Rostocker Erklärung Teilhabereform und Pflegereform gehören zusammen!

Die Beauftragten des Bundes und der Länder verabschieden Forderungen bei ihrem Rostocker Treffen.

Symbolfoto zur Rostocker Erklärung – Mann im Rollstuhl und Pflegekraft Rostocker Erklärung

Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen – Fachtag psychische Erkrankungen – FHH

Logo: Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen

Die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen von Bund und Ländern haben sich bei Ihrem Bundestreffen am 22./23. Mai in Rostock mit Nachdruck dafür ausgesprochen, die geplante Teilhabereform für Menschen mit Behinderung und die Pflegereform zusammen zu führen. In ihrer gemeinsamen „Rostocker Erklärung“ heißt es dazu:
Die Reform des Teilhaberechts muss alle behinderungsbedingten Unterstützungsbedarfe ganzheitlich abdecken. Die Trennung zwischen Eingliederungshilfebedarf und Pflegebedarf ist zu überwinden.

„Das Recht auf Teilhabe und unabhängige Lebensführung muss auch bei Pflegebedürftigkeit von Menschen mit Behinderung garantiert und umgesetzt werden“, so Ingrid Körner, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen in Hamburg. “Gerade im Hinblick auf die Umsetzung der Inklusion in allen Lebensbereichen ist es nicht mehr hinzunehmen, dass Menschen mit Behinderungen für ihren Pflege- und Teilhabebedarf  auf die Fürsorge als letzte Stufe der sozialen Sicherung angewiesen sind“, so Ingrid Körner weiter.

Übereinstimmend halten die 16 Landesbehindertenbeauftragten und die Behindertenbeauftragte des Bundes, Frau Bentele, es für wichtig, dass den behinderten Menschen bei Pflegebedürftigkeit die Möglichkeit gegeben sein muss, das Leben in ihrer gewohnten Umgebung weiterzuführen und so den Umzug in eine gesonderte Wohneinrichtung zu vermeiden.

Die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen des Bundes und der Länder treffen sich halbjährlich zu Arbeitstagungen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation.

Den vollständigen Text der Rostocker Erklärung finden Sie unter folgendem Link: Rostocker Erklärung (Mai 2014)

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Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen
Presse-und Öffentlichkeitsarbeit, Ursula Wermke
Tel.: 040 - 42863-5723
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