Pressemeldung „Mitnahme von E-Scootern in Linienbussen muss schnellst möglich geregelt werden“

Seit Jahresbeginn dürfen die Verkehrsunternehmen des HVV grundsätzlich keine E-Scooter in ihren Bussen mitnehmen. Grundlage hierfür ist ein Gutachten, das bestimmte Mindestvoraussetzungen zur Mitnahme von E-Scootern in Linienbussen vorschreibt. Die Senatskoordinatorin bedauert diese Situation sehr, sieht allerdings auch die Notwendigkeit des HVV zu diesem Schritt. Eine Stellungnahme von Ingrid Körner finden sie in der Pressemitteilung hier.

Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen – Pressemitteilung zur Mitnahme von E-Scootern in Linienbussen – FHH

Logo: Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen

Seit Jahresbeginn dürfen die Verkehrsunternehmen des HVV grundsätzlich keine E-Scooter in ihren Bussen mitnehmen. Grundlage hierfür ist ein Gutachten, das bestimmte Mindestvoraussetzungen zur Mitnahme von E-Scootern in Linienbussen vorschreibt. Neben Größe, Gewicht und Anzahl der Räder wird nun auch ein gesondertes Bremssystem gefordert, das jedoch bei keinem der bisher auf dem Markt erhältlichen Modelle vorhanden ist. Dennoch hat der HVV entschieden, vorerst keine E-Scooter mehr mitzunehmen. Ein Shuttle-Dienst soll ersatzweise für den Transport von E-Scooter Nutzerinnen und Nutzern eingerichtet werden.

Ingrid Körner, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen in Hamburg, bedauert diese Situation sehr. „Ich habe volles Verständnis für die Enttäuschung und die Wut der E-Scooter Nutzerinnen und Nutzer, die von dieser Situation direkt betroffen sind und sich jetzt auch an mich gewandt haben. Was Jahrelang kein Problem dargestellt hat, die Mitnahme dieser Fahrzeuge in den Linienbussen des HVV, wird jetzt aus Sicherheitsgründen abrupt eingestellt. Dies ist im Einzelfall schwer nachvollziehbar.“ Dennoch, so Ingrid Körner weiter, müsse man auch die Entscheidung des HVV im Hinblick auf die Sicherheit aller Fahrgäste akzeptieren. Der HVV dürfe das Ergebnis dieses Gutachtens nicht ignorieren.

Positiv bewertet Körner die Bemühungen des HVV, einen Shuttle-Dienst einzurichten. Dieser Shuttle-Dienst müsse allerdings so organisiert sein, dass keine weiteren Beeinträchtigungen für die E-Scooter Nutzerinnen und Nutzer entstehen. Das bedeute auf jeden Fall „Zuverlässigkeit, zeitnahe Abholung und Bereitstellung des Dienstes auch zu den üblichen Linienbusfahrzeiten“. „Außerdem“, so Körner weiter, „sind die Bundesländer nun dringend aufgerufen, eine bundeseinheitliche Regelungen zur Beförderung von E-Scootern zu beschließen. Hier muss schnellst möglich und möglichst gemeinsam mit den Herstellern der E-Scooter eine Lösung gefunden werden.“

Die Senatskoordinatorin verspricht, sich in weiterhin engem Kontakt zum HVV und zu den entsprechenden Stellen in der Politik, für eine schnelle und gute Lösung dieser Situation einzusetzen.


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