gehörlose“, umgesetzt vom Dentologicum und der Zahnärztin Marianela von Schuler-Alarcón erhielt ein Preisgeld in Höhe von 5.000,- Euro. Die Preisträger wurden in einer Laudatio von Heiko Kunert gewürdigt.
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Das Projekt „Theater ohne Grenzen schafft Inklusion“ wird vom Ernst-Deutsch-Theater und seiner Intendantin Isabella Vértes-Schütter durchgeführt und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 5.000,- Euro. Die Laudatorin dieses Projektes war Frau Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel.
mehr zum Projekt „Theater ohne Grenzen schafft Inklusion“

Das Projekt Q8 Altona mit Eine Mitte für Alle wird von der Projektleiterin Karen Haubenreisser der Ev. Stiftung Alsterdorf umgesetzt. Es erhielt ein Preisgeld in Höhe von 10.000,- Euro und wurde von Wolfgang Rose geehrt.
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Allen Preisträgern überreichte Senator Scheele eine Urkunde und Frau Körner das symbolische Preisgeld in Form von kleinen Säckchen mit Schokoladen-Münzen.

Ingrid Körner beendete den offiziellen Teil der Preisverleihung mit einem besonderen Dank an das Landesbildungszentrum für blinde Menschen in Hannover für den kostenlosen Druck des Programmzettels in Brailleschrift. Beim sich anschließenden Treffen der Gäste zum Sekt bzw. anderen Getränken fand ein reger Austausch statt. Den Fotos können Sie vielleicht die entspannte und feierliche Atmosphäre des Nachmittags ansehen.

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Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen

SKBM